Unser (neues) Modell: Die Integrationsschule mit „In Safe Hands“

Unser (neues) Modell: Die Integrationsschule mit „In Safe Hands“

Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von zwei Jahren ausgelegt und findet in Kooperation mit drei weiterführenden Schulen im Raum Bochum/Herne in den Jahrgangsstufen 6 und 7 bzw. im zweiten Projektjahr in den Jahrgangsstufen 5 und 6 statt. Es ist modular konzipiert und setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

  1. Projekttage, bestehend aus Workshops und einem Fußballturnier
  2. Der AG „Sport for Development“
  3. Beratungsleistungen für die Schulen

Zu Beginn eines jeden Projektjahres finden an allen drei Schulen Projekttage statt, die als Wettbewerb ausgestaltet sind. Die teilnehmenden Klassen können sowohl in den Workshops als auch beim Fußball durch faires Verhalten untereinander sowie durch einen sportlichen Sieg Punkte sammeln, die zum Ende der Projekttage addiert werden. Die Klasse mit den meisten Punkten stellt den Sieger dar und vertritt die Schule am Ende des Schuljahres in einem Turnier gegen die Siegerklassen der anderen teilnehmenden Schulen.

Inhaltlich fokussieren sich die Workshops auf vier Themenschwerpunkte: „Menschenrechte“, „Für Vielfalt gegen Rassismus“, „Fluchtursachen“ und „Integration“. Die Workshops sind interaktiv gestaltet und geben den Schülern*innen durch Gruppenarbeiten, Rollenspiele und Diskussionsrunden die Möglichkeit, Inhalte angeleitet, aber selbstständig zu erarbeiten. In den Bereichen „Fluchtursachen“ und „Integration“ werden die Referenten von Geflüchteten aus dem Programm angekommen aus Dortmund unterstützt. Diese stellen den Schülern*innen ihre persönliche Geschichte vor, beantworten aufkommende Fragen und verleihen den Workshops eine besondere Authentizität.

Zur Förderung des klasseninternen Zusammenhalts ergänzt das Fußballturnier die Projekttage. Der Fokus liegt hierbei auf  Fairplay. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt – die Schüler*innen entscheiden selbst über Einwurf, Eckball, Freistoß oder Elfmeter. Nach Abpfiff legen die beiden Projektleiter von „In safe hands e.V.“ gemeinsam mit den Klassensprechern der gegnerischen Teams die Verteilung von zwei Fairplay-Punkten fest, die zusätzlich zu den zwei Punkten für den sportlichen Sieg errungen werden können.

Während die Projekttage jährlich einen kompakten, intensiven Wissensinput liefern, bildet die AG „Sport for Development“ das langfristige Modul des Projektes und ermöglicht den Schülern*innen, sich weiterhin mit den behandelten Themen und Werten auseinanderzusetzen.

Zunächst werden interessierte Schüler*innen der älteren Jahrgangsstufen in einer Kurzschulung zu Coaches ausgebildet. Die Schulung soll die Coaches befähigen, im Anschluss eigenständig AG-Stunden zu konzipieren, in denen sie den Sport in dem Sinne nutzen, dass über ausgewählte Übungen Werte wie Achtung, Fairplay und Disziplin vermittelt werden und der Teamgedanke gestärkt wird. Das erlernte Wissen wenden die Coaches begleitet von einem Sportlehrer/einer Sportlehrerin der Schule während des zweiten Schulhalbjahres in wöchentlichen AGs mit Schülern*innen der Jahrgangsstufen 5 – 7 an.

Das „In safe hands e.V.“ – Team steht den teilnehmenden Schulen darüber hinaus während der gesamten Projektlaufzeit bei der Entwicklung eigener Projekte zu den Inhalten der „In safe hands e.V. – Integrationsschule“ zur Verfügung.

Weitere Informationen findet ihr hier!

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