Theaterklasse an der Regenbogenschule: „Sternschnuppennacht“

Theaterklasse an der Regenbogenschule: „Sternschnuppennacht“

Die Theaterklasse bestand in diesem Jahr aus 13 Kindern der 3. und sieben Kindern der 4. Klasse. An der Regenbogenschule in Gelsenkirchen-Schalke nehmen ein Teil der SchülerInnen eines Jahrgangs teil. Im Herbst widmete sich die Theaterklasse unter der Leitung von Melody Reich vielen spielerischen Improvisationen zu den unterschiedlichsten Themen. Anfangs wurden Orte bespielt, später wurden Szenen zu verschiedenen Oberthemen erfunden: Märchen, Krimi, Piraten, Indianer, Reiseabenteuer, Gespenster. Natürlich erhielten die Kinder durch Spiele und Übungen ein Schauspiel- und Stimmtraining, Frau Reich erzählte Märchen, gemeinsame Kennenlernspiele fanden statt. Sowohl die Kinder aus der 4. Klasse, die nun schon im 4. Jahr Theaterunterricht hatten, als auch die neuen Kinder aus der 3. Klasse verstanden sich schnell als in der Theaterklasse zusammen gehörig. Was die Kinder der 4.Klasse an Erfahrung einbringen konnten, ergänzten die Kinder der 3. Klassen mit frischer Begeisterung und Energie für die Sache.

In diesem Schuljahr haben Achtsamkeitsübungen zu Anfang jedes Treffens die gesamte Arbeit begleitet. Nach anfänglichen kleinen Irritationen darüber, einfach im Kreis zu stehen, die Augen zu schließen oder für sich zu sein und z.B. Geräuschen zu lauschen, stellten sich die Kinder bald wie von selbst in den Anfangskreis und wurden ruhig. Diese Ruhe hat allen auch geholfen, die oft lauten Kleingruppenarbeitsphasen mit guter Laune und gegenseitigem Verständnis zu durchleben. In diesen Phasen, in denen alle Kinder gleichzeitig an unterschiedlichen Themen arbeiteten, entstanden die Kernszenen der Präsentation. Atbuyclicunbat Sie entstanden in der Eigenregie der Kinder und zwar in einem Ausmaß, das wir bisher selten in unserer langjährigen Arbeit als bei derartigen Projekten kennenlernen konnten: Frau Reich musste die Szenen kaum überarbeiten, sondern lediglich aufschreiben. Einzig den Rahmen, in dem all dies sinnvoll und für das Publikum nachvollziehbar stattfinden konnte, hat die Theaterpädagogin festgelegt.

Am Ende des Schuljahres stand die Vorstellung des selbst erarbeiteten Stückes „Sternschnuppennacht“ im Lüfter des Consol Theaters an. Bei mehreren Vorstellungen kamen sowohl MitschülerInnen der Schule als auch viele Eltern und Geschwister.

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