Unser Modell bis 2019 mit dem Schulbüro der Stadt Essen: Schlüsselkompetenzen als Bildungsbasis

Unser Modell bis 2019 mit dem Schulbüro der Stadt Essen: Schlüsselkompetenzen als Bildungsbasis

Vereinfacht geht es um die Weiterentwicklung unseres mehrjährigen Modellprojektes „Grundschulkinder besser fördern“, jetzt mit 4 Schulen über drei Schuljahre (2016-2019). Unser neues Modell wird aufgrund der Erfahrungswerte in zwei Übergängen (KiTa-Grundschule und Grundschule – weiterführende Schule) durchgeführt. Die Federführung übernimmt der Fachbereich Schule der Stadt Essen.

Nach unseren Erfahrungen ist für das Gelingen einer Bildungsbiographie frühe Förderung und gute Begleitung und Unterstützung an den Schnittstellen der unterschiedlichen Bildungsstufen von besonderer Bedeutung. Daher werden in dem Projekt Kinder in den Bildungsübergängen intensiv unterstützt, und zwar sowohl im Übergang von Kindertagesstätte in die Schule als auch von der Grundschule in die weiterführende Schule.

• Übergang KiTa – Grundschule
Die Förderung der Kinder im Übergang KiTa – Grundschule bezieht sich auf den erweiterten Erwerb und die Stabilisierung von Schlüsselkompetenzen, die bereits in den Kindertagesstätten vermittelt wurden. Es geht darum, eine Grundlage zu schaffen, um gut lernen zu können. Aus dem Wissen heraus, dass stabile Kinder sich insgesamt positiv entwickeln, werden vor allem die Förderung des Sozialverhaltens, die Vermittlung im Umgang mit Frustration und Konflikten in den Mittelpunkt des Projektes gerückt.

Die entsprechenden Maßnahmen (gerade auch im musischen und im sportlichen Bereich) erfolgen in einer vernetzten Zusammenarbeit, die die Eltern und wichtige Akteure im Stadtteil einbeziehen, und sowohl in den Kindertagesstätten als auch in den entsprechenden Grundschulen stattfinden, um den Kindern die unbekannte Umgebung der Schule vertraut zu machen.

• Übergang Grundschule – weiterführende Schule
Im Übergang zur weiterführenden Schule gibt es ein Angebot für die Kinder der 4. Klassen. Der Wechsel in eine andere Schulform, in ein anderes Gebäude und in eine andere Schülerschaft wird durch die „Auffrischung“ bereits erlernter Muster im Sozialverhalten positiv unterstützt. Die Elternarbeit, sowie Angebote im Bereich der Elternbildung sind Bestandteil der Maßnahmen und werden in der Kooperation der Kindertagesstätten und Grundschulen und auch mit Blick auf weiterführende Schulen in den parallelen Stadtbezirken konzipiert und durchgeführt.

Welche Ziele sollen mit dem Projekt verfolgt werden?
• die Kinder verfügen über ein Repertoire adäquater Verhaltensstrategien im Umgang mit Anforderungen / Erwartungen, Konfliktbewältigung, Selbstbehauptung und Eigenständigkeit. Dieses Repertoire stellt für sie eine Unterstützung in den Übergängen der Bildungsorte dar.
• die beteiligten Fachkräfte erfahren einen Zuwachs an pädagogischen Interventionen in der Gestaltung der Übergänge und der damit verbundenen Chancen für die Lernerfolge der Kinder. Diese neuen Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten führen zu Ergänzungen der Einrichtungsprogramme.
• die Eltern werden als wesentliche Bezugspersonen in der Bildungsbiographie ihrer Kinder respektiert und gefordert.
• die Kinder lernen entspannt und erreichen den weiteren Bildungsort in einer selbstverständlichen Folge als nächsten Schritt in ihrer Bildungsbiographie.

Wir werden natürlich regelmäßig über das neue Modell berichten!

Hier geht es zu den 4 beteiligten Schulen
Hövelschule
Schule am Wasserturm
Grundschule Nordviertel
Hüttmannschule

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