Wohnen und Leben in der Ägidusstraße

Zu unserem Haus in der Ägidiusstraße schreibt die Stadt Essen auf ihrer Internetseite: „Alle Jugendlichen, die in unserem Haus leben, werden bei uns so angenommen wie sie sind. Wir berücksichtigen und akzeptieren die Besonderheiten jedes Einzelnen. Jugendliche sollen das Gefühl des Angenommenseins und Wohlbefindens erfahren, sodass der Aufbau einer tragfähigen und vertrauensvollen Beziehung zunächst im Vordergrund steht. Wir sehen diese positive und vertrauensvolle Basis als Voraussetzung für die Förderung und Weiterentwicklung jedes Jugendlichen und für das Lernen in allen Bereichen.

Eins der wichtigen Ziele ist die Verselbstständigung der Jugendlichen. Wir ermöglichen ihn beziehungsweise fördern sie darin

  • ihren Tag sinnvoll zu gestalten
  • eigene Stärken zu erkennen
  • eigene Meinungen in der Gruppe zu äußern und zu vertreten
  • Umgang und Verwaltung von eigenem Geld
  • Termine auszumachen und wahrzunehmen
  • eigenständiges Einkaufen und Zubereitung der Mahlzeiten
  • Gestaltung des Zimmers
  • Wäsche und Zimmerpflege
  • eigenständiges Wecken
  • schulische und berufliche Perspektiven zu entwickeln
  • Behördengänge zu erledigen
  • angemessenen Umgang miteinander zu üben
  • Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen

 

Wir verfolgen unsere pädagogischen Ziele im Umgang mit den Jugendlichen, indem wir

  • offen und ehrlich miteinander umgehen
  • Regeln und Strukturen vorleben, die im Haus gelten
  • eine respektvolle Atmosphäre in Umgang und Umgangston schaffen und keine abwertenden sowie diskriminierenden Äußerungen zulassen
  • gewaltfrei miteinander umgehen  sowohl verbal als auch körperlich
  • persönliche Grenzen sehen und akzeptieren
  • durch ein Mitspracherecht und die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln die jungen Menschen an der Gestaltung ihres Umfeldes beteiligen“

Einen Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zu Leben und Arbeiten in der Außenwohngruppe Ägidiusstraße finden sie hier.

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