Sub(way)culture – Die nachtfrequenz17 in Essen war ein voller Erfolg

Sub(way)culture – Die nachtfrequenz17 in Essen war ein voller Erfolg

Bereits zum 8. Mal stieg am 29. und 30. September in 74 Städten und Gemeinden in ganz Nordrhein-Westfalen die nachtfrequenz17 – Nacht der Jugendkultur.

Die Veranstalter ziehen eine rundum positive Bilanz nach dem dezentralen Großevent, das von Ostwestfalen-Lippe bis zur Eifel in mehr als 160 verschiedenen Veranstaltungen die Jugendkultur feierte – obwohl einige der Outdoor-Angebote wegen des Dauerregens nur in abgespeckter Form stattfinden konnten.

Vom schlechten Wetter haben sich die Besucher*innen in Essen am 30. September allerdings nicht abschrecken lassen. Die Veranstalter von den Falken, der evangelischen Jugendhilfe, der AWO und dem Jugendamt mit fleißigen Ehrenamtler*innen bauten zwar im strömenden Regen alles auf, aber pünktlich um 19:00 Uhr – zum Beginn des Happenings mit urbanem Flair- hörte der Regen auf und die rund 145 Besucher*innen konnten das facettenreiche Workshop-Angebot genießen.

Die verschiedenen Stände auf dem Viehofer Platz luden zum Mitmachen ein, boten vegane Stärkung an oder man versüßte sich die Zeit des Wartens mit den Beats der Kellerbars im Seifenblasen Regen.

Ab 21:00 Uhr feierten dann insgesamt an die 1000 jungen Menschen friedlich in der U-Bahn Haltestelle Rheinischer Platz bis in die frühen Morgenstunden.

Somit wurde ein Platz, der sonst eher negative Schlagzeilen macht, an diesem Tag erfolgreich von der Jugend übernommen und zu einem kulturellen Schmelztiegel mitten im Herzen der Stadt. Die Anneliese Brost-Stiftung hat das Projekt gefördert.

Hier könnt ihr mehr erfahren!

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Projektbericht Theaterklasse Wiehagenschule „Unsere kleine Gedichte-Show“

Projektbericht Theaterklasse Wiehagenschule „Unsere kleine Gedichte-Show“

Insgesamt nahmen alle Kinder der Klasse 2b und 2c der Wiehagenschule in der Gelsenkirchener Neustadt teil. Die Klassenlehrerinnen waren wichtige Partner bei der Entwicklung des Theaterstückes. Letimilitva . Die Proben begannen im Herbst 2015 mit der Auswahl des Rahmenthemas, Spiel- und Improvisationsübungen, Kennenlernspielen und dem Kennenlernen wichtiger Grundlagen wie Vertrauen und Gruppenregeln.

Ab der Winterzeit wurden dann verschiedene Theatertechniken gemeinsam erlernt und das Rollenspiel war wichtiger Bestandteil der ersten kleinen entstehenden Szenen. So entstanden erste Mini- Vorführungen untereinander, bei denen auch das Theaterschauen geübt wurde.

Ab Frühjahr 2016 begann dann die konkrete Arbeit an der Abschlusspräsentation. Kostüme wurden hergestellt, Abläufe eingeübt und die gesamte Bühnenproduktion nahm deutliche Konturen an.
Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit von Margot Müller ist das Arbeiten mit der ganzen Klasse einerseits, und die gezielte Förderung von Kleingruppen andererseits. Dabei eigneten sich die Gedichte von Erwin Grosche in besonderer Weise. Sie gaben den Kindern eine klare Form von Anfang und Ende. Gestik, Mimik und Rhythmus und Stimme konnten so Schritt für Schritt dazu entwickelt werden, ohne die Kinder zu überfordern oder zu entmutigen.

Die Abschlusspräsentation fand mit technischer Unterstützung des Consol Theaters in der Turnhalle der Schule statt. Eine Generalprobe vor MitschülerInnen und eine Premiere mit anderen SchülerInnen und Angehörigen fand dann auch sehr großen Anklang. Besonders gelobt wurde die Konzentration und Ernsthaftigkeit, die die theaterspielenden Kinder an den Tag gelegt haben.

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Theaterklasse an der Regenbogenschule: „Sternschnuppennacht“

Theaterklasse an der Regenbogenschule: „Sternschnuppennacht“

Die Theaterklasse bestand in diesem Jahr aus 13 Kindern der 3. und sieben Kindern der 4. Klasse. An der Regenbogenschule in Gelsenkirchen-Schalke nehmen ein Teil der SchülerInnen eines Jahrgangs teil. Im Herbst widmete sich die Theaterklasse unter der Leitung von Melody Reich vielen spielerischen Improvisationen zu den unterschiedlichsten Themen. Anfangs wurden Orte bespielt, später wurden Szenen zu verschiedenen Oberthemen erfunden: Märchen, Krimi, Piraten, Indianer, Reiseabenteuer, Gespenster. Natürlich erhielten die Kinder durch Spiele und Übungen ein Schauspiel- und Stimmtraining, Frau Reich erzählte Märchen, gemeinsame Kennenlernspiele fanden statt. Sowohl die Kinder aus der 4. Klasse, die nun schon im 4. Jahr Theaterunterricht hatten, als auch die neuen Kinder aus der 3. Klasse verstanden sich schnell als in der Theaterklasse zusammen gehörig. Was die Kinder der 4.Klasse an Erfahrung einbringen konnten, ergänzten die Kinder der 3. Klassen mit frischer Begeisterung und Energie für die Sache.

In diesem Schuljahr haben Achtsamkeitsübungen zu Anfang jedes Treffens die gesamte Arbeit begleitet. Nach anfänglichen kleinen Irritationen darüber, einfach im Kreis zu stehen, die Augen zu schließen oder für sich zu sein und z.B. Geräuschen zu lauschen, stellten sich die Kinder bald wie von selbst in den Anfangskreis und wurden ruhig. Diese Ruhe hat allen auch geholfen, die oft lauten Kleingruppenarbeitsphasen mit guter Laune und gegenseitigem Verständnis zu durchleben. In diesen Phasen, in denen alle Kinder gleichzeitig an unterschiedlichen Themen arbeiteten, entstanden die Kernszenen der Präsentation. Atbuyclicunbat Sie entstanden in der Eigenregie der Kinder und zwar in einem Ausmaß, das wir bisher selten in unserer langjährigen Arbeit als bei derartigen Projekten kennenlernen konnten: Frau Reich musste die Szenen kaum überarbeiten, sondern lediglich aufschreiben. Einzig den Rahmen, in dem all dies sinnvoll und für das Publikum nachvollziehbar stattfinden konnte, hat die Theaterpädagogin festgelegt.

Am Ende des Schuljahres stand die Vorstellung des selbst erarbeiteten Stückes „Sternschnuppennacht“ im Lüfter des Consol Theaters an. Bei mehreren Vorstellungen kamen sowohl MitschülerInnen der Schule als auch viele Eltern und Geschwister.

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Ein neues Projekt des Zukunft Bildungswerks, Essen; Theaterprojekt an der Maia-Kunigunda-Schule in Essen-Karnap

Ein neues Projekt des Zukunft Bildungswerks, Essen; Theaterprojekt an der Maia-Kunigunda-Schule in Essen-Karnap

2. April 2016

Unbenannt

Seit einigen Monaten erproben 15 Kinder der Grundschulklassen 2. bis 4. Jahrgang Dank der Förderung durch die Anneliese Brost-Stiftung das Theaterspielen und entwickeln ihr Theaterstück “Hotel 13″.

Das Theaterstück “Hotel 13″ wird nicht von einer Vorlage adaptiert, sondern selbständig von den Kindern durch Improvisationstechniken erarbeitet. In erster Linie wird hierzu die Forumtheater-Technik nach Augusto Boal angewendet. Hiernach improvisieren die Schüler, durch Impulse des Spielleiters die Szenen, die später im Stück Verwendung finden werden. Dabei brauchen die Ideen des Ensembles nicht verbal formuliert werden, sondern können spontan im Proben-Spiel umgesetzt werden und geben organisch Impulse zur Weiterführung und Entwicklung der Szenen. Zudem bietet diese Technik den jungen Schauspielern die Möglichkeit, die Perspektive des Darstellers als auch des Regisseurs einzunehmen.

Die Schüler erlernen, sich selbst in einer exponierten Bühnensituation darzustellen und erfahren den „Zauber“ in eine Rolle zu schlüpfen und sich dadurch selbst zu reflektieren. Alle Kinder erproben alle Rollen des Theaterstückes, sind dadurch an der Entwicklung der Geschichte unmittelbar beteiligt und verstehen die Inszenierung als Gruppenerlebnis.

Begleitet wird die einmal wöchentliche Probe von zwei erwachsenen Spielleitern und am Ende des Schuljahres wird das gemeinsam entwickelte Theaterstück den Eltern und Mitschülern präsentiert. Darauf sind wir gespannt.

Mehr zum Zukunft Bildungswerk

 

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