Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes kann weitere Wünsche erfüllen

Der Arbeiter-Samariter-Bund versteht es als seine Aufgabe, Menschen in einer solchen Situation zu unterstützen und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Lebensqualität bis zum Schluss zu gewährleisten.

Häufig stellen Krankentransporte in der letzten Lebensphase für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine große organisatorische und finanzielle Belastung dar; die Betroffenen sind in den meisten Fällen nur noch liegend transportierbar und bedürfen während der Fahrt medizinisch-pflegerischer Betreuung. Daher ist ein Transport in einem PKW oder mit dem Taxi nicht mehr möglich. Die Kosten für eine „private“ – also therapeutisch nicht notwendige – Fahrt im Krankentransportwagen können jedoch von Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen werden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr (ASB) versteht es als seine Aufgabe, Menschen in einer solchen Situation zu unterstützen und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Lebensqualität bis zum Schluss zu gewährleisten.

Im September 2014 fiel der Startschuss für das neue Ehrenamtsprojekt „Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ des ASB. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, die sich auf der Schluss-Etappe ihres Lebens befinden, kostenfrei einen letzten Wunsch zu erfüllen. Geschulte freiwillige Helfer übernehmen die Durchführung der Fahrt und die pflegerische Betreuung während der Wunschfahrt. Der Wünschewagen ist für jeden Menschen bestimmt. Ob junge oder ältere Menschen in der letzten Lebensphase: Jeder soll die Möglichkeit auf die Erfüllung seiner Wünsche erhalten. Dabei begleiten die ehrenamtlichen Helfer Menschen aus ganz NRW an ihre Wunschzielorte in Deutschland und in das benachbarte Ausland. Mittlerweile konnten bereits 180 Wunschfahrten organisiert werden.

Mit der Förderung durch unsere Stiftung können in 2017 weitere Wünsche erfüllt werden!

Hier erfahrt ihr mehr den Wünschewagen!

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