Im Sommer 2015 wird das Storp9 zehn Jahre alt! Dies ist Anlass, das Haus, die dort geleistete Arbeit und alle Mitwirkenden mehrdimensional zu porträtieren. Die zehn-tägige Ausstellung des Porträts wird mit einer soziokulturellen Projektarbeit im Stadtteil von der Sozialen Arbeit im Storp9 unterstützt: Die kreative Kinder und Jugendarbeit soll die Anwohner bestärken, durch ein kulturelles Programm miteinander in den Dialog zu kommen. Hierbei werden verschiedene Interaktionsmöglichkeiten angeboten, bei denen der Fokus immer auf kultureller Bildung und Begegnungen im öffentlichen Raum liegt.

Bereits im Vorfeld planen alle „Storpianer“ eine Beteiligung an dem Rahmenprogramm. So sollen in den zehn Tagen alle mit eingebunden, aber auch selbst aktiv werden: Die zehn Tage bieten einen Raum für Austausch, Lebendigkeit und Reflexion aller Menschen des Stadtteils.

Nachdem der Vorstand und das Kuratorium der Anneliese Brost – Stiftung am 16. April 2015 eine Förderungszusage gegeben hat, ist es möglich, ein vielfältiges Rahmenprogramm zu gestalten. Von Urbangardening, künstlerischen Wandgestaltungen, Tanz und Stadtteilspaziergängen bis zu einem Sommerfest, musikalischer Untermalung des Viertels und Nachbarschaftskochen ist für jede Generation eine Beteiligungsmöglichkeit gegeben.

Es soll bunt werden! Menschen, die täglich aneinander vorbeilaufen, bekommen Raum, sich zu begegnen. Internationale Künstler gestalten in diesem Zeitraum die Schallschutzwände im Südostviertel – ergänzend zu dem 2012 stattgefundenen Projekt „W(a)ende Südost“. Kinder und Jugendliche begreifen durch die kreative Gestaltung des Stadtteils ihren Einfluss auf ihre Umgebung und sehen Möglichkeiten der Veränderung: perspektivisches und visionäres Denken fördern ist das Ziel.

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