22. Juni 2017

Handshake – App für die sozialen Dienste in Essen

Die Rotarier Essen-Süd und die Anneliese Brost-Stiftung helfen via App in Notfällen

Ulrich Engelen, Leiter des Jugendamtes weiß wie es geht und zeigt die App auf seinem Smartphone: „Unsere Sozialarbeiter müssen einiges leisten und erreichen für die Betroffenen viel. Aber manchmal gibt es Probleme, für die es eben keine rasche Lösung gibt. Die Handshake-­App ist eine echte Hilfe für unsere alltägliche Arbeit. Ab sofort haben MitarbeiterInnen der sozialen Dienste des Essener Jugendamtes die Möglichkeit, in Notfällen via App zu helfen.”

Und so funktioniert es: 13 MitarbeiterInnen des Jugendamtes sind mit einem Smartphone mit installierter Handshake‐App ausgestattet und können eine detaillierte Hilfsanfrage an die „ Judges“ (7 Mitglieder der Rotarier Essen‐Süd und ein Vorstand der Anneliese Brost-­Stiftung) stellen.

Flott und unbürokratisch können die verantwortlichen „Judges“ via App zustimmen – oder auch ablehnen. Der Vorteil: Langfristige Antragsverfahren fallen weg. Mit einer elektronischen Freigabe kann der Mitarbeiter sofort am nächsten Geldautomaten Geld abheben und den Bedürftigen geben. Die Zahlung wird aus Spenden der Rotarier und der Anneliese‐Brost-­Stiftung geleistet. Zurzeit sind dafür 20.000 € pro Jahr vorgesehen.

Die Partner des Projektes sind überzeugt:

Ludger Dohm, Präsident der Rotarier Essen-Süd: „Als wir das erste Mal im Vorstand über Kay Mühlenbruchs Idee gesprochen haben, eine App für unsere sozialen Aufgaben zu entwickeln, waren wir begeistert. Dank an die Anneliese-­Brost-­Stiftung und die Stadt Essen, dass sie unsere Initiative so tatkräftig unterstützt haben. Wir haben gemeinsam ein nachhaltiges wie beispielgebendes Projekt auf die Beine gestellt. Die App ist für uns nur ein „Vehikel“; wichtig ist, dass jeder Cent bei den Betroffenen ankommt!“

Kay Mühlenbruch, Ideengeber und Entwickler der Handshake‐App: „Das Engagement von Rotary-­Süd kann nur der Anfang sein. Wir stellen die App gern auch anderen Rotariern kostenfrei zur Verfügung. Es ist unser großer Wunsch, dass dieses gute Beispiel in ganz Deutschland Schule macht.“

Dieter Greese, Vorstandsmitglied der Anneliese-­Brost­‐Stiftung: „Die Idee ist überzeugend, die Möglichkeiten für die Zukunft noch nicht ausgeschöpft. Wir sind gern dabei und wünschen uns, dass noch weitere Partner dem guten Beispiel folgen und auch als Unterstützer in das Projekt einsteigen.“

Die WAZ berichtete bereits darüber!

 

14. Juni 2017

Endlich „Premiere“: Tanz und Theater und Tanz für 4 Grundschulen

In der Pausenhalle der Hövelschule fand die Premiere statt: Alle Kinder der 1. Klasse tanzten nach der Musik von „Human“ unter der Leitung der Tanzpädagogin Wendy Weldon ihr erstes gemeinsames Stück!

Anlass war die öffentliche Vorstellung eines Projektes der Hövelschule, der Hüttmannschule, Grundschule Nordviertel und der Hüttmannschule (Schulen in Stadtteilen mit besonders schwachen Sozialstrukturen, heterogener Schülerschaft, mit einem hohen Anteil an Kindern mit Armutshintergrund gelegen), das die Anneliese Brost-Stiftung über einen Zeitraum von mind. 3 Schuljahren mit einem Betrag von mehr als 140.000 € fördert.

Peter Renzel, der zuständige Beigeordnete der Stadt Essen fasst die Zielsetzung des Projektes zusammen: „Wir wollen gemeinsam gelungene Bildungsbiographien insbesondere durch die zusätzliche Unterstützung von Schülerinnen und Schülern im Bereich der Bildungsübergänge von der Kindertagesstätte in die Grundschule und von der Grundschule zur weiterführenden Schule schaffen. Durch die Förderung der Anneliese Brost-Stiftung können nicht nur Maßnahmen aus der kulturellen Bildung erprobt werden, die mit den originären Mitteln der Schule nicht möglich wären.“

Felix Busch, der Schulleiter der Hövelschule ergänzt: „Die Förderung der Kinder in den Übergangen bezieht sich zurzeit auf die Stabilisierung von Schlüsselkompetenzen mithilfe tanz- und theaterpädagogischer Maßnahmen. Dabei steht im Mittelpunkt die Förderung des Sozialverhaltens: die Herstellung eines gesunden und fairen Lernklimas und die Vermittlung im Umgang mit Frustrationen und Konflikten.“

Dabei helfen die Theaterpädagogin vom Schauspiel Essen, Esther Aust und die Tanzpädagogin Wendy Weldon die gemeinsam mit Honorarkräften in den Klassen 1, die Kontaktbereitschaft mithilfe von Tanz- und Bewegungsspielen Stärken sollen. Damit sollen auch Alternativen zur Kontaktaufnahme erprobt und eine Erhöhung des gegenseitigen Vertrauens, der Abbau von Vorurteilen und das Erleben von Gemeinschaft erlebbar werden.

Zurzeit finden theaterpädagogische Schnupperkurse in den 3. Klassen statt. Zukünftig können in allen Klassen 4 einmal in der Woche theaterpädagogische Maßnahmen inkl. Rollenspielen realisiert werden, mit die Achtsamkeit für sich selbst und andere erhöht werden. Die Wahrnehmung und das Ausdrücken von Emotionen/Bedürfnissen, der Umgang mit Wut und Gruppendruck, die Entspannung, der Einsatz von Mut gewinnen damit eine andere Bedeutung.

Auch die WAZ , der Nordanzeiger und das Informer-Magazin berichteten darüber!

 

8. Juni 2017

Hörst du mich – Ensemble Ruhr & KIDZ

In Kooperation mit der Stiftung Zollverein und Zollverein Mittendrin, der Akademie der Kulturellen Bildung Remscheid, unterstützt von der Anneliese-Brost-Stiftung, der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein, der Kurt Loosen-Stiftung und der RAG-Stiftung realisiert das Ensemble Ruhr sein interdisziplinäres Musikprojekt Ensemble Ruhr &KIDZ „Hörst Du mich!?“.

Grundschüler der Peter-Ustinov-Schule und Parkschule aus dem Essener Norden setzten sich im letzten halben Jahr künstlerisch mit dem UNESCO-Welterbe Zollverein auseinander und erkundeten das Industrieareal, das bis heute ihren Stadtteil prägt. Unter der Anleitung eines Künstler- und Pädagogenteams suchten sie Musik- und Klangspuren auf dem Gelände des UNESCO-Welterbe und brachten Fundstücke aus der Vergangenheit zum Klingen.

Mit der Entre Pasos Dance Company und Musikern des Ensemble Ruhr erforschten sie das „Concerto in Ré“ von Igor Stravinsky und die „Battalia“ von Ignaz F. Biber und beschäftigen sich mit der Übertragbarkeit von Musik auf Sprache und Bewegung. Sie lernten die Sprache der Musik zu verstehen und fanden individuelle Ausdrucksformen. Sie entwickelten aus der Musik eigene Klangimprovisationen, Bewegungsformen und Texte und stellten den Bezug zum UNESCO-Welterbe Zollverein her.

Das UNESCO-Welterbe und seine Geschichte sowie die Kompositionen bilden die Grundlage für das gesamte Projekt und die kreative Weitergestaltung. Die Kinder verbinden klassische Musik und das Leben auf Zollverein: Geschichten, Choreographien, Klangimprovisationen, Videos und die vom Ensemble Ruhr gespielten klassischen Werke werden in der Performance im Salzlager auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein unter der Regie von Axel Fuhrmann zusammengeführt. Musiker und Grundschüler stehen gemeinsam auf der Bühne und gestalten dieses einzigartige Konzerterlebnis.

Das sind die Termine:
18. Juni 2017, 13 Uhr öffentliche Generalprobe; 18. Juni 2017, 16 Uhr Aufführung

Das ist der Ort:
UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Sie sind herzlich willkommen und eingeladen! Hier erfahren Sie mehr!

 

1. Juni 2017

Die gleiche Gruppe in unserer Hauptstadt?

Die Bilder ähneln sich, aber die Jugendlichen, die mit der Förderung unseres Kinderbeirates unsere Hauptstadt jeweils 2 Tage besuchen konnten, waren andere:

Auf dem linken Bild die Jugendlichen aus dem Heimbeirat des Kinderheims St. Josefshaus in Kettwig und auf dem Rechten die aus dem Lernhaus des Kinderschutzbundes Essen in der Innenstadt.

Die Ansätze waren verschieden. Der Heimbeirat sollte die Gelegenheit erhalten sich durch den Besuch besser kennen zu lernen, dabei den geschichtlichen Kontext aber immer zu beachten. Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aus der Lerngruppe des Lernhauses sollten anschaulich in die Geschichte ihrer neuen Heimat eingeführt werden.

Beide Gruppen berichteten dem Kinderbeirat sehr euphorisch über die Fahrt, dass es auch Spaß gemacht hat, zeigen die beiden Bilder.

Von der Fahrt der Gruppe aus dem Lernhaus gibt es auch schon bereits hier den Abschlussbericht. Die bei beiden Fahrten entstandenen Videoclips sind noch nicht ganz fertig, kommen also später!

 

25. Mai 2017

Die Freischwimmer – ein tolles inkludiertes Tanztheaterensemble

Der Sozialdienst katholischer Frauen Essen – Mitte e. V. (SkF) schafft mit der Unterstützung der Anneliese Brost-Stiftung mit dem "Ensemble Freischwimmer" eine Plattform für inkludiertes und schulformübergreifendes Tanztheater. Die jugendlichen Ensemblemitglieder kommen aus Schulformen und Sozialräumen in Essen, die selten miteinander in Berührung kommen.

Das „Ensemble Freischwimmer“ ermöglicht den theater- und tanzbegeisterten Jugendlichen gemeinsame Aktion und Entwicklung. Es zeigt sich, dass gemeinsames Lernen von Förderschülern und Gymnasiasten möglich ist, wenn sich alle mit ihren Fähigkeiten in ein gemeinsames Projekt einbringen und die Verschiedenheit als Bereicherung verstanden wird.

Seit Start des Ensembles im Herbst 2016 trifft sich die Gruppe einmal wöchentlich zur Probe unter professioneller Leitung und gemeinsamen Besuchen von Theater- und Tanzvorstellungen.

Im Rahmen des ‚5. Festivals für Theaterpädagogik in Schulen – GoldStücke‘ vom 07.06.-22.06.2017 in der Essener Weststadthalle, wird eine erste Zwischenpräsentation des Ensemble Freischwimmer gezeigt.

Auch ansonsten ist das Programm des 5. Festivals einen Besuch wert. Hier könnt ihr es komplett einsehen.

Für das weitere Jahr wünscht sich das Ensemble Zuwachs durch neue Mitglieder. Gegen Ende des Jahres sind dann mehrere Aufführungen einer ersten Inszenierung geplant.

 

18. Mai 2017

5. Sitzung unseres Kinderbeirates am 7. Mai 2017 im Lernhaus des Essener Kinderschutzbundes

Die 5. Sitzung unseres Kinderbeirates fand dieses Mal im Lernhaus des Kinderschutzbundes Essen statt. Die Kinder des Lernhauses stellten ausführlich mit Bildern und einem Video ihre Fahrt mit dem Titel „Wir lernen unsere Hauptstadt kennen“ vor, die vom Kinderbeirat gefördert wurde.

5 eingereichte Anträge wurden ausführlich diskutiert, 4 Projekte können sich jetzt über eine Förderung freuen.

– Der SC Phoenix Essen kann im Sommer eine Fußballferienschule für Flüchtlingskinder und andere durchführen.
– Gemeinsam mit der Arche wird der Kinderbeirat einen Aufruf und Wettbewerb mit dem Titel „aufeinander zugehen“ im Juli 2017 starten.
– Der Tatort Verein kann im Rahmen seiner Aktion „Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen“ weitere Schulranzen für Flüchtlingskinder in Dortmund anschaffen.
– Der Heimbeirat des Kinderheims St. Josefshaus in Essen-Kettwig kann jetzt endlich zu seiner jährlichen Fahrt starten.

Die Antragsteller werden in den nächsten Tagen schriftlich informiert und wir berichten über die einzelnen Projekte später ausführlich!

 

11. Mai 2017

Save the Date: 1. Verantaltung des Stiftungsnetzwerkes Ruhr am 29. Juni 2017

Nach der erfolgreichen Gründungsveranstaltung am 23. November 2017 in Essen findet jetzt die 1. Veranstaltung des Stiftungsnetzwerkes Ruhr am 29. Juni 2017 in Bochum statt.

Verständlich, dass die Oberbürgermeister Thomas Kufen (Essen) und Thomas Eiskirch (Bochum) die Schirmherrschaft übernommen haben und die Teilnehmer bei der GLS Bank begrüßen werden.

In einem ersten Programmpunkt werden die TeilnehmerInnen eine Charta des Stiftungsnetzwerkes diskutieren und verabschieden, in der die Form und die zukünftige Aufgabenstellung vereinbart werden.

In vier parallelen Themen-Workshops
• Bildung und Bildungsbenachteiligung
• Stadtteil- und Quartiersentwicklung)
• Engagement (-förderung)
• Kunst und Kultur
soll dann der Versuch unternommen werden, konkrete Zusammenarbeitsformen zu entwickeln.

Neben den bisherigen Inititiatoren sind weitere dazu gekommen, die auch in den nächsten Tagen die Einladungen an mehr als 200 Stiftung versenden werden.

 

4. Mai 2017

Bericht aus der Sitzung unseres Kuratoriums vom 27. April 2017

Unser Kuratorium hat am 27. April 2017 getagt und 8 wichtige Förderungen aus 17 eingegangenen Anträgen für tolle Projekte gemeinsam mit dem Vorstand beschlossen.

Die 8 Projekte führen wir nachfolgend in einer ersten Information auf. Die Antragsteller werden in den nächsten Wochen informiert und wir berichten dann jeweils später über die einzelnen Projekte auf unserer Homepage:

– Der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) kann ein inklusives Tanztheater aufbauen.
– Die Peter-Ustinov-Grundschule in Essen-Katernberg wird Bestandteil des Konzeptes „Kultur im Pott (KIP)“.
– Die Finanzierung einer neuen Dauerausstellung im jüdischen Museum Dorsten ist jetzt -neben anderen Zusagen – gesichert.
– Die Bürgerschaft Kupferdreh kann ihr Bürgerbüro „Rat und Tat“ verstärken.
– Der Verein „In safe hands“ von Fußballtorhütern aus allen Ligen will in Bochum Integrationsschulen nach ihren Erfahrungen mit den Torwarterlebnistagen entwickeln.
– Der Förderverein der Realschule Herne-Sodingen kann endlich die CD “Extended sounds“ der Kompositionen von SchülerInnen realisieren.

Und: Wissen sie was eine Handshake- (Hilfe-) App ist? Nein? Dann lassen sie sich überraschen, wir berichten darüber Anfang Juni 2017 im Detail.

Und: Nicht vergessen, die nächste Sitzung des Kuratoriums findet am 16. November 2017 statt, Förderanträge werden bis zum 1. November 2017 entgegengenommen.

 

27. April 2017

Tolle Erfolgsgeschichten aus dem Kinderheim der Funke -Stiftung

Der aktuelle Statusbericht macht es mal wieder deutlich: Die Förderung von vier Fachkräften durch die Anneliese Brost-Stiftung führt zu tollen Erfolgsgeschichten!

Die 14-jährige D. aus Syrien, die seit einem Jahr im Kinderheim lebt, war zuerst schüchtern, introvertiert, sie redete kaum, war fast immer traurig. Jetzt aber beteiligt sie sich an einer Vielzahl von Freizeitaktivitäten, wird bald ihr Grundschwimmerabzeichen machen. Ihr Motto nun: “Ich traue mir was zu!”

Der 17-jährige M. auf Afghanistan, seit Februar 2016 in der Funke-Stiftung, hatte keine Zeitstruktur, die traumatisierten Fluchterfahrungen verstärkten seine Probleme bei einer Entscheidungsfindung im Alltag. Jetzt präsentiert er stolz das von ihm selbstgebastelte Rennauto und sein Haus in der Wohngruppe. Sein Motto nun: „Das, was ich mir vorstelle, kann ich auch tun!”

Und last but not least ist da S. ebenfalls aus Afghanistan, seit 4 Jahren in einer Außenwohngruppe, hat mittlerweile eine eigene Wohnung, einen Schulabschluss und seit dem 01. August 2016 eine Ausbildungsstelle zum Einzelhandelskaufmann. Die WAZ Essen berichtet darüber!

Wollt Ihr mehr erfahren?

Hier geht es zum gesamten Statusbericht!

Hier geht es zu den detaillierten Erfolgsgeschichten!

 

20. April 2017

Bericht der mobilen Bildungsbaustelle im Nordviertel

Seit dem 1. Oktober 2016, dem Start der Förderung durch unsere Stiftung, ist viel passiert. Ein einst grauer Bauwagen wurde mit tatkräftiger Unterstützung von NachbarInnen und BewohnerInnen der Behelfsunterkunft Tiegelschule auf das eigens für das Projekt gepachtete Grundstück gezogen und in den folgenden Wochen bunt bemalt. Nach und nach wurde der Bauwagen mehr und mehr mit Leben gefüllt. Sogar einen Namen hat er bekommen: Tiegelino.

Besonders die neu nach Essen gezogenen Flüchtlinge fanden in der Anfangsphase der mobilen Bildungsbaustelle am Tiegelino einen Begegnungs- und Bildungsort, der ihnen das Ankommen erleichterte und Integration förderte.

Zum anderen umfassten die Tätigkeiten die Weiterentwicklung von bereits im Nordviertel bestehenden Kooperations- und Kommunikationsstrukturen. Angebote und Aktivitäten des Stadtteils sollen mithilfe der mobilen Bildungsbaustelle transparent gemacht, sinnvoll aufeinander abgestimmt und auf diese Weise im Sinne einer Bildungs- und Präventionskette qualifiziert werden.

Bildungs- und Präventionsketten sind darauf ausgerichtet, ein umfassendes und tragfähiges Netz für Kinder, Jugendliche und Eltern unter Beteiligung aller relevanten AkteurInnen zu entfalten. Dabei geht es nicht darum, ein neues, weiteres Netzwerk zu bilden. Ziel ist vielmehr, bestehende Netzwerke, Angebote sowie AkteurInnen so zusammenzuführen, dass ein untereinander abgestimmtes Handeln zur Förderung, Unterstützung, Beratung, Bildung, Betreuung, Partizipation und zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien möglich wird.

Auf diese Weise sollen möglichst alle Kinder des Nordviertels eine bedarfsgerechte und passgenaue Förderung erhalten.

Und der jetzt aktuell vorgelegte Statusbericht macht die vielen Angebote aber auch Erfolgsgeschichten deutlich!

Neugierig geworden?

Hier geht es zum kompletten Statusbericht!

 

13. April 2017

Eine neue Küche für das neue Kinderschutzzentrum des Kinderschutzbundes Essen

Das Kinderschutz-Zentrum des Essener Kinderschutzbundes freut sich über eine neue Küche in seinen Räumlichkeiten.

Dank einer großzügigen Zuwendung der Anneliese-Brost-Stiftung konnte eine nagelneue Küche gekauft und eingerichtet werden. ,,Endlich haben wir viel Platz und die Möglichkeit unsere Küche vielseitig einzusetzen‘‘, sagt Kathrin Lorch, Leitung des Kinderschutz-Zentrums.

Nach über 35 Jahren im Haus der Begegnung am Weberplatz bezog das gesamte Team des Kinderschutz-Zentrums im Februar seine neuen Beratungsräume in der I. Weberstraße 28.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Standort finden seit dem Umzug die verschiedenen Präventions-, Therapie-, Entlastungs- und Beratungsangebote statt. Damit im Rahmen der Kurse, beispielsweise dem Elterncafé, die Möglichkeit besteht gemeinsam mit den Eltern Speisen zuzubereiten, ist das Kinderschutz-Zentrum regelmäßig auf eine Küche angewiesen. Die Mitarbeiterinnen des Kinderschutz-Zentrums unterstützen die Eltern unteranderem dabei ihren Kindern eine gesunde Ernährung anzubieten oder auch bei der Herstellung von Babynahrung.

Hier geht es zum Kinderschutzzentrum!

 

31. März 2017

Zwei Projekte unseres Kinderbeirates aus 2016 sind abgeschlossen

Im letzten Jahr wurden die Förderungen zweier Projekte von unserem Kinderbeirat beschlossen.

Die Abschlussberichte über diese Förderung liegen nun vor:
1. Das Projekt der Overdyck Stiftung in Bochum für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Straßenverkehr.
2. Das Fussballcamp für die Wohngruppe in Essen-Borbeck der Kinder- und Jugendhilfe Flow.

Die insgesamt 40 teilnehmenden Jugendlichen in beiden Projekten sind im Alter von 14 – 17 Jahren und kommen aus Deutschland, Syrien, Afghanistan, Irak und dem Libanon.

Hier könnt ihr mehr aus den Projekten erfahren:

Zum Projekt der Overdyck Stiftung erfahrt ihr hier mehr!

Zum Fussballcamp der Kinder- und Jugendhilfe Flow erfahrt ihr hier mehr.

Und: Ihr könnt noch Anträge für die nächste Sitzung des Kinderbeirates am 7. Mai 2017 stellen. Antragsschluss ist der 24. April 2017!

 

24. März 2017

„Bewegungsbude“ für den TVG Holsterhausen

Der Kopfstand des TVG Holsterhausen hat seit dem 4. März mit der "Bewegungsbude" endlich einen Ort, an dem die unterschiedlichen Angebote stattfinden können.

Hier sehen Sie, wie vielfältig das Netzwerk der Partner ist:

Die Jugendhilfe Essen e.V. ist an der Durchführung von Bewegungsangeboten interessiert, unterstützend wirkt die mobile und aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit. Es wird verschiedene Veranstaltungen insbesondere zu funktionalem Fitness- Training geben.

Die Gesamtschule Holsterhausen will Angebote außerhalb der Schulräumlichkeiten entwickeln.
Seit dem 13. März 2017 findet z.B. an jedem Montag zwischen 14:00 und 15:00 Uhr ein Angebot für einen Sportkurs der 12. Jahrgangsstufe (27 Schüler/-innen) statt. 

Das Mehrgenerationenhaus Essen e.V. betreut zurzeit acht minderjährige, jugendliche Flüchtlinge. Der Interessenschwerpunkt liegt vor allem beim Basketball. Dem Verein ist es gelungen, einen erfahrenen Trainer mit B-Lizenz zu gewinnen, der neben der deutschen und englischen Sprache auch die arabische Sprache beherrscht.

Die Universität Duisburg-Essen, Prof. Ulf Gebken hat Interesse bekundet in Anlehnung an das Open Sunday Projekt ein ähnliches Format speziell für Jugendliche gemeinsam mit uns zu entwickeln und in unseren Räumlichkeiten durchzuführen. Das erste gemeinsame Angebot wird voraussichtlich im Herbst 2017 stattfinden.

Das ehrenamtliche Engagement wird immer gefördert, dazu gehört auch die GruppenhelferInnen-Ausbildung I und II, die im August 2017 startet. Fachlich begleitet werden die Projekte durch einen Mitarbeiter der Physiotherapeut, Fitness-Trainer und Ernährungsberater mit einem umfassenden sportlichen Hintergrund in den Bereichen Leichtathletik, American Football, Volleyball und Calisthenics ist.

Das ist eine tolle Leistung aller Beteiligter, weiter so…

Hier geht es zum TVG Holsterhausen!

Die WAZ berichtete auch schon darüber!

 

17. März 2017

Fast vergessen aus 2016:

Der Kulturbeutel e.V. aus Mönchengladbach mit seinen Asyl-Dialogen

In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach fand die Veranstaltung in der Kleinkunstbühne TIG in Mönchengladbach-Eicken statt. Das Projekt bestand darin, eine Aufführung der „Bühne für Menschenrechte e.V.“ mit ihrem Stück „Die Asyl-Dialoge“ und einer anschließenden Diskussion zwischen Schauspielern und Publikum zu ermöglichen. Angesprochen waren insbesondere die Bewohner des Stadtteils, die die Veranstaltung auch gut angenommen haben. Hinzu kamen Interessierte aus dem Umfeld des Katholischen Forums und Asylbewerber, die z.T. auch aus dem Stadtteil kamen.

Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt
Die angespannte Situation im Stadtteil sollte durch gegenseitiges Verständnis entschärft werden. Dazu waren die Dramaturgie des Theaterstücks und die anschließende Diskussion aller Betroffenen bestens geeignet. Ein weitergehender Kontakt zwischen Asylbewerbern und den übrigen Bewohnern des Stadtteils wurde durch die Veranstaltung sicherlich vorbereitet, kam an dem Abend aber letztendlich doch nicht zustande. Die Atmosphäre des Theaters und der Bühne und die Form des dokumentarischen Theaters, die einerseits den offenen Umgang mit den Problemen und Nöten der anderen ermöglichten, schafften andererseits aber auch eine gewisse Distanz. Sehr positiv ist zu sehen, dass die Helfergruppe des Katholischen Forums neue Helfer auch aus dem Stadtteil Eicken fand. Damit sind zentrale Aspekte des Projekts, nämlich Nachhaltigkeit und Multiplikatoren-Wirkung, erreicht.

Kooperationspartner für das Projekt
Die Kooperation zwischen Kulturbeutel e.V. und dem Katholischen Forum für Erwachsenen­ und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Beide Seiten konnten Ihre Kernkompetenzen für das gemeinsame Anliegen wirkungsvoll einbringen. Die erfolgreiche Veranstaltung soll Grundstein sein für eine weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Öffentlichkeitsarbeit
Der Kulturbeutel e.V. konnte durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zur Veranstaltung zu einer angemessenen öffentlichen Wirkung beitragen. Betroffene und/oder interessierte Teile der Stadtteilbevölkerung wurden erreicht, das Theaterstück und die Diskussion führten zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Asyl-Problematik.

Hier erfahrt ihr mehr über den Kulturbeutel e.V. und das Theater im Gründungshaus Mönchengladbach.

 

10. März 2017

Dokumentation zur Gründung des Sitftungsnetzwerkes Ruhr liegt vor!

Die Dokumentation zur Gründung des Stiftungnetzwerkes Ruhr liegt jetzt vor!

Und so soll es im Jahr 2017 weiter gehen:

– Der Bundesverband Deutscher Stiftungen bietet dem Stiftungsnetzwerk-Ruhr eine
eigene Webpräsenz unter der Adresse: www.stiftungsnetzwerk.ruhr.

– Die nächste Veranstaltung des Stiftungsnetzwerks findet am 29. Juni in Bochum statt.

– Die Vereinbarung und Abstimmung gemeinsamer Leitlinien sowie die Entwicklung
gemeinsamer Projekte werden im Vordergrund dieses Treffens stehen:

– In 4 Workshops zu den Themenfeldern
o Bildung und Benachteiligung,
o Stadtteil und Quartier,
o Engagement und Förderung
o Kunst und Kultur
sollen konkrete Vorschläge für die Zusammenarbeit entwickelt werden.

Und: Das Netzwerk soll wachsen. Daher sind alle Mitglieder aufgerufen, die Idee des
Stiftungsnetzwerks Ruhr weiterzutragen.

Hier geht es zur kompletten Dokumentation!

 

6. März 2017

Meine Heimatstadt Essen – Kinder entdecken ihre Stadt!

Alle Kinder – hier geboren oder zugezogen - sollen gerne in Essen leben und sich in unserer Stadt zuhause fühlen. Mit dem Buch „Kinder entdecken ihre Stadt“ lernen die Kinder ihre Heimatstadt besser kennen. Eine alte Weisheit sagt: Man sieht nur, was man weiß.“ Daher fördern wir das Interesse der Kinder an der Geschichte der Stadt Essen und ihrer Gegenwart in kindgerechter Form.

Kinder, die mit der Vergangenheit vertraut sind, die etwas über die Gebäude und berühmte Persönlichkeiten unserer Stadt wissen, die ihren Stadtteil erkunden und lernen wie das Leben der Gegenwart funktioniert, sind besser orientiert. Das Heimatgefühl entwickelt sich umso stärker, umso mehr Kinder ihre Stadt entdecken und sie bei den Erkundungen Gefühle wie Verbundenheit, Zugehörigkeit, Zufriedenheit, Sicherheit und Spaß erleben.

Dieses Erleben kommt in vielen Familien zu kurz. Vielfach sind die Eltern nicht in Essen geboren oder aufgewachsen und die finanziellen oder zeitlichen Möglichkeiten fehlen, um gemeinsam Essen zu entdecken. Daher wurde in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und vielen weiteren Akteuren das Buch „Kinder entdecken ihre Stadt“ für den Unterricht ab dem 3. Schuljahr konzipiert.

Die Kinder werden im Unterricht mit Wissens- und Erkundungsaufgaben angespornt, einzelne Sachverhalte genauer zu erforschen. Sie werden angeregt, die vielen Möglichkeiten, die Essen bietet, kennenzulernen und aktiv zu nutzen. Wir wollen auf dieser Basis die Mitwirkung von Kindern am kommunalen Geschehen fördern.

Ideengeber des Stadtbuchs für Kinder ist die Kinderstiftung Essen. Mit der Unterstützung der Anneliese-Brost-Stiftung wird es möglich im Schuljahr 2016/17 alle interessierten Kinder der 3. Klassen der Essener Grundschulen und Kindern vieler Förderschulen das Buch kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen gibt es unter www.essenfuerdich.de

 

27. Februar 2017

3 Erfolgsgeschichten aus dem Förderturmhaus 2

Wie immer gibt es auch wieder Erfolgsgeschichten zu erzählen, beispielhaft hier die Geschichten von 3 Kindern aus dem Förderturmhaus 2.

Amina (7 Jahre) kam im Sommer aus Marokko und lernte in der Schule und im Förderturmhaus Deutsch zu sprechen und zu schreiben. Auch wenn zu Beginn bei ihrem Lieblingsspiel „Memory“ die Katze mit der Maus vertauscht wurde, überraschte Amina uns täglich, mit welch einer Leichtigkeit sie begann Deutsch zu sprechen und sich in die Gruppe einzubringen. Aufgrund ihrer Lernbereitschaft und ihrer Willensstärke schafft es Amina in nur wenigen Monaten sich die Sprache nahezu perfekt anzueignen.

Ramadan (10 Jahre) war eines der auffälligsten Kinder, sehr verschlossen und konnte sich nur mit großen Schwierigkeiten in die Gruppe integrieren. Deshalb wurde ihm der Integrationshelfer Florian als Vertrauensperson zur Seite gestellt. Florian wirkte durch seine Ruhe und sein großes Verständnis auf ihn ein, sodass sich sein Verhalten in kürzester Zeit enorm verbesserte. Ramadan ist nun dem Team gegenüber kooperativ und aufgeschlossen. Darüber hinaus konnte er sich seither besser in die Gruppe einbringen und es gelang ihm, viele Freunde zu finden. Er nimmt nun bereitwillig an Veranstaltungen teil.

 Tim (10 Jahre) einst schüchtern, hat beim Kompetenztraining sehr viel Selbstbewusstsein aufbauen können.  Anfangs zurückhaltend hat er durch die Teilnahme an der Wing Tsun AG tolle Fortschritte gemacht und sogar eine Vorbildrolle für die anderen Kinder eingenommen. Tim ist im Gesamten offener und fröhlicher geworden und bei den anderen Kindern beliebt. Auch sein toller Erfolg beim Erlangen des Seepferdchens hat ihm sichtlich gutgetan.

Seid ihr neugierig geworden? Hier geht es zu weiteren Erfolgsgeschichten!

 

20. Februar 2017

Alles unter einem Dach und die Kinderseele lacht – das könnte über dem Jahresbericht 2016 für das Förderturmhaus 2 stehen!

Das Jahr 2016 im Förderturmhaus 2 rückwirkend betrachtet weist kleinere und auch größere Erfolge in der Kinder- und Teamarbeit auf, die zeigen, wie wichtig und etabliert das Haus im Stadtteil ist.

Die weitere Öffnung des Hauses für den Stadtteil, die neuen Gruppenangebote sowie die vermehrt stattfindenden innerhäuslichen Sitzungen in Kooperation mit der Stadt Essen beleben den Arbeitsalltag und schaffen neue Kontakte.

Die Nutzfläche von ca. 1.200m² wird mittlerweile durchgängig benötigt und verdeutlicht auch, wie wichtig das Gebäude von seiner Struktur her für Außenstehende bzw. stadtteilbezogene Arbeit ist.

Die Integration der Kinder, Eltern, Nachbarn, Schulen, Kitas, Sportvereinen, der Universität, den umliegenden Jugendtreffs, anderen angrenzenden Institutionen sowie Flüchtlingen und Mitarbeitern ist der Hauptbestandteil der Arbeit und wirkt sich positiv auf den Stadtteil aus. Das Motto „Alles unter einem Dach und die Kinderseele lacht“ wird jeden Tag gelebt.

Seid ihr neugierig geworden? Hier geht es zum kompletten Jahresbericht 2016.

Und in der nächsten Woche berichten wir über tolle Erfolgsgeschichten im Förderturmhaus 2!

 

13. Februar 2017

Neuer Bus für das Anneliese Brost-Zentrum im Nordviertel

Ende der 90er Jahre wurde im Essener Nordviertel das Anneliese-Brost-Zentrum als Einrichtung des betreuten Wohnens eröffnet. Die Wohnanlage umfasst 81 Wohnungen für 113 Seniorinnen und Senioren.

Wichtige Bereiche dieser Einrichtung ( z.B. Gemeinschaftsräume ) wurden bei der Erstellung von Frau Brost unterstützt. Daher kam es 1999 zu der Namensnennung.

Die AWO in Essen hat in den letzten Jahrzehnten Konzepte entwickelt, die es Seniorinnen und Senioren ermöglichen, eine aktive Freizeitgestaltung in einer seniorengerechten Wohnanlage durchzuführen. Hierzu gehören auch regelmäßige Fahrdienste, um bei körperlichen Einschränkungen (Rollator) am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Einkaufsfahrten, Fahrten in die Innenstadt (Behörden) und kleinere Ausflüge werden mehrmals wöchentlich durchgeführt.

Der Kleinbus wird im Herbst diesen Jahres benötigt, da das bisherige Fahrzeug nur noch bedingt fahrtauglich ist. Ziel der Anschaffung ist es Senioren und Seniorinnen am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, da sie z.T. nicht mehr mobil genug sind, um eigene Aktivitäten zu entwickeln, z.T auch durch geringes Einkommen wenig Beteiligungsmöglichkeiten haben.

Das Alter der Bewohner liegt im Durchschnitt bei ca. 80 Jahren, zur Teilnahme an unterschiedlichen Aktivitäten werden grundsätzlich alle Mieterinnen und Mieter der Seniorenwohnanlage angesprochen.

Hier erfahrt ihr mehr zum Anneliese Brost-Zentrum!

 

6. Februar 2017

Wir im Revier III – ein Projekt der Jugendgerichtshilfe des Diakoniewerks Essen

Das innovative Projekt "Wir im Revier III" der Jugendgerichtshilfe des Diakoniewerks Essen, begleitet und betreut jugendliche und heranwachsende Straftäter während des gesamten Strafverfahrens unter erzieherischen, sozialen und fürsorgerischen Gesichtspunkten.

Mit diesem Angebot wird jugendlichen Straftätern im Essener Stadtbezirk III die Möglichkeit gegeben, dort, wo sie leben und Straftaten verübt haben, eine Form von Wiedergutmachung zu leisten. Dabei erbringen die jugendlichen Straftäter/innen in einer Gruppe von fünf bis sieben Personen Aufgaben, die dem Stadtteil zugute kommen – etwa durch Reinigung und Instandhaltung von Parkanlagen.

Sie werden dabei durch zwei Honorarkräfte intensiv betreut. Damit wird den Jugendlichen zudem die Möglichkeit gegeben, die Hintergründe ihrer Straftat zu reflektieren und so neue Lebensperspektiven im Hinblick auf ein zukünftig straffreies Leben zu entwickeln.

Ziel ist dabei auch die Vermittlung einer Werthaltung zur geleisteten Arbeit, die im familiären Umfeld nur selten gelebt wird. Durch neue und andere Kontakte im Stadtteil ergibt sich nicht selten auch die Chance auf Entwicklung einer neuen Zukunftsperspektive.

Gleichzeitig erlebt das Wohnumfeld, in dem die Arbeiten ausgeführt werden, diese mit dem Stigma „Straftäter“ behafteten Jugendlichen zum Teil erstmals als junge Menschen mit positiven Potentialen. Für die jungen Menschen ist dabei das Erleben von Wertschätzung und Anerkennung für sich und ihr Tun oftmals eine ganz neue Erfahrung innerhalb ihrer bisherigen Biographie.

Das Projekt wird durch die Anneliese Brost-Stiftung zum zweiten Mal gefördert, 2016 haben 18 Jugendliche rund 500 Stunden an Arbeitsleistungen erbracht, die so im Stadtbezirk III der Allgemeinheit zu Gute gekommen sind.

Hier gibt es mehr Informationen zur Jugendgerichtshilfe des Diakoniewerkes Essen.

 

30. Januar 2017

Zwei neue Blogs aus dem Parkwerk Lohberg: Infos über den Gartenworkshop, das Herbstfest und das Filmfestival

Das Parkwerk-Team hat im zweiten Halbjahr 2016 tolles mit den BewohnerInnen organisiert: - 4 Gartenworkshops mit abschließenden Herbstfest - Das erste Open-Air-Kino-Fest im Bergpark.

Schon die Themen der 4 Gartenworkshops versprachen viele TeilnehmerInnen:
– Kulturübergreifende Sinnesgärten
– Hochbeete rund um den Wasserturm: Rosen für Raser!
– Selber Kosmetik und Öle aus Pflanzen von der Halde herstellen?
– Parkwerk feiert den Herbst
und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Das Herbstfest war dann der Höhepunkt. Bei einem gemeinsamen Essen brachten die TeilnehmerInnen Ernteerzeugnisse aus dem eigenen Garten mit, lustig-skurrile Kürbisse entstanden, einen tollen Preis für den originellsten Kürbis gab es dann auch.

Auch das erste Lohberger Filmfest war ein gut besuchtes Spätsommer-Event im Park, das viele Menschen zusammenbrachte, den Sommer noch einmal so richtig zu genießen. Es war Hochkultur und Entertainment, Touristenattraktion und Nachbarschaftstreff, Open-Air-Kino und -Konzert mit Sommerflair. Zwischen 150 und 200 BesucherInnen allen Alters und unterschiedlichster kultureller Hintergründe, von Nah und Fern kamen Besucher an jedem der drei Festival Tage. Es gab herrliches, direkt in der Nachbarschaft hergestelltes Essen, ein sehr hochwertiges Rahmenprogramm mit Musik, Kunstinstallation und Publikumsgesprächen und vor allem gab es ein buntes, charismatisches Kinoprogramm an zwei unterschiedlichen Locations – einmal drinnen im Wasserturm und einmal draußen an unserer selbst gebauten Kino-Leinwand, die auch als Sonnenpavillon genutzt werden kann.

Neugierig geworden, dann schaut in die detaillierten Berichte!
Hier geht es zu den 4 Gartenworkshops!
Hier geht es zum Open-Air-Kino-Fest!

Mehr über den Parkwerk e.V. erfahrt ihr über https://www.facebook.com/Parkwerk/

 

23. Januar 2017

Kinderschutzambulanz – mit eindrucksvollem Abschlussbericht

Kinderwohlgefährdung heißt Misshandlung, schwere Vernachlässigung/ Verwahrlosung, sexueller Missbrauch mit dem sich das Team um die engagierte Oberärztin, Dr. Tanja Brünung täglich auseinandersetzen muss.

Eindrucksvolle Zahlen der erfassten Kinder, deren „Wohl gefährdet“ war:
2013: 456
2014: 547
2015: 743
2016: 1060

Durch die zur Verfügung gestellten Gelder war es möglich, eine Versorgung der gefährdeten Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit zu gewährleisten. Der Bedarf zur Versorgung der Kinder ist sehr groß und wird realistisch steigen. Zusätzlich ist es gelungen, eine engmaschige Vernetzung der Kinder- und Jugendklinik Datteln, nicht nur mit den niedergelassenen Kinderärzten, sondern auch den Jugendämtern des Kreises Recklinghausen, sowie auch Coesfeld, Unna, Bochum und Dortmund zu etablieren. Die Zusammenarbeit mit den Kriminalpolizei-Dezernaten der Kreise wurde verbessert. Durch diese nun veränderten Abläufe kam es zu einer deutlichen Verbesserung des Informationsflusses mit Vermeidung von Informationsverlusten, was sich deutlich in den darauffolgenden Strafprozessen zeigte.

Eine wissenschaftliche Begleitung wurde realisiert und aktuell befinden sich zwei Doktorandinnen in der finalen Phase ihrer Doktorarbeiten, die sie mit Erhalt der Approbation abschließen werden.

In den 36 Monaten der geleisteten Arbeit wurden viele Vorträge und Gespräche im Kreis gehalten. Es besteht die Hoffnung, dass die steigende Patientenzahl unter anderem aufgrund der höheren Sensibilität in der Bevölkerung zu sehen ist. All dies soll einer verbesserten Prävention dienen, um Gefährdung von Kindern möglichst frühzeitig zu bemerken und adäquate Hilfen einsetzen zu können.

Und die weiteren Kontakte in den Landtag und in die Ministerien zielen auf die Etablierung einer zukünftigen Regelfinanzierung hin. Zum aktuellen Zeitpunkt ist diese noch nicht abzusehen, aber die Kooperationen mit vier Krankenkassen (Barmer GEK, DAK, Techniker KK, KKH), die über einen Vertrag zur integrierten Versorgung die Mehrkosten bei den Versicherten erstatten, sind ein positives Signal.

Bleibt zu hoffen, dass weitere Krankenkassen folgen und nicht nur im Kreis Recklinghausen eine Regelförderung und eine Kinderschutzambulanz entsteht.

Hier geht es zum kompletten Abschlussbericht.

Hier geht es zur medizinischen Kinderschutzambulanz.

 

16. Januar 2017

Open Sunday – ein eindrucksvoller Bericht über unser Modell für das Jahr 2016

Der Open Sunday, ein offenes Bewegungsangebot an Sonntagen für Kinder der 1.-6. Klassen aus sozial benachteiligten Stadtteilen, wird seit Oktober 2015 in Essen umgesetzt und zeigt sich seitdem als ein gelingendes Modellprojekt, das viele Essener Kinder erreicht und in Bewegung bringt.

Der Start des Projektes an den ersten Sonntagen an der Hövelschule übertraf die Erwartungen weit. So viele Kinder haben bisher ähnliche Projekte in der Schweiz oder in Oldenburg nicht besucht. An der Hövelschule bewegten sich jeden Sonntag bis zu 85 Kinder in der Sporthalle. Durch die Form des offenen Angebots konnte jedes Kind eine Aktivität, die ihm Freude bereitete, finden: Es wurde gerannt, geklettert, jongliert, balanciert, gekickt, geschaukelt und vieles mehr. Nach drei bewegungsintensiven Stunden verließen die Kinder die Sporthalle mit roten Wangen und auch die Eltern freuten sich, dass die Kinder sich mit viel Spaß austoben konnten und bei dem kalten Winterwetter nicht nur zu Hause saßen.

Insgesamt wurden im Winter 2015/2016 zehn Open Sundays an den drei oben genannten Grundschulen durchgeführt, die viele positive Rückmeldungen von Kindern, Eltern, Lehrkräften, Schulleitungen, Zuschauern vom ESPO etc. erzeugten und über die einige Presseberichte (u.a. auch im überregionalen Campus-Report der Uni Duisburg-Essen) veröffentlicht wurden.

Am 24.04.2016 startete der erste Summer Open Sunday auf dem Schulhof der Hövelschule mit vielen Kindern. Darauf folgten acht weitere Sonntage, an denen Studierende gemeinsam mit den jugendlichen Schülerinnen und Schülern mit dem SPIEL-ZEIT-Mobil zur Schule fuhren, zusammen mit den Kindern die neuen Spielmaterialien aus dem Spielmobil testeten und insgesamt viel voneinander und miteinander lernen konnten und gleichzeitig viel Spaß hatten.

Zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien fanden bereits sechs Open Sundays (drei Open Sundays an der Hövel- und drei an der Nordviertel-Grundschule) statt, die von insgesamt ca. 350 Kindern besucht wurden.

Darüber hinaus wird das Projekt im Januar 2017 im Rahmen eines Seminares im Masterstudiengang nun auch pilotmäßig an der Großenbruchschule in Altenessen umgesetzt. Des Weiteren hat die Schulleitung der Hüttmannschule (Altendorf) Interesse bekundet, die Idee an ihrer Schule umzusetzen und auch von Seiten der Kommunen Duisburg und Gelsenkirchen besteht Interesse.

Der WDR hat das Projekt in dem am 14.12.2016 ausgestrahlten Beitrag „A 40 – eine Autobahn trennt arm und reich“ vorgestellt. Außerdem wurde das Nordost-Gymnasium u.a. durch die Mitwirkung an dem Projekt Open Sunday für den höchstdotierten deutschen Bildungspreis, den Deutschen Schulpreis 2016, nominiert.

Für den zweiten Teil des Winterdurchgangs 2016/2017, die nächsten 12 Open Sundays zwischen den Weihnachts- und Osterferien, laufen bereits die konkreten Planungen und sowohl Kinder als auch Coaches freuen sich schon, wenn es im neuen Jahr weitergeht.

Hier geht es zum kompletten Bericht!

 

9. Januar 2017

Weitere Wünsche können mit dem Wünschewagen erfüllt werden!

Gerade in der Zeit des Abschieds, in der Nähe so entscheidend ist, treten besondere Wünsche in den Vordergrund: Sei es, das letzte Mal das Meer zu sehen oder einen Ausflug mit der Familie zu unternehmen. Viel zu häufig sind die Träume nicht zu realisieren, da Angehörige oftmals überfordert sind und sich der Situation, einen bald sterbenden Menschen bei seinem Wunsch adäquat zu befördern und zu betreuen, nicht gewachsen fühlen.

Häufig stellen Krankentransporte in der letzten Lebensphase für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine große organisatorische und finanzielle Belastung dar; die Betroffenen sind in den meisten Fällen nur noch liegend transportierbar und bedürfen während der Fahrt medizinisch-pflegerischer Betreuung. Daher ist ein Transport in einem PKW oder mit dem Taxi nicht mehr möglich. Die Kosten für eine „private“ – also therapeutisch nicht notwendige – Fahrt im Krankentransportwagen können jedoch von Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen werden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr (ASB) versteht es als seine Aufgabe, Menschen in einer solchen Situation zu unterstützen und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Lebensqualität bis zum Schluss zu gewährleisten.

Im September 2014 fiel der Startschuss für das neue Ehrenamtsprojekt „Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ des ASB. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, die sich auf der Schluss-Etappe ihres Lebens befinden, kostenfrei einen letzten Wunsch zu erfüllen. Geschulte freiwillige Helfer übernehmen die Durchführung der Fahrt und die pflegerische Betreuung während der Wunschfahrt. Der Wünschewagen ist für jeden Menschen bestimmt. Ob junge oder ältere Menschen in der letzten Lebensphase: Jeder soll die Möglichkeit auf die Erfüllung seiner Wünsche erhalten. Dabei begleiten die ehrenamtlichen Helfer Menschen aus ganz NRW an ihre Wunschzielorte in Deutschland und in das benachbarte Ausland. Mittlerweile konnten bereits 180 Wunschfahrten organisiert werden.

Mit der Förderung durch unsere Stiftung können in 2017 weitere Wünsche erfüllt werden!

Hier erfahrt ihr mehr den Wünschewagen!

 

4. Januar 2017

Ein guter Start in das Jahr 2017

Die Ruhr-Rollers können Ersatzteile anschaffen und reparieren!

Die Ruhr-Rollers sind eine große Gruppe von Elektro-Rollstuhl-Fahrern aus dem gesamten Ruhrgebiet, die seit 1995 als eigene Abteilung mit dem Namen „Ruhr-Rollers“ dem Verein „TUSEM Essen“ angehören. Trotz der schwereren Erkrankungen und Einschränkungen, sind alle sehr sportbegeistert und gehen mit großer Leidenschaft der Sportart „Powerchair- Hockey“ nach (bekannt geworden unter dem Namen “Elektrorollstuhl- Hockey“).

Die 1. Mannschaft spielt seit vielen Jahren in der 1. Bundesliga und die 2. Mannschaft befindet sich derzeit in der 3. Bundesliga. Außerdem nehmen die Ruhr-Rollers auch gerne an unterschiedlichen Turnieren im In- und Ausland teil. Somit spielen die Spieler ständig auf einem hohen Niveau, wobei neben dem sportlichen Erfolg auch Spaß und Teamgeist immer im Vordergrund stehen.

Diese Sportart ist leider auch mit sehr vielen Kosten verbunden (z. B. teure Sportrollstühle, Reparaturen, Reisekosten usw.) und damit die Spieler weiterhin sportlich aktiv sein können, ist der Verein ständig auf der Suche nach Sponsoren und Spenden. Pünktlich zum Jahresbeginn hilft die Anneliese Brost-Stiftung mit Ersatzbatterien, Reparaturen, neuen Reifen und Reisekosten.

Hier erfahrt ihr mehr über die Ruhr-Rollers!

 

22. Dezember 2016

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Wir verwenden auch in Kenntnis der unmenschlichen Tat in Berlin die üblichen Wünsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr, weil wir alle in Deutschland trotzdem zurecht stolz sein können auf das Erreichte, auf eine tolerante Gesellschaft und gelebte Demokratie. Unser Mitgefühl gilt den Familien, Freunden und Verwandten der Opfer Unser Gesellschaftsbild ist auch deshalb so […]

Weihnachten

Wir verwenden auch in Kenntnis der unmenschlichen Tat in Berlin die üblichen Wünsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr, weil wir alle in Deutschland trotzdem zurecht stolz sein können auf das Erreichte, auf eine tolerante Gesellschaft und gelebte Demokratie. Unser Mitgefühl gilt den Familien, Freunden und Verwandten der Opfer
Unser Gesellschaftsbild ist auch deshalb so erfolgreich, weil es viele Menschen gibt, die sich außerhalb ihres beruflichen Wirkens für andere einsetzen, insbesondere für diejenigen, die unverschuldet in Not geraten sind.
Das haben wir auch im vergangenen Jahr bei den Freundinnen und Freunden der Anneliese Brost-Stiftung gespürt, dafür unser herzliches Dankeschön!

 

16. Dezember 2016

Beschlüsse des Kuratoriums am 17.11.2016:

13 Förderprojekte, „Alte“ und „Neue“ mit mehr als einer halben Million €

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Von der Unterstützung des Wünschewagens des ASB über Ersatzreifen, Batterien für die Elektro-Rollstuhl-Hockey-Mannschaft des ETUF bis zur Weiterförderung des Förderturmhauses 2: durch Beschluss des Kuratoriums werden 13 Projekte weiter oder neu gefördert!

Das Fördervolumen dafür beträgt mehr als eine halbe Million €.

Die folgenden Antragsteller und Projekte können sich über eine Förderung freuen:
• Unsere beiden Leuchttürme, das Kinderheim der Funke-Stiftung und das Förderturmhaus 2 erhalten auch wegen der vorlegelegten tollen Erfolgsgeschichten die weitere Förderung in 2017.
• Unsere beiden Modelle „Young“, Sport- Spiel, Schule“ des VKJ Essen und „Das Stadtteilzentrum als Lernort“ der Bürgerstiftung Hasel bekommen wegen der vorgelegten umfangreichen Statusberichte eine Verlängerung in das dritte Jahr.
• Die Kinderstiftung Essen kann nunmehr die nächste Auflage des Buches „Essen für dich – Kinder entdecken ihre Stadt“ drucken und an die Grundschulkinder der 3. und 4. Klasse verteilen.
• Der TUSEM Essen kann für die Elektro-Rollstuhl-Hockey-Mannschaft dringend notwendige Ersatzteile und Reparaturen erledigen.
• Der Arbeiter-Samariter-Bund Ruhr kann in 2017 weitere Wünsche mit seinem Wünschewagen erfüllen.
• Der Kinderbeutel e.V. aus Mönchengladbach kann die Asyldialoge realisieren.
• An der Gemeinschaftsgrundschule Hövelstraße können Spielgeräte angeschafft werden, um das Projekt „Open Sunday“ mit der Universität Duisburg-Essen noch besser umzusetzen.
• Die Arbeiterwohlfahrt Essen kann für den Transport der BewohnerInnen des Anneliese Brost-Zentrums einen neuen Bus anschaffen.
• Das Diakoniewerk Essen kann sein Projekt „Wir im Revier“ in Essen-Altendorf fortsetzen.

Die Antragsteller werden in den nächsten Tagen schriftlich informiert und wir berichten ausführlich in den nächsten Wochen auf unserer Homepage und in den sozialen Netzwerken über die neuen Projekte im Einzelnen.

Die nächste Sitzung des Kuratoriums wurde auch festgelegt: 27. April 2017, Förderanträge werden bis zum 11. April 2017 entgegengenommen.

 

12. Dezember 2016

4 Grundschulen stärken Schlüsselkompetenzen

Die Anneliese-Brost-Stiftung fördert seit dem Jahr 2008 Kinder im Übergang zwischen den Bildungsinstitutionen Kindertagesstätte und Grundschule.

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In den Übergangsphasen von der Kindertagestätte zur Grundschule und von der Grundschule zur weiterführenden Schule sollen nun Kinder im Rahmen eines Gesamtkonzeptes ineinander greifender Förder- und Lernangebote in ihrer Emotionalität und in ihrem Sozialverhalten soweit gestärkt werden, dass sie den jeweiligen Anforderungen der für sie neuen pädagogischen Systeme selbstsicher begegnen können. An vier Essener Grundschulen soll nun erprobt werden, ob die systematische Implementierung von Angeboten aus den Bereichen Kunst, Musik und Sport hierzu einen erfolgversprechenden Beitrag leisten kann.

Im Rahmen des Projektes werden soziale Ziele wie die kooperative Zusammenarbeit und eine Wortschatzerweiterung angestrebt. Durch eine handlungsorientierte sportliche und künstlerische Förderung soll zudem eine Chancengleichheit in Bezug auf die Grobmotorik der Kinder entstehen. Aus den Erfahrungen, die während des Projektzeitraumes gesammelt werden, sollen in Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal, den Lehrern und den Schülern kurze, präzise und sinnvolle Einheiten entwickelt werden, die in die Handlungsmöglichkeiten des Unterrichts so integriert werden, dass die Resilienz der Kinder gekräftigt wird.

Hier könnt ihr mehr über das Projekt erfahren!

 

12. Dezember 2016

Bildungsbaustelle im Tiegelino

Seit einigen Monaten ziert ein von Flüchtlingen und von Menschen aus der Nachbarschaft bunt bemalter Bauwagen das ehemalige Schulgartengelände der Essener Flüchtlingsunterkunft Tiegelschule (ehemals Grundschule).

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Der Bauwagen dient seit dem 01.07.2016 als Ausgangspunkt für das neue Bildungs- und Integrationsprojekt Mobile Bildungsbaustelle. Das Projekt wird drei Jahre durch die Anneliese Brost-Stiftung finanziell gefördert. Der Bauwagen und Sachmittel für die Herrichtung und Ausstattung auch des Geländes werden von der Open Grid Europe (OGE), einem europaweit tätigen Unternehmen in der Nachbarschaft zur Verfügung gestellt.

Koordiniert wird das Projekt durch die von der Stiftung finanzierte Sozialarbeiterin (B.A.) Cathrin Zimmermann, die im Rahmen des Kooperationsverbundes ISSAB (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung) der Universität Duisburg-Essen und ASB (Arbeiter Samariter Bund) tätig ist.

Hier könnt ihr mehr über das Projekt erfahren!

Auch die Presse berichtete!

 

12. Dezember 2016

Unsere beiden Modelle für die nächsten 3 Jahre sind jetzt komplett

Die vom Kuratorium und Vorstand im April 2016 beschlossenen weiteren Modelle für einen Zeitraum von 3 Jahren sind jetzt komplett und haben angefangen.

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Das sind
• die Bildungsbaustelle in der ehemaligen Tiegelschule, kenntlich gemacht durch den bunt bemalten Bauwagen mit dem Namen “Tiegelino“, eine Kooperation mit dem ISSAB (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung) der Universität Duisburg-Essen und dem ASB (Arbeiter Samariter Bund). Der Bauwagen und Sachmittel für die Herrichtung und Ausstattung, auch des Geländes, werden von der Firma Open Grid Europe (OGE) zur Verfügung gestellt.
• die Zusammenarbeit der Hövelschule in Altenessen, der Hüttmannschule in Altendorf, der Schule am Wasserturm in Frillendorf und der Grundschule im Nordviertel, in denen durch das Projekt die Schlüsselkompetenzen aller Schüler insbesondere in den Übergängen vom Kindergarten und zu den weiterführenden Schulen gestärkt werden sollen. Das Bildungsbüro der Stadt Essen übernimmt die Organisation und Begleitung des Projektes.

Details zu den beiden Modellen könnt ihr auf unserer Homepage lesen!

 

6. Dezember 2016

2 weitere Förderungen unseres Kinderbeirates:

Für das Bonni in Gelsenkirchen und den VKJ in Essen

Wir berichteten am 14. November 2016 bereits über 2 Förderprojekte unseres Kinderbeirates aus seiner 4. Sitzung. Bei zwei weiteren Anträgen gab es Nachfragen der Mitglieder, die von den Antragstellern jetzt kurzfristig beantwortet wurden.

Über die WhatsApp-Gruppe des Kinderbeirates wurde dann mit Mehrheit die Förderung von jeweils 1.500 € für
– das Projekt “Essen, fit & aktiv”, mit dem der Verein für Kinder und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten (VKJ) in Essen in seinen 18 Kinderhäusern Sachkosten finanzieren kann;
(Hier gibt es dazu weitere Informationen!
– das Projekt “Kinderlabor” im Bonni der Bürgerstiftung in Hassel, mit dem eine Honorarkraft und Sachmittel finanziert warden können. Die WAZ Gelsenkirchen Buer berichtete darüber!

 

30. November 2016

Zusammenwachsen in Essen – ehrenamtliche LotsInnen für Flüchtlinge

Mal wieder ein erfolgreicher Bericht für die letzten 6 Monate!

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Auch der 3. Bericht für das von uns geförderte Projekt der Ehrenamt-Agentur Essen bis Anfang November 2016 ist eine nachhaltige Erfolgsgeschichte, die in den öffentlichen Medien leider zu kurz kommt.

Die Liste der Kooperationspartner und der Ehrenamtlichen wird immer länger und:

Seit Mitte 2016 hat sich das Ladenlokal der Ehrenamt – Agentur in der City-Nord zu einem bekannten Begegnungsort entwickelt:
– Treffpunkt für (im Bereich der Flüchtlingshilfe) engagierte Ehrenamtliche, um sich untereinander sowie mit den hauptamtlichen Projektmitarbeiter*innen auszutauschen.
– Begegnungsort für Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Geflüchtete, sowohl spontan als auch im Rahmen der regelmäßigen dort stattfindenden Angebote
– Anlaufstelle für Geflüchtete, die Beratung und Orientierung suchen.

Stellvertretend für die Vielzahl der Angebote der Wochenplan vom 10. – 16. 2016:
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Und hier geht es zum kompletten Bericht!

 

25. November 2016

Auftakt zum Stiftungsnetzwerk am 22.11.2016:

Regionale Stiftungen gründen Netzwerk und wollen gemeinsam für das Ruhrgebiet wirken

Im historischen Festsaal der Essener Philharmonie haben sich rund 50 Stiftungen aus der Region Ruhr getroffen und beschlossen, ein regionales Stiftungsnetzwerk zu gründen. Das Stiftungsnetzwerk soll als eine zentrale Plattform zum Erfahrungsaustausch dienen und einen Grundstein für bessere Vernetzung und Zusammenarbeit von Stiftungen aus dem gesamten Ruhrgebiet legen. Die Gründung wurde durch die Anneliese Brost-Stiftung, die Stiftung Mercator und die innogy Stiftung initiiert.

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.

Die WAZ berichtete bereits im Kulturteil unter der Überschrift „Stiftungen starten neues Netzwerk im Revier“!

 

21. November 2016

Entscheidung des Kuratoriums vom 17.11.2016:

VKJ Young* – Sport, Sport, Spiel, Schule und das Bonni der Bürgerstiftung Hassel werden auch im 3. Jahr gefördert!

Wir berichteten mehrfach über die tollen Ergebnisse der beiden Projekte Young* in Essen-Altendorf und das Bonni in Gelsenkirchen-Hassel. Die Entscheidung zur Förderung im Jahr 2014 war befristet für 2 Jahre. Eine Förderung im 3. Jahr war abhängig von einem umfassenden Erfahrungsbericht.

Das Kuratorium der Anneliese Brost-Stiftung hat in seiner Sitzung am 17.11.2016 die vorgelegten Statusberichte bewertet und entschieden: Beide Projekte werden auch im 3. Jahr mit insgesamt mehr als 100.000 € gefördert!

Die Berichte haben überzeugt!

Hier geht es zum Bericht von Young*!

Hier geht es zum Bericht vom Bonni!

Über das Bonni wurde in der letzten Woche in der WAZ Gelsenkirchen auch ausführlich berichtet!

Über die weiteren interessanten Ergebnisse und Entscheidungen der Sitzung des Kuratoriums am vergangenen Donnerstag werden wir ausführlich in der nächsten Woche berichten!

 

14. November 2016

Unser Kinderbeirat –

die 4. Sitzung im Unperfekthaus

Unser Kinderbeirat tagte gestern zum vierten Mal, jetzt im Unperfekthaus in der Essener City.

Das Ergebnis lässt sich in zwei Punkten zusammenfassen:

1. Die Abschlussberichte aus den bisherigen Projekten zeigen, wie wichtig die Förderung durch den Kinderbeirat war. Hier könnt ihr euch die Berichte aus den ersten 8 Förderungen anschauen.

2. Eigenverantwortlich hat sich der Kinderbeirat dann mit den eingereichten Anträgen zur 4. Sitzung beschäftigt. 2 Projekte werden mit jeweils 1.500 € gefördert:
– Die Kinder aus den Kinderschutzhäusern des Essener Kinderschutzbundes werden unsere Hauptstadt Berlin kennenlernen.
– Die Flüchtlingskinder in der internationalen Klasse des Helen-Lange-Gymnasiums in Dortmund profitieren von zweisprachigen Unterrichtsmaterialien und der Möglichkeit, mit ihren Klassenkameraden Ausflüge in die Umgebung der Stadt Dortmund zu machen.

Wir werden über diese beiden Projekte noch in der nächsten Zeit ausführlich berichten.

Auf eure Kommentare sind wir gespannt und die nächsten Sitzungen des Kinderbeirates in 2017 stehen auch fest: 7. Mai und 26. November 2017.

 

9. November 2016

VKJ Young*

– ein eindrucksvoller Status-Bericht für 2016

Die Eröffnung des neuen Treffs im Mai und die Auszeichnung des WDR für den Videoclip „Ich glaub es hackt in Altendorf!“ im Beisein der Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, war das Highlight des von der Stiftung geförderten Projektes „Young* – Sport. Spiel. Schule“.

Aber wichtiger sind dann doch die konkreten Angebote und Aktivitäten für Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil Altendorf, schon alleine die Aufzählung würde eine Seite füllen.

Deshalb: Hier könnt ihr den kompletten Statusbericht lesen!

Auf eure Kommentare sind wir gespannt und in 2017 geht es weiter!

 

4. November 2016

Circle of Life –

eindrucksvolle Videos von der Abschlusspräsentation liegen jetzt vor!

Was länge währt, wird endlich gut! Die Videos der Abschlusspräsentation von Circle of Life am 16. Juli 2016 liegen nun vor. Es gibt eine gelbe Phase, eine rote und ein blaue. Schaut doch mal rein!

Video 1
Video 2
Video 3

 

30. Oktober 2016

Zwischen den Kulturen –

ein neues Projekt mit der Stiftung Zollverein

In vier Monaten, von Oktober 2016 bis Januar 2017, befassen sich Jugendliche aus drei Schulklassen vom Alfred-Krupp-Gymnasium, von der Frida-Levy-Gesamtschule und vom Hugo Kükelhaus Berufskolleg sprachlich und musikalisch mit den Themen Heimat, Flucht und Fremdsein.

Als Ausgangspunkt leiten die im Projekt beteiligten KünstlerInnen Diskussionen mit den Jugendlichen über ihre Erfahrungen bezogen auf Migration oder Gefühle des Fremdseins in verschiedenen kulturellen Kontexten. Die Ergebnisse dieser Diskussionen bilden die Grundlage für die musikalische Arbeit in den drei Gruppen.

Im Laufe des Projektes besuchen die Schülergruppen die Aufführung des multimedialen und mehrsprachigen Musiktheaterstücks „Lagune“ von Amen Feizabadi, welches am 29. Oktober 2016 auf Zollverein aufgeführt wird. Das Stück des aus dem Iran stammenden, seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Künstlers Feizabadi bringt die Disziplinen Musik, Sprache, Film und Tanz zusammen. Feizabadis Schwerpunkt liegt darin, die Themen Flucht und die Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne aus einem sozialkritischen Blickwinkel heraus zu behandeln. Der Besuch dieses höchst aktuellen und sehr modernen Werks soll die Diskussionen unter den SchülerInnen anregen, auch experimentelle Lösungen auszuprobieren.

Die fertige Performance der Schülergruppen wird aus Elementen der Musik und des Sprachtheaters bestehen und abschließend von den SchülerInnen selbst im Salzlager des UNESCO-Welterbe Zollverein aufgeführt.

Projektleitung: Dr. Lesley Olson
Kompositionsarbeit: Misagh Azimi
Textarbeit: Gandhi Chahine

 

25. Oktober 2016

Unser Kinderbeirat tagt zum vierten Mal

am 13. November 2016

Unser Kinderbeirat tagt am Sonntag, den 13. November, um 14 Uhr zum vierten Mal. Und zwar im Unperfekthaus in der Essener City. Noch können bis zum 8. November Förderanträge eingereicht werden. Wie das geht, erfahrt Ihr auf der Homepage des Kinderbeirates: www.kids.anneliese-brost-Stiftung.de

 

21. Oktober 2016

Bridges – das Ensemble Ruhr

mit musikalischen Brücken

Es wird konkret: Das Ensemble Ruhr baut Brücken mit der chaldäischen Gemeinde für Christen aus dem Iran in der Bonnekampstraße, mit dem afghanischen Hindutempel in der Burggrafenstraße und der Yeni Camii-Moschee in der Heßlerstraße.

Das Ensemble Ruhr leistet mit der Unterstützung durch die Anneliese Brost – Stiftung, eigenen Mitteln und weiteren Förderern einen Beitrag zum friedlichen Miteinander und baut Brücken zwischen den unter-schiedlichen, die Region prägenden Kulturen, mit drei Gemeinden aus Essen, die gemeinsam mit dem En-semble Ruhr ein Konzert gestalten.

Vor den Konzerten hat das Publikum die Möglichkeit, bei Einführungen der Gemeindemitglieder die jeweili-ge Religion und deren Gotteshaus kennenzulernen. Neben der Vision des Ensemble Ruhr klassische Musik an ungewöhnliche Orte zu bringen, wird Publikum eingeladen Berührungsängste abzubauen, ungewohnte und neue Orte zu betreten.

Die künstlerische Leitung und die Solovioline übernimmt Professor Stefan Hempel von der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Näheres zum Programm, den Terminen und den Orten erfahrt ihr hier!

 

14. Oktober 2016

Endlich da:

Das Video der Theaterklassen an der Regenbogen- und der Wiehagenschule!

Wir berichteten Anfang August über die „Weltpremiere“ der Theaterklassen an der Regenbogenschule mit dem Stück „Sternschnuppennacht“ und an der Wiehagenschule mit dem Stück „Unsere kleine Gedichte-Show“.

Nun gibt es auch das Video dazu, schaut doch mal rein!

Hier geht es zu den Theaterklassen am Consol Theater!

 

10. Oktober 2016

Mal wieder notwendig! „Zweiter Teil“:

Erfolgsgeschichten aus unserem Leuchtturm, dem Kinderheim der Funke-Stiftung!

Das tolle Engagement der von der Anneliese Brost-Stiftung seit mehr als 10 Jahren finanzierten 4 Mitarbeiterinnen im Kinderheim der Funkestiftung führt immer wieder zu großen und kleinen Erfolgsgeschichten.

Im heutigen zweiten Teil aus der Funkestiftung erzählen wir eine Erfolgsgeschichte aus der heilpädagogischen, 3 aus der schulischen Förderung und eine „längere Geschichte“ über den Schwimmunterricht für minderjährige Flüchtlinge.

Erfolgsgeschichten die belegen, wie wichtig das Engagement der Anneliese Brost-Stiftung auch in der Zukunft ist.

Eine Erfolgsgeschichte aus der heilpädagogischen Förderung

K. ist 10 Jahre alt und ein sehr lebendiges und durchaus unruhiges Mädchen. In der heilpädagogischen Begleitung bevorzugt sie motorische Angebote, begeistert sich jedoch auch für unterschiedliche kreative Themen. Insgesamt ist zu beobachten, dass sie Spielinhalte oder gestalterische Ideen lieber kopiert als die eigene Phantasie einzusetzen oder einfach mal zu experimentieren. Zu der Fähigkeit, etwas entstehen zu lassen, nichts zu planen oder nachzuahmen, ist Ruhe, Ausgeglichenheit sowie Selbstvertrauen vonnöten. Es ermöglicht zudem, mehr in Beziehung zu sich zu treten, da eigene Entscheidungen getroffen werden müssen. Daher ist es auch eine gute Unterstützung für das Gefühl der eigenen Individualität.

Aus diesem Grunde wurde K. ein Malangebot mit Aquarellfarbe gemacht. Hier können Farben einfach ineinanderfließen, so dass unterschiedliche Formen oder Muster entstehen, in die man Vorstellungen bzw. Bilder hineininterpretieren kann. Außerdem gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Es war schön zu sehen, wie K. sich darauf einließ und in einem Zuge drei Bilder fertigstellte. Sie verhielt sich dabei ruhiger als üblich und die Atmosphäre war entspannt. Durch ein Gespräch über die Ergebnisse ergab sich, dass man in die Bilder durchaus eine Geschichte hineinlesen kann (im dritten „erscheint“ eine Fledermaus, in den ersten beiden ist diese zunächst noch als ein kleiner bzw. dann größerer Punkt zu sehen). Den Vorschlag, zu ihren Werken eine kurze Geschichte zu schreiben, nahm K. gerne an.

Inzwischen ist die kleine Geschichte fertig. Sie wird in den nächsten Wochen zusammen mit den drei Bildern ausgestellt. Sofern K. zustimmt, können Erzieher aus ihrer Gruppe bzw. andere Kinder zu ihrer „einzigartigen“ kleinen Ausstellung eingeladen werden.

Drei Erfolgsgeschichten aus der schulischen Förderung

Y. aus Ruanda: kam mit schlechten Kenntnissen in Deutsch und Mathe. Sie war einige Jahre in der Nachhilfe um diese schulischen Defizite aufzuarbeiten und zu verbessern. Seit einigen Jahren aus der Wohngruppe ausgezogen, hat sie nach ihrer Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin aus eigenem Antrieb den Ausbilderschein gemacht und ist inzwischen seit einigen Wochen Filialleiterin einer Bäckerei.

S. aus Afghanistan, seit einem Jahr aus der Wohngruppe ausgezogen, wird inzwischen vom Flex Team betreut. Anfangs wurden lediglich seine Deutschkenntnisse in Wort und Schrift aufgearbeitet und verbessert. Insgesamt kam er für 4 Jahre regelmäßig zur Nachhilfe in Mathe und Deutsch. Zum Schluss ging er auf ein Berufskolleg. S. hat das Schuljahr erfolgreich abgeschlossen und begann zum 1.8. eine Lehre als Laminatverleger.

M. mit Schwierigkeiten in Mathe kommt seit 3 Jahren regelmäßig zur Nachhilfe. Anfangs hatte sie große Schwierigkeiten bei der Konzentration, sodass die Aufgaben nur langsam bewältigt werden konnten. Inzwischen sind diese Schwierigkeiten durch kontinuierliches Arbeiten behoben. Es erfolgte die Festigung der Konzentration, der deutschen Grammatik, Erarbeiten und Festigen von mathematischen Grundlagen. Sie hat das Schuljahr erfolgreich abgeschlossen und wird zum neuen Schuljahr auf die Berta-Krupp-Realschule wechseln.

Eine „längere Geschichte“ über den Schwimmunterricht für minderjährige Flüchtlinge

Die minderjährigen Flüchtlingsbewohner des Kinderheimes Funke-Stiftung aus Syrien, Afghanistan oder Iran können gar nicht oder kaum schwimmen und besitzen keinerlei Grundkenntnisse bezüglich Schwimmregeln und Schwimmverhalten. Sie sind mit dem Element Wasser nicht vertraut, oder noch schlimmer, haben aufgrund ihrer Flucht mit dem Element Wasser schlimmste traumatische Erlebnisse erfahren.

Aufgrund dieser, aber auch traumatischer Erfahrungen im Herkunftsland oder in der Herkunftsfamilie bestehen bei den Kindern und Jugendlichen massive Ängste, Verlustängste und fehlendes Vertrauen.

Aber auch unsere Kinder und Jugendlichen aus Deutschland können zum Großteil kaum oder gar nicht schwimmen. Auch sie haben entsprechende Ängste und Unsicherheiten aufgrund ihrer Geschichte.

Im Rahmen des freizeitpädagogischen Angebotskonzeptes war es schon seit längerem wichtig, diesem Defizit entgegenzuwirken, mit dem Ziel den Kindern nicht nur bei der Fähigkeit des Schwimmens zu helfen, sondern ihnen dadurch auch die Erfahrung von Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln.

Aus aktuellem Anlass wurde das wöchentlich stattfindende Schwimmtraining nicht nur fortgesetzt sondern in einem kleineren Rahmen durch einen extra Schwimmtag regelmäßig gezielt für die Flüchtlingskinder ergänzt.

M. (16 J.) und F. (17 J.) (siehe Foto oben), M. (15 J.), A. (12 J.) und T (15 J.) wurden zur Teilnahme am Schwimmtraining motiviert. Mittlerweile konnten M (15 J.) und A (12 J) durch regelmäßige Teilnahme an dem Schwimmangebot sogar ihr Schwimmabzeichen in Bronze erlangen und gehen nun gemeinsam mit den anderen Kindern schwimmen.

Hier geht es zum Kinderheim der Funke-Stiftung

 

 

5. Oktober 2016

Mal wieder notwendig! „Erster Teil“:

Schlagworte aus unserem Leuchtturm, dem Kinderheim der Funke-Stiftung!

Es ist mal wieder notwendig, über das tolle Engagement der von der Anneliese Brost-Stiftung seit mehr als 10 Jahren finanzierten 4 MitarbeiterInnen im Kinderheim der Funke-Stiftung zu berichten.

Wir wollen im heutigen ersten Teil nur Schlagworte nennen und im zweiten Teil (nächste Woche) weitere Erfolgsgeschichten aus diesem Jahr erzählen.

Zu „unserem“ Freizeitpädagogen Marco Adler

Im Zeitraum von Januar bis August 2016 konnten auch weiterhin viele Kinder und Jugendliche der Funke-Stiftung über das Instrument der freizeitpädagogischen Angebote gefördert werden.

Das bestehende Angebotskonzept wurde schwerpunktmäßig auf die Bedürfnisse und vereinbarten Hilfeplanzielsetzungen der Bewohner abgestimmt und deren Teilnahme entsprechend geplant, sowohl für gruppen- als auch für individualpädagogische Angebote.

Gerade die jüngsten Ereignisse bzgl. des Freizeitverhaltens von Kindern und Jugendlichen, wie der intensive Bedarf von minderjährigen Flüchtlingen für Schwimmkurse, zeigt die Notwendigkeit und die Aktualität unseres freizeitpädagogischen Konzeptes und Handelns.

Nach wie vor nehmen die Kinder und Jugendlichen die im Januar Bericht beschriebenen Angebote zahlreich wahr (bis zu 10 Kinder täglich, je nach Angebot; unter einer Gesamtbeteiligung von insg. ca. 40 Kinder und Jugendlichen des Heimverbundes).

Darüber hinaus laufen auch weiterhin die individualpädagogischen Maßnahmen, teilweise mit den bereits beteiligten, aber auch mit weiteren Kindern und Jugendlichen (im Zeitraum von Febr.- Juli insg. 11 Bewohner).

Zu „unserer“ Heilpädagogin Kerstin Herzogenrath, Heilpädagogin:

Einige der Kinder und Jugendlichen verbleiben über längere Zeiträume in der heilpädagogischen Begleitung. Die Inhalte der einzelnen Begleitung haben sich entweder neu entwickelt oder blieben unverändert.

Die Stärkung des Selbstwertgefühls ist nach wie vor wesentlich. Insgesamt wurden im Zeitraum bis August 2016 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 Jahren bis 18 Jahren betreut.

Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch Ferienangebote über Ostern und im Sommer. Beispielhaft seien hier genannt:

  • Stadtrundfahrt mit einem weiblichen Flüchtling aus Eritrea
  • Frucht-Cocktails herstellen
  • Papier marmorieren (um Notizbücher damit zu umkleben)
  • Indoor-Spielplatz
  • Phänomania Erfahrungsfeld
  • Ausstellung Gasometer Oberhausen
  • Bonbons herstellen
  • Besuch Unperfekthaus

Zu „unseren“ beiden Lehrerinnen (auch zu sehen im Bild oben), Monika Weltze und Karin Kroll,

Im Heimverbund gehört die Hilfe in Schul- und Ausbildungsfragen zu dem Aufgabenbereich der beiden Lehrkräfte. Sie koordinieren ihre Arbeit mit den Zielen, Arbeitsweisen und Fördermöglichkeiten der Schulen und führen Einzelförderungen durch.

Im Rahmen der Schul-und Ausbildungshilfe werden zurzeit 32 Kinder/Jugendliche gefördert. Davon sind 15 Kinder/Jugendliche (davon 7 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) Bewohner der Funke-Stiftung und 17 Schüler Bewohner der Außenwohngruppen:

Die schulische Förderung der Heimbewohner bezieht sich bei den meisten Schülern auf das Erarbeiten oder Festigen von Grundkenntnissen in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Dazu wird neben den Schulmaterialien auch die Arbeit am PC mit einbezogen, um den Jugendlichen unter anderem einen Wechsel in der Arbeitsweise zu ermöglichen und das selbständige Arbeiten zu fördern.

Konzentration, soziales Verhalten, schwankende Lernmotivation sind Faktoren, die stark in unsere Arbeit einfließen. Weiterhin macht es sich positiv bemerkbar, dass die Kinder / Jugendlichen in der Regel Einzelunterricht erhalten, dadurch kann zusätzlich auf das individuelle Lerntempo eingegangen werden.

Die Erfahrung zeigt, dass sich bei einigen Schülern das Arbeitsverhalten durch diese beständige Förderung bessert und dadurch Erfolge erzielt werden. Durch die besseren Noten sind viele oft motiviert und ihre schulischen Leistungen stabilisieren sich.

Die Förderung der Konzentration erfolgt auf verschiedene Arten und muss auch immer auf das einzelne Kind / den Jugendlichen abgestimmt werden. Bei einigen kommen spezielle Arbeitsblätter an, andere wiederum sprechen eher auf konzentrationsfördernde Übungen oder Spiele am PC an.

Seit etwa einem Jahr und verstärkt im letzten Halbjahr kommt neben der Nachhilfe und Förderung noch das Vermitteln der deutschen Sprache als Fremdsprache hinzu.

Da bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen die schulische Bildung und die Erfahrung mit einer Fremdsprache sehr unterschiedlich sind, muss der Erwerb der deutschen Sprache individuell erfolgen. Der kulturelle Hintergrund so wie die sprachlichen Merkmale ihrer jeweiligen Muttersprache müssen bei Vermittlung und / oder Festigen von Grundkenntnissen in Deutsch, Mathematik oder Englisch individuelle berücksichtigt werden.

Hier geht es zum Kinderheim der Funke-Stiftung

 

30. September 2016

Aufbruch in ein

selbstbestimmtes Leben

So lautet der Ansatz bei einem weiteren von der Anneliese Brost-Stiftung geförderten Projekt des Mädchenzentrums Gelsenkirchen. Deutlicher wird dies durch die Fragestellung, die das Mädchenzentrum gemeinsam mit uns in den nächsten 3 Jahren beantworten will: Was geschieht mit jungen Frauen mit Handicap, wenn sie den Schutzraum Förderschule verlassen und in ein selbstbestimmtes Leben gehen?

Das Mädchenzentrum beschreibt die Aufgabenstellung wie folgt.

Die Gesellschaft ermöglicht mittlerweile die Entscheidung unterschiedliche Lebenswege einzuschlagen, obwohl Menschen mit Handicaps im Alltag noch viele Barrieren begegnen, es ist nicht nur die fehlende Rampe.

Viele Frauen mit Handicaps verbleiben oftmals in der Familie. Für sehr viele wird das häusliche Umfeld zum einzigen Bezugspunkt und Lebensbereich. Abgesondert von der gesellschaftlichen Realität können so Parallelwelten entstehen. Inklusion wird erschwert, gerade bei jungen Frauen mit mehreren Handicaps und Migrationshintergrund. Auf der einen Seite besteht ein stabilisierender familiärer Hintergrund, auf der anderen die Isolation, und die Angst neue Wege zu gehen.

Der Gang in die Werkstatt kann für die Betroffenen der einzige Kontakt mit der Außenwelt sein. Es gibt zwar den Austausch mit Gleichgesinnten, aber keine Anknüpfung an gesellschaftliches Leben, man bleibt unter sich. Insofern geht es bei unserer Arbeit auch um die Vermittlung zwischen Systemen, wie Familie, Arbeit und Freizeit.

In Arbeitsgemeinschaften an Förderschulen wurden bereits Grundlagen zu selbstbestimmtem Handeln vermittelt. Die Betreuung soll beim Übergang von der Schule in den Beruf nachhaltig gesichert werden. So hat sich das Mobile Mädchenzentrum an Werkstätten angeschlossen, um Begleitung über die Schulzeit hinaus zu gewährleisten. Die Weiterführung der Betreuung gelingt durch spezifische Angebote, wie Workshops und Einzelberatung und auch Hausbesuche. Der Kontakt zu unserer Beratungsstelle bleibt bestehen.

Kurse zur Selbstbehauptung ermöglichen jungen Frauen, vor allem mit geistiger Behinderung, Grenzen zu finden, zu setzen und ihr Recht auf Intimität zu wahren.

Freizeitgestaltung und Teilhabe am öffentlichen Leben sind Bereiche, die unterstützt werden müssen. So bietet das Mobile Mädchenzentrum Assistenz zur Stadterkundung, bei Busfahrten, Museumsbesuchen und anderen Veranstaltungen. Zu unserem Aufgabenbereich gehört auch die Begleitung zu Ämtern oder bei der Wohnungssuche. Persönliche Belange sollen möglichst unabhängig geklärt werden. Wir geben einen Anstoß zu selbstständigem Handeln.

Neue Modelle in den Werkstätten ermöglichen außen gelagerte Arbeitsplätze und Zugänge zum ersten Arbeitsmarkt, sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Dennoch selektiert unser Bildungssystem, einen Ausbildungsplatz mit einem Förderschulzeugnis zu erlangen ist fast utopisch. Viele Abgängerinnen von Förderschulen sind daher desillusioniert.

Es erschließt sich aber eine Vielzahl von Maßnahmen durch Integrationscenter des Arbeitsamtes. Das Mädchenzentrum ist mit vielen Institutionen im ständigen Austausch, so dass individuelle Förderpläne gemeinsam entwickelt werden können.

Wir ermutigen unsere Klientinnen den Einstieg in die Arbeitswelt zu wagen, sich weiter zu entwickeln und Inklusion in allen Bereichen zu leben und begleiten junge Frauen dabei.

Viel Erfolg kann die Stiftung da nur wünschen! Wir werden regelmäßig berichten!

Hier erfahrt ihr mehr über das Mädchenzentrum Gelsenkirchen

 

25. September 2016

Aller Anfang ist schwer

– auch den Grundstein setzen

Der Grundstein ist gelegt! Eine „Zeitkapsel“ haben Dr. Günter Trutnau, Vorsitzender des Vorstandes der Anneliese Brost-Stiftung, Dieter ten Eikelder, Geschäftsführer der ANBRO Immobilien GmbH, Vera Luber, Geschäftsführerin des VKJ und Oliver Kern, Geschäftsführer der AWO Essen gemeinsam mit dem Justizminister des Landes NRW, Thomas Kutschaty, am 21.9.2016 als Grundstein in das Rüttenscheider Mehrgenerationenhaus, das die Anbro Immobilien GmbH baut, eingemauert. Auf dem Foto helfen auch Kinder und deren Eltern mit.

Damit kann es jetzt endlich auch baulich losgehen an der Wittenbergstraße 10, wo im September 2017 dann die Bewohner das Haus mit Leben füllen sollen.

Die gewählte Struktur der Anneliese Brost-Stiftung mit der Kombination einer dreigruppigen Kita, 26 barrierefreie Wohnungen für Senioren und Familien, davon sechs auch „rollstuhlgerecht“ und ein Begegnungs-Café unter einem Dach ist einmalig in Essen.

Mit dem AWO-Kreisverband Essen und dem VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., habe man zwei starke Partner gefunden, die das Konzept eines Mehrgenerationenhauses, in dem sich Menschen verschiedener Generationen begegnen, aufeinander einlassen und wohnen, umsetzen können, betonte Dr. Günter Trutnau, Vorsitzender des Vorstandes der Anneliese-Brost-Stiftung. Die AWO Essen wird die Betreuung übernehmen, der VKJ die Kindertagesstätte betreiben. Die Bewohner selbst kümmern sich um die Verwaltung des Begegnungs-Cafés.

„Die Entwicklung der Gesellschaft mit verschiedenen familiären Lebensformen und Vereinsamung der Menschen im Alter, stellt uns vor die Aufgabe, neue Wohnformen und Möglichkeiten des generationenübergreifenden Zusammenlebens zu gestalten“, so Trutnau bei der Grundsteinlegung. „Im MGH soll eine solche neue Wohnform entstehen, die eine Alternative zu Pflegeheim und Betreutem Wohnen ist.“

Auch die ersten 20 Interessierten für die Anmietung der Wohnungen und viele Nachbarn waren der Einladung der Stiftung gefolgt.

Die WAZ und der Südanzeiger berichteten darüber!

Nähere Informationen zum Projekt gibt es hier!

Bei Interesse an einer der Wohnungen Mail an:

MGH@anneliese-brost-stiftung

 

20. September 2016

Das Bonni in Gelsenkirchen –

fast (oder nie) fertig

Das Bonni, eines unserer Modelle, ist fast fertig (zumindest beim Bau selbst). Nun gibt es ein tolles Video (finanziert über die Montag-Stiftung), in dem das Bonni detailliert vorgestellt wird.

Schaut doch mal rein!

 

15. September 2016

Es ist so weit: Der Grundstein für unser

Mehrgenerationenhaus wird gelegt!

Der Grundstein für unser Mehrgenerationenhaus mit Kindertagesstätte in der Wittenbergstraße 10 wird gelegt! Wir berichteten darüber: Auf Initiative der Anneliese Brost-Stiftung errichtet die stiftungseigene ANBRO Immobilien GmbH an der Wittenbergstraße in Essen-Rüttenscheid ein Mehrgenerationenhaus mit einer Kindertagesstätte. Erstmalig wird damit in Essen ein Projekt realisiert, in dem sich Menschen verschiedener Generationen begegnen, aufeinander einlassen und wohnen.

Nachdem die vorhandenen Gebäude auf dem Grundstück abgerissen wurden, kann jetzt der Grundstein gelegt werden.

Dazu laden wir alle Interessierten ein:
Wann: Mittwoch, 21. September 2016 in der Zeit von 11-13 Uhr
Wo: Auf der Baustelle an der Wittenbergstraße 10 in Essen-Rüttenscheid

Hier erfahrt ihr mehr über das was am 21.9.2016 passiert!


Hier erfahrt ihr mehr über das Projekt!

 

10. September 2016

Wasser kann mehr

– auch wir konnten es ausprobieren!

Auch der Vorstand der Anneliese Brost-Stiftung konnte es im August 2016 auf dem Rhein ausprobieren, Wasser kann mehr und das von uns geförderte Boot ist „Rheintüchtig“.

Daneben gab es aber wichtige Informationen zu dem Projekt „Wasser kann mehr – erlebnispädagogische Hilfen für junge Menschen“. Eindrucksvoll dann auch der Bericht zur Vorbereitung und Durchführung der „Berufswelterkundungstour“ mit Hauptschülern der 9. Klasse des Gustav-Heinemann-Schulzentrums, Dinslaken-Hiesfeld.

Weitere „Berufswelterkundungstouren“, (sozial-) pädagogische Gruppenfahrten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rahmen der offenen Jugendarbeit des DKSB OV Dinslaken-Voerde und Erlebnispädagogische Touren zur Stärkung von Eigen- und Gruppenverantwortung, Gemeinschaftsfähigkeit und von gewaltfreier Konfliktlösungskompetenz folgen.

Hier erfahrt ihr mehr über das Projekt!

Hier erfahrt ihr mehr über die Kinder-Familienwelten NRW GmbH, den Träger des Projektes!

 

5. September 2016

Taufe und Geburtstag

für Tiegelino

Taufe und Geburtstag am 2. September 2016: Dr. Gerd Mahler tauft den Bauwagen an der Tiegelschule bei einem bunten Programm auf den Namen „Tiegelino“. Gefunden in einer Namensausschreibung mit den BewohnerInnen der Tiegelschule und den TeilnehmerInnen an dem Sommerferienprogramm. Und das Programm konnte sich sehen lassen: Wasserspaß auf dem Schulhof, eine Gartenfeier zum Abschied von zwei Bewohnerinnen, Ausflüge zum Flizmogil in St. Gertrud, zum Krupp-Park und zum Duisburger Zoo. Und, das tollste Erlebnis: Backspaß bei Bäcker Peter!

Hier erfahrt ihr mehr über das Sommerferienprogramm!

Auch die WAZ berichtete darüber!

 

24. August 2016

Der Wasserturm (in Dinslaken-Lohberg)

ist bereits belebt!

PARKWERK e.V. hat dank der Unterstützung der Anneliese Brost-Stiftung diesen Sommer eine Reihe von spannenden Veranstaltungen und Workshops auf den Weg gebracht. In Zusammenarbeit mit der neuen Projektleiterin Amanda Bailey und mit der Unterstützung verschiedener Menschen in ihrem Stadtteil Lohberg planen junge Menschen, wie sie den neu angelegten Bergpark auf dem ehemaligen Zechengelände für ihre Mitbewohner und Gäste bespielen können. Die Aktivitäten gruppieren sich um den alten Wasserturm, den Parkwerk e.V. als Begegnungszentrum weiterentwickelt.

Eine Gruppe von jungen Menschen entwickelt ein Sommerkinofestival unter dem Arbeitstitel „Unterwegs. Wer wir waren, wer wir sind, wohin wir gehen“, 1. Jugend Filmfestival Lohberg. Über mehrere Monate sind sie im Wasserturm zusammengekommen und haben in kleinem Rahmen verschiedene Filme angeboten und Veranstaltungsformate getestet. Unterstützt werden sie bei ihrem Unterfangen von „Filme mit Freunden“, die seit mehreren Jahren im Burghof Theater in Dinslaken erfolgreich ein Open-Air-Kino Programm anbieten. In Vorbereitung auf die dreitätige Veranstaltung vom 23. bis 25. September arbeiten die Jugendlichen im August mit Regisseur Adnan Köse und Dokumentarfilmerin Ayse Kalmaz an ihren eigenen Filmen, die sie im Rahmen des Programms zeigen werden. In diesem Prozess lernen die Jugendlichen mit der Unterstützung von Experten alles, was man wissen muss, um eine große Veranstaltung zu organisieren, von Marketing über Beleuchtung zu Finanzwesen und natürlich Rahmenprogramm, ist alles gedeckt. Außerdem fragen sie sich gemeinsam: welche Filme wollen wir anbieten, so dass so viele unterschiedliche Menschen wie möglich sich angesprochen und eingeladen fühlen.

Seit Anfang Juni arbeitet Parkwerk mit dem Landschaftsgärtner und Initiator der Sevengardens-Projekte Andreas Maurer zusammen. Gemeinsam mit ihm werden eine Reihe von Workshops angeboten, bei denen Menschen allen Alters gemeinsam mit jungen Menschen aus dem Stadtteil Gärten entwerfen, mit- und voneinander über die Verwendung von Kulturpflanzen lernen und beginnen im Bergpark Gärten anzulegen. Diese Arbeit kulminiert im Oktober in einem großen gemeinsamen Essen im Bergpark, bei dem alle Beteiligten eingeladen sind, Zutaten aus Gärten und Kleingärten mitzubringen, die dann vor Ort gemeinsam kulinarisch verarbeitet und genossen werden.

Bei Parkwerk wird versucht, soviel wie möglich vor Ort selbst zu bauen und herzustellen. Der Wasserturm wird in gemeinsamer Arbeit umgebaut, Anbauten und neue Angebote im Bergpark von Menschen vor Ort selbst entworfen. Vor Ort entsteht eine Werkstatt, in der junge Menschen zusammen mit Fachleuten aus dem Viertel darüber hinaus Möbel und Infrastruktur für die Veranstaltungen entwerfen und Bauen. So hat die Gruppe vor kurzem z.B. einen Sonnenschutz für die Bühne und Terrasse gebaut, die gleichzeitig auch als Kinoleinwand genutzt werden kann.

Der Wasserturm kann besucht werden: Jedes Wochenende von 14:00 bis 19:00 Uhr ist er für alle geöffnet. Es gibt Eis und Getränke und auf der Sonnenterrasse ist es sehr gemütlich!

 

15. August 2016

Pünktlich zum Ende der Sommerferien 2016 ein neues Modell mit dem „sperrigen“ Titel:

„Schlüsselkompetenzen als Bildungsbasis“ für 4 Grundschulen in Essen

Vereinfacht geht es um die Weiterentwicklung unseres mehrjährigen Modellprojektes „Grundschulkinder besser fördern“, jetzt mit 4 Schulen über drei Schuljahre (2016-2019). Unser neues Modell wird aufgrund der Erfahrungswerte in zwei Übergängen (KiTa-Grundschule und Grundschule – weiterführende Schule) durchgeführt. Die Federführung übernimmt der Fachbereich Schule der Stadt Essen.

Nach unseren Erfahrungen ist für das Gelingen einer Bildungsbiographie frühe Förderung und gute Begleitung und Unterstützung an den Schnittstellen der unterschiedlichen Bildungsstufen von besonderer Bedeutung. Daher werden in dem Projekt Kinder in den Bildungsübergängen intensiv unterstützt, und zwar sowohl im Übergang von Kindertagesstätte in die Schule als auch von der Grundschule in die weiterführende Schule.

• Übergang KiTa – Grundschule
Die Förderung der Kinder im Übergang KiTa – Grundschule bezieht sich auf den erweiterten Erwerb und die Stabilisierung von Schlüsselkompetenzen, die bereits in den Kindertagesstätten vermittelt wurden. Es geht darum, eine Grundlage zu schaffen, um gut lernen zu können. Aus dem Wissen heraus, dass stabile Kinder sich insgesamt positiv entwickeln, werden vor allem die Förderung des Sozialverhaltens, die Vermittlung im Umgang mit Frustration und Konflikten in den Mittelpunkt des Projektes gerückt.

Die entsprechenden Maßnahmen (gerade auch im musischen und im sportlichen Bereich) erfolgen in einer vernetzten Zusammenarbeit, die die Eltern und wichtige Akteure im Stadtteil einbeziehen, und sowohl in den Kindertagesstätten als auch in den entsprechenden Grundschulen stattfinden, um den Kindern die unbekannte Umgebung der Schule vertraut zu machen.

• Übergang Grundschule – weiterführende Schule
Im Übergang zur weiterführenden Schule gibt es ein Angebot für die Kinder der 4. Klassen. Der Wechsel in eine andere Schulform, in ein anderes Gebäude und in eine andere Schülerschaft wird durch die „Auffrischung“ bereits erlernter Muster im Sozialverhalten positiv unterstützt. Die Elternarbeit, sowie Angebote im Bereich der Elternbildung sind Bestandteil der Maßnahmen und werden in der Kooperation der Kindertagesstätten und Grundschulen und auch mit Blick auf weiterführende Schulen in den parallelen Stadtbezirken konzipiert und durchgeführt.

Welche Ziele sollen mit dem Projekt verfolgt werden?
• die Kinder verfügen über ein Repertoire adäquater Verhaltensstrategien im Umgang mit Anforderungen / Erwartungen, Konfliktbewältigung, Selbstbehauptung und Eigenständigkeit. Dieses Repertoire stellt für sie eine Unterstützung in den Übergängen der Bildungsorte dar.
• die beteiligten Fachkräfte erfahren einen Zuwachs an pädagogischen Interventionen in der Gestaltung der Übergänge und der damit verbundenen Chancen für die Lernerfolge der Kinder. Diese neuen Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten führen zu Ergänzungen der Einrichtungsprogramme.
• die Eltern werden als wesentliche Bezugspersonen in der Bildungsbiographie ihrer Kinder respektiert und gefordert.
• die Kinder lernen entspannt und erreichen den weiteren Bildungsort in einer selbstverständlichen Folge als nächsten Schritt in ihrer Bildungsbiographie.

Wir werden natürlich regelmäßig über das neue Modell berichten!

Hier geht es zu den 4 beteiligten Schulen
Hövelschule
Schule am Wasserturm
Grundschule Nordviertel
Hüttmannschule

 

8. August 2016

3 Wochen Ferien im Förderturmhaus 2

– verdient, bei dem was passiert ist bis Juli 2016!

Wir berichteten zum letzten Mal ausführlich über einen unserer Leuchttürme am 18. Januar 2016.

Seitdem ist viel passiert!

8 Erzieherinnen und Sozialarbeiter, 3 Mitarbeiterinnen im freiwilligen sozialen Jahr, mehrere Teilzeitbeschäftigte und eine Vielzahl von Honorarkräften sowohl des Förderturms e.V. als auch der Stadt Essen betreuen zurzeit 76 Kinder mit der kompletten Tagesbetreuungsform inkl. Mittagessen. 9 Kinder nutzen mit ihren Eltern die Familienschule des Sozialdienstes Katholischer Frauen, 4 Kleinkinder kommen aus der arabischen Frauengruppe, aus der afrikanischen Mädchengruppe des Jugendamtes kommen im regelmäßigen Turnus 9 Mädchen.

Die 4 Grundschulkindergruppen (1.-4. Klasse) heißen immer noch Hammer-, Katzen-. Walhai und Seelöwen, die beiden Teens-Gruppen (5.-10. Klasse) Tiger- und Leopardenhai.

Die Angebote für diese Kinder haben sich noch erheblich erweitert. Gemeinsam mit dem Jugendamt gibt es die Gruppen Naturerleben, Erlebnispädagogik, Motorik, Schwimmen und Wing Tsun. Ergänzt wird dies durch Angebote, die aus dem Haus selbst oder vom Förderturm-Verein entwickelt wurden: „Musik“ für Förderturmhaus-Teens, „Theatergruppe“ inkl. Theaterbesuche an den Wochenenden, „Wing Tsun“ für Grundschüler“, Leseschule/Lesetraining, Einzelförderung in der Sprachbildung für unsere „langsamen“ Kinder, Jeden Montag Kindersprechstunde, Kindercomputerkurs, Zeitungs- AG „Schmierfinken“, Ferienbetreuung mit Ausflügen, Schwimmkurs und weiteren Angeboten.

Die Eltern-Kind-Angebote wurden ebenfalls ergänzt und erweitert (Möbel-Aufbauhilfen, Reparaturarbeiten der Väter mit deren Kinder und deren Werkzeug nach Bedarf, Gartenzaunbau/Fertigstellung mit Vätern, Handarbeiten und Bastelarbeiten, das regelmäßige „Eltern Café“ mit Bastelangeboten oder Trödelmarkt)

Eine Vielzahl von Angeboten ausschließlich für Eltern ergänzen dies („Einzelsprechstunden“ dienstags und donnerstags von 11-12 Uhr und 14-16 Uhr, Einzelfallberatung und Fallgespräche mit Eltern und ASD, Einzelberatung des Jugendpsychologischen Instituts, „Pflicht Elternabend“ genutzt zur Infoveranstaltung ½ jährlich, Elternkurs: „Sicherer Umgang mit dem Internet“ Wiederholung für neue Eltern, Bunter Oma und Opa Nachmittag).

Die ausführlich im letzten Bericht geschilderten Angebote für Lehrer und erzieherisches Personal anderer Institutionen sind weiterhin sehr gefragt.

Positiv ist auch die Entwicklung der 10 Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Anleiterin von der Jugendhilfe Essen gGmbH für die Verpflegung der Kinder aus der Küche im Förderturmhaus sorgen. 3 haben einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag, 2 werden eine sogenannte eine BAE (Berufsausbildung mit Begleitperson) beginnen, 2 sind zurzeit in einem Praktikum und eine hat einen anderen Arbeitsplatz erhalten, mit der Chance einer Ausbildung ab Januar 2017.

Neben dem wieder Mal ausgezeichnet organisierten und durchgeführten Tag der offenen Tür am 21. Mai 2016 sollen vier weitere Projekte besondere Erwähnung finden.

  • Das Gartenprojekt „Spiel- und Nutzgarten“ mit Vätern und Mitarbeiterinnen des Verlages an der Ruhr.
  • Der Besuch im Tierheim beim Kleintier- und Katzenkrankenstationstag
  • Das Friseur-Projekt mit „Hair-Innovation“
  • Der Intensiv-Schwimmkurs mit der Schwimmschule Helf, bei dem aktuell 9 Kinder das „Seepferdchen“ geschafft haben.

Dazu gibt es zum Abschluss einen kleinen Videoclip von einer Prüfung.

 

 

1. August 2016

Welturaufführung der Theaterklassen:

„Sternschnuppennacht“ und „Unsere kleine Gedichte-Show“

Die Schulferien haben sich einige Grundschulkinder der Wiehagen- und der Regenbogenschule in Gelsenkirchen wirklich „verdient“. Am Ende des Schuljahres nach vielen Proben wurden die selbstgestalteten Stücke vor den Eltern und MitschülerInnen mehrfach aufgeführt. Der Applaus war groß und lang.

Die Theaterklasse an der Regenbogenschule unter der Leitung der Theaterpädagogin Melody Reich bestand in diesem Jahr aus 13 Kindern der 3. und sieben Kindern der 4. Klasse und entwickelte selbst ihr Stück mit dem Titel „Sternschnuppennacht“.

Insgesamt nahmen alle Kinder der Klasse 2b und 2c der Wiehagenschule unter der Leitung der Theaterpädagogin Margot Müller teil und produzierten eigenständig ihr Stück „Unsere kleine Gedichte-Show“.

Dank der Förderung durch unsere Stiftung konnten die beiden Theaterpädagoginnen des Consol Theaters mit den Grundschulkindern mal wieder tolles leisten.

Den vollständigen Bericht zur „Sternschnnuppennacht“ findet ihr hier

Den vollständigen Bericht zu „Unsere kleine Gedichte-Show“ findet ihr hier

Zum Consol Theater geht es hier.

 

 

25. Juli 2016

CIRCLES OF LIFE – ein Sommercamp und Kulturprojekt

auf der Zeche Carl begeistert

In der ersten Sommerferienwoche vom 10.–16. Juli 2016 sind geflüchtete Jugendliche aus aller Welt gemeinsam mit jungen Erwachsenen aus Essen in verschiedenen Angeboten kreativ geworden. In einem anderthalb stündigen Auftritt stellten die Jugendlichen ihre Ergebnisse am Samstag, den 16. Juli vor. Ein eigens hierfür entworfenes 100 qm großes Baugerüst mit hohem Turm diente als Bühne. Rapper, Tänzer und Musiker führten die in der Woche erarbeiteten Ergebnisse überzeugend zu einer gemeinsamen Inszenierung zusammen, in der auch die selbst entworfenen und gefertigten großen Figuren, Graffitis, Plakate und Banner eine eindrucksvolle Rolle spielten.

Das Projekt „Circles of Life“ wurde vom Jugendamt der Stadt Essen, der Jugendhilfe Essen, dem Arbeitskreis Jugend und der Zeche Carl nach einer Idee der Künstlerin Veronika Marhun veranstaltet. Dies war nur möglich mit Unterstützung unserer Stiftung, dem LVR, dem „Förderfonds Interkultur Ruhr“ und der Firma Telgenbrok.

Das kostenlose Angebot verschiedener Essener Träger bringt zusammen, was zusammen gehört und zwar die Jugend aus aller Welt. Was als Workshop begann, endet als Performance: Vor dem Malakow-Turm wurde ein großes bespielbares Gerüst errichtet, die Spielfläche für die „Circles of Life“-Performance wurde.

Das komplette Video der Performance erscheint direkt nach den Sommerferien, natürlich auch auf unserer Homepage. Erste Impressionen von der Auftaktveranstaltung und aus den Workshops „Tanz“ und „Rap“ gibt es gibt es auf den oben aufgeführten Videos. Einfach nur drauf klicken.

Hier geht es zu den Videos:
https://youtu.be/CZTZhdhqG-E
https://youtu.be/4OXLjHTaMjQ
https://youtu.be/x_b576lQW4c

 

20. Juli 2016

Jetzt auch als Video: Hotel 13 – präsentiert von Schülerinnen und Schülern der

Maria-Kunigunda-Grundschule in Essen-Karnap

Wir berichteten Anfang April 2016 über unsere Förderung für ein Theaterprojekt an der Maria-Kunigunda-Grundschule in Essen-Karnap.

Nun ist es konkret, das Theaterstück „Hotel 13“ ist aufgeführt und liegt als Video vor. Das Theaterstück ist nicht von einer Vorlage adaptiert, sondern selbständig von den Kindern durch Improvisationstechniken erarbeitet worden. Sie improvisieren, setzen ihre Ideen im Spiel um.

Die Kinder erlernen so sich selbst in einer exponierten Bühnensituation darzustellen und erfahren den „Zauber“ in eine Rolle zu schlüpfen und sich dadurch selbst zu reflektieren.

Mehr zum Projekt!

 

13. Juli 2016

LebensKunstProjekt „Circles of Life“

vom 10. – 16. Juli 2016 auf der Zeche Carl

Beim LebensKunstProjekt „Circles of Life“ kommen Jugendliche aus verschiedensten Herkunftsländern noch bis zum 16. Juli in der Zeche Carl zusammen, beschäftigen sich in 6 Workshops mit den Themen Flucht, Fremdheit, Verlust, Ankommen und Freundschaft und entwickeln gemeinsam eine Performance.

Menschen zwischen 16 und 25 aus rund 30 Nationen sind seit dem 11. Juni am Start um ihre Lebenskreise ineinander fließen zu lassen: „Circles of life“ unter der künstlerischen Leitung der Essener Künstlerin und Schauspielerin Veronika Maruhn und werden dann innerhalb einer Woche Form, Farbe, Sprache und Bewegung annehmen: In den Bereichen Rap, Percussion, Musik, Graffiti, Tanz, bildende Kunst und Video-/Fotografie bieten die „Circles“ die Möglichkeit, sich auszuprobieren und im engen Austausch mit anderen jungen Erwachsenen Lebenskreise zu erproben.

In den Workshops wird an der künstlerischen Bespielung eines sieben Meter hohen Gerüsts gearbeitet, das vor dem Malakowturm der Zeche Carl aufgebaut wird. Die Welturaufführung der Circles of life-Performance ist dann am Samstag, 16. Juli, ab 18 Uhr. Dazu sind alle Essener eingeladen. „Circles of life“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Jugendamts der Stadt, des Arbeitskreises Jugend, der Zeche Carl und der Jugendhilfe Essen und wird mit vielen Partnern wie dem Arche-Noah-Projekt durchgeführt.

Unterstützt wird das Projekt von der Anneliese Brost-Stiftung, dem „Förderfond Interkultur Ruhr“ sowie der Firma Telgenbrok.

Der Start am Montag, 11. Juli 2016 war schon erfolgreich, wie werden über die abschließende Performance am Samstag, 16. Juli 2016 ab 18 Uhr auf der Zeche Carl ausführlich berichten.

Besucherinnen und Besucher sind natürlich herzlich eingeladen!

Die NRZ und die Arche Noah haben auch über das Projekt berichtet.

Hier geht’s zum Bericht der NRZ.

Hier geht’s zum Bericht der Arche Noah.

 

8. Juli 2016

Ein bunter Bauwagen –

offiziell eingeweiht am 1. Juli 2016

Am 1. Juli 2016 war es soweit der Bauwagen in dem von der Anneliese Brost-Stiftung geförderten Projekt „Bildungsbaustelle im Nordviertel“ wurde offiziell eingeweiht.

Nachbarn, Bewohner der Unterkunft und die Sponsoren waren zahlreich erschienen. Dass das Projekt sich auch international versteht, war bei der Eröffnung unüberhörbar. Unter der Moderation der Stadtteil-Moderatorin Gaby Wittekopf hielten Bürgermeister Rudi Jelinek oder Dr. Gerd Mahler, der Nachbar, der die Gartenfläche von der Stadt pachtete, kurze Begrüßungsreden. Muttersprachler übersetzten sie ins Arabische, Albanische und Persische.

Auch Katrin Zimmermann, die Mitarbeiterin die jetzt über 3 Jahre durch unsere Stiftung finanziert wird, hatte die Gelegenheit sich vorzustellen.

Auch die WAZ berichtete über die offizielle Eröffnung

Hier könnt ihr mehr über da Projekt im Nordviertel erfahren!

 

5. Juli 2016

Mehrgenerationenhaus mit Kita in Rüttenscheid:

Abbruch erledigt, der Neubau kann beginnen.

Der Abbruch des „alten“ Karl-Barth-Hauses ist erledigt, nun geht es zügig weiter mit dem Bau des Mehrgenerationenhauses mit einer 3-gruppigen Kindertagesstätte.

Gemeinsam mit den Projektträgern Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Verein für Kinder- und Jugendarbeit (VKJ) soll das Haus ab August 2017 Zuhause und Begegnungsstätte für Familien, Alleinstehende und Senioren werden. Neben 26 barrierefreien Mietwohnungen mit Größen zwischen 50 und 150 Quadratmetern werden in dem Haus ein großer Gemeinschaftsraum sowie das VKJ-Kinderhaus „Miteinander“ untergebracht. Es bietet in drei Gruppen 17 U3- und 40 Ü3-Betreuungsplätze. Im Mittelpunkt des gesamten Hauses soll die Begegnung zwischen den Generationen stehen. Das Mehrgenerationenhaus der Anneliese Brost-Stiftung richtet sich im Wesentlichen an drei Zielgruppen: junge Familien mit Kindern, ältere Mitbürger sowie alleinstehende Menschen; das können auch Studenten sein. Am Ende ist ein guter Altersmix entscheidend für das Wohnprojekt, das ähnlich wie frühere Großfamilien funktionieren soll, in denen jede Generation voneinander profitiert.

Auch die WAZ berichtete über das Projekt!

 

27. Juni 2016

Zwei Premieren in der Kant-

und der Maria-Kunigunda-Schule

Zwei Mal am letzten Wochenende fanden Premierenfeiern statt:
Am Freitag in der Aula der Kantschule in Essen-Katernberg mit 60 Kindern im Alter von 6 – 10 Jahren die unter der Anleitung der Künstlerin Sigrid Noveski ihre Sicht der Menschwerdung und der Zukunft der Menschen darstellten.

Am Samstag in der Turnhalle der Maria-Kunigunda-Schule in Essen-Karnap die Aufführung des Theaterstücks „Hotel 13“ unter der Anleitung von Tuba Tuncek und dem Schlagzeugerduo BeatBop.

Beide Projekte wurden von uns gefördert und wir sind immer wieder überrascht mit wie viel Kreativität, Ruhe und Ausdauer die Kinder ihre eigenen Geschichten finden und spielen.

Hier könnt ihr mehr erfahren:

Zum Projekt in der Kantschule!

Zum Projekt in der Maria-Kunigungda-Schule

 

21. Juni 2016

Pünktlich zum Sommeranfang: Open Sunday

und Torwarttraining endlich draußen

Endlich Sommer: Zwei vom Kinderbeirat und uns geförderte Projekte konnten am Sonntag, 19. Juni 2016 draußen stattfinden.

Open Sunday findet jetzt auf dem Schulhof der Hövelschule in Altenessen statt. Mehr als 30 Kinder konnten unter Anleitung der angehenden Sportlehrerinnen und Sportlehrer ihrem Bewegungsdrang auch am Sonntag nachkommen.

Unter der Anleitung von Jonas Ermes und weiteren 5 Torhüterinnen und Torhütern konnten fast 40 Kinder aus Flüchtlingsunterkünften und aus dem Sportverein SG Hillen in Recklinghausen professionelles Torwarttraining erfahren. Wie immer hat In Safe Hands alles perfekt organisiert!

Hier könnt ihr mehr erfahren:
Zu Open Sunday!

Zum Torwarttrraining!

 

16. Juni 2016

BRIDGES – ein Projekt

des Ensemble Ruhr

Beim von der Anneliese Brost-Stiftung aktuell geförderten Projekt „Bridges“ wird ein Bezug zwischen der abendländischen Musik interpretiert durch das Ensemble Ruhr und Musik und Texten in Gotteshäusern anderer Religionen im Ruhrgebiet hergestellt.

Das Kammerorchester Ensemble Ruhr sucht einen verbindenden interkulturellen Austausch über Musik und gibt seinem Publikum den Anstoß, sich den unterschiedlichen Kulturen, die sich über Jahrzehnte im Ruhrgebiet niedergelassen haben und das Miteinander bereichern, zu öffnen und intensiver kennenzulernen. Angeregt durch die Eindrücke und Begegnungen während eines durchgeführten Musikprojekts des Ensemble Ruhr mit Flüchtlingen suchen die Musiker gemeinsam mit einem namhaften Solisten ausgesuchte Gotteshäuser in Essen auf: einen indischen Sikh-Tempel, ein afghanisches Hindu-Gotteshaus und eine Moschee. Gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern entwickeln sie vor Ort ein Konzertprogramm, das Werke mitteleuropäischer Klassik mit musikalischen oder literarischen Beiträgen aus Indien, Afghanistan oder der Türkei kombiniert. Die universelle Sprache der Musik kann bei diesen ungewöhnlichen Konzerterlebnissen erste Berührungsängste überwinden, künstlerische Brücken zwischen Kulturen spannen und das kulturelle gegenseitige Verständnis fördern.

Mit dem Projekt BRIDGES leistet das mit der Geschichte des Ruhrgebietes eng verbundene Ensemble Ruhr einen Beitrag für das friedliche Miteinander der Kulturen gerade in einer Zeit, in der durch die aktuelle Flüchtlingsproblematik Berührungsängste im Raum stehen. Es bleibt seiner Vision treu, klassische Musik an ungewöhnliche Orte zu bringen und mit aktuellen Themen der Gesellschaft zu verbinden.

Hier geht es zum Ensemble Ruhr!

 

11. Juni 2016

Ausbildungsförderung mit dem Verein

„Paten für Arbeit“

Der Verein Paten für Arbeit in Essen vermittelt benachteiligte Jugendliche in zusätzliche Ausbildungsplätze in Essener Betrieben. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die aus eigener Kraft, z.T. auch mit anderen institutionellen Hilfen den Übergang von der Schule in den Beruf nicht bewältigen konnten. Damit nimmt sich das Projekt der Jugendlichen an, die bis dahin als nicht ausbildungsfähig angesehen wurden und verschafft ihnen mit der abgeschlossenen Ausbildung ein gutes Fundament für ein selbständiges von staatlichen Hilfen unabhängiges Leben und dem Arbeitsmarkt dringend benötigte Arbeitskräfte.

Bei der Besetzung der Plätze kooperiert der Verein mit der Jugendhilfe Essen, dem CJD Zehnthof Essen und der Kreishandwerkerschaft, die berufsvorbereitende Maßnahmen anbieten. Seit Gründung des Vereins im Jahre 1998 konnten 86 zusätzliche Ausbildungsplätze gewonnen werden. Zur Zeit laufen 14 geförderte Ausbildungen.

Letztendlich kann jede Ausbildung scheitern, d. h. ohne eine abgeschlossene Prüfung enden. Tatsächlich ist das in 40% der gesamten Fälle so. 60% enden mit einer bestandenen Prüfung. Wenn man bedenkt, dass es sich samt und sonders um schwierige Fälle handelt, ist das ein beachtlicher Erfolg. In den letzten Jahren hat sich die Erfolgsquote verbessert; in den Jahren 2013-2015 liegt sie bei 85%. Die Jugendlichen, die die Prüfung nicht schaffen, haben immerhin eine betriebliche Praxis erfahren und Grundkenntnisse erworben.

Neben der Ausbildungsplatzförderung vermittelt und begleitet der Verein Patenschaften für Jugendliche ab der 9. Klasse, die Unterstützung bei Berufsfindung und Ausbildung brauchen. Die Patenschaften dauern i. d. R. 4 Jahre. Außerdem wird an 9 Essener Schulen ein Bewerbungstraining angeboten. Patinnen und Paten, Referentinnen und Referenten, und Vorstand arbeiten ehrenamtlich.

Die Anneliese Brost-Stiftung unterstützt den Verein in den Jahren 2016 – 2018 mit jeweils 5.000 €.

Mehr erfahren über den Verein!

 

6. Juni 2016

Ein neues Modell?

Die Mobile Bildungsbaustelle im Essener Nordviertel

Seit ein paar Wochen schmückt ein von Flüchtlingen und von der Nachbarschaft bunt bemalter Bauwagen das ehemalige Schulgartengelände der Flüchtlingsunterkunft Tiegelschule im Essener Nordviertel.

Dieser Bauwagen dient bald als Dreh- und Angelpunkt für das neue Bildungs- und Integrationsprojekt Mobile Bildungsbaustelle. Die mobile Bildungsbaustelle wird für drei Jahre von der Anneliese Brost-Stiftung finanziell gefördert. Die Open Grid Europe (OGE), ein europaweit tätiges Unternehmen in der Nachbarschaft, stellt sowohl finanzielle Mittel für die Herrichtung und Ausstattung des Geländes als auch den Bauwagen zur Verfügung.

Der Bauwagen soll auf dem extra gepachteten Gelände in direkter Nachbarschaft zu der Flüchtlingsunterkunft ein Ort der Begegnungen sowie der niederschwelligen Bildungsarbeit werden. Hierbei werden zuallererst Kinder und Jugendliche der Tiegelschule angesprochen; jedoch immer auch mit Blick auf ihre Eltern und die Nachbarschaft. Die Mobile Bildungsbaustelle versteht sich als ein wichtiger Baustein einer Bildungs- und Präventionskette zur Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Eltern im Nordviertel.

Koordiniert wird dieses Projekt durch eine Sozialarbeiterin mit einer Stelle im Umfang von 30 Stunden pro Woche, die in Kooperation mit Nachbarschaft, Flüchtlingen, Ehrenamtlichen und den zahlreichen Akteur*innen des Stadtteils den Bauwagen zu einer festen Anlaufstelle für Bildungsarbeit im Stadtteil machen soll. Das Institut für Stadtteilentwicklung, sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) an der Universität Duisburg/Essen ist Träger der Bildungsbaustelle und bringt seine langjährigen Erfahrungen in vergleichbaren Projekten ein.

Am 01.07.2016 fällt der offizielle Startschuss für das Projekt der Mobilen Bildungsbaustelle. Dann wird der Bauwagen im Rahmen eines großen Festes feierlich eröffnet und durch all die Menschen im Nordviertel und ihre Ideen nur noch bunter werden.

 

1. Juni 2016

Kopfstand – gemeinsam Perspektiven sehen

– unser Projekt mit dem Tvg Holsterhausen

Das Projekt „Kopfstand – gemeinsam Perspektiven sehen“ mit dem Tvg Holsterhausen möchte eine Anlaufstelle und Angebotsformen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche schaffen (mit besonderem Blick auf Flüchtlinge). Durch vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen sollen die Entwicklung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten gefördert und damit Handlungskompetenzen im Alltag gesichert werden.

Der Bedarf für das Projekt begründet sich auch auf der Veränderung der Bevölkerungsstruktur, einer zunehmenden Verweigerung an klassischen Sportarten im Jugendalter, einer fehlenden Angebotsstruktur im Quartier von traditionellen Sportanbietern (Sportvereinen), einer mangelnden Kompetenz von Anbietern sich mit intersektoralen und interkulturellen Themen zu beschäftigen sowie einer zunehmenden Notwendigkeit der Vernetzung mit unterschiedlichen Partnern, um auf gesellschaftliche Entwicklungen angemessen reagieren zu können. Daher strebt der Verein Partnerschaften an und nutzt sein vorhandenes Netzwerk sowie Kooperationspartner bestehend aus umliegenden Schulen, dem Kinder- und Familienzentrum Essen, dem Jugendhaus Rubensstraße in Essen, dem Essener Sportbund e.V., der Sportjugend Essen, der GSE Gesellschaft für soziale Dienstleistung Essen mbH, dem Mehrgenerationenhaus Essen, Stadtteilkonferenzen (runde Tische) sowie der Universität Duisburg Essen, um die Zielgruppe anzusprechen, geeignete Angebotsformen zu konzipieren und das Projekt zu evaluieren.

Zur Schaffung dieser Strukturen soll eine Einrichtung mit und für die Zielgruppe gestaltet werden. Es sollen feste bedarfsgerechte Angebote entstehen, die von den Kindern und Jugendlichen mitbestimmt und wahrgenommen werden. Folgende Themenbereiche sind angedacht: Alternatives Turnen / Abenteuerturnen, funktionales Fitnesstraining, Parkour, Boxen und Kung Fu, Tanzen und Break Dance, Rollen und Gleiten, Selbstbehauptung und Bewegungstheater. Des Weiteren sollen interessierte Kinder und Jugendliche für die Übernahme sozialer Verantwortung sensibilisiert und für Schulungsmaßnahmen begeistert werden (Übungsleiterhelferschein, Jugendleiterschulung).


Mehr zum Tvg Holsterhausen

 

27. Mai 2016

Endlich:

Leinen los!

Es ist blau, zehn Meter lang – und ist am 12. Mai 2016 zu Wasser gelassen worden. Das Motorboot ist ein ungewöhnlicher Ort für erlebnispädagogische Hilfen. Vor allem benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen auf Flüssen und Kanälen ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen lernen. „Wasser kann mehr!“, so heißt das NRW-weite Projekt, das der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Dinslaken-Voerde mitentwickelt hat. Die Anschaffung des Motorbootes wurde durch die Anneliese Brost-Stiftung ermöglicht.

Die Anschaffung des gebrauchten Bootes, aufgearbeitet mit Jugendlichen in 6 Monaten ist eine Sache, um die Finanzierung des Projektes langfristig zu sichern ist der Kinderschutzbund Dinslaken auf Spenden angewiesen!

„Außerdem könnten wir es Kindern und Jugendlichen in finanzieller Notlage durch Spenden ermöglichen, am Projekt teilzunehmen“, sagt Volker Grans vom Kinderschutzbund Dinslaken-Voerde

Hier könnt ihr mehr über das Projekt erfahren!

 

22. Mai 2016

Zusammen wachsen in Essen –

Ehrenamtliche LotsInnen für Flüchtlingsfamilien in Essen“ mit einem eindrucksvollen zweiten Statusbericht

Das auch von der Anneliese Brost-Stiftung geförderte Projekt „Ehrenamtliche LotsInnen für Flüchtlingsfamilien“ legt nach seinem Start im Mai 2015 einen zweiten eindrucksvollen Statusbericht für den Zeitraum vom November 2015 bis April 2016 vor.

Die bisherigen Erfahrungen fasst dieser Bericht wie folgt zusammen:

“Zu den bisher wichtigsten projektbezogenen Erkenntnissen gehört die Bedeutung der Vernetzung mit lokalen Initiativen und Vereinen. In der ursprünglichen Projektplanung waren die Wohlfahrtsverbänden als zentrale Ansprechpartner zur Gewinnung an einer Projektteilnahme interessierter Geflüchteter angedacht. In der tatsächlichen Projektarbeit stellte sich jedoch heraus, das engagierte und meist ehrenamtlich geführte Initiativen wie der Syrisch-deutsche Förderverein mitunter offenerer, flexibler und interessierter an einer konkreten Zusammenarbeit sind als die (meist personell überlasteten) hauptamtlichen Strukturen der lokalen Wohlfahrtsverbände.

Vorhandene ehrenamtliche Unterstützungsangebote für Flüchtlinge fokussieren sich auf Hilfsangebote in Notunterkünften und Heimen, mehrheitlich in Form von Sachspenden. Die durch das Projekt ELO zu erreichende Zielgruppe, d. h. in eigenen Wohnungen lebende Geflüchtete, erhält bisher wenig ehrenamtliche Unterstützung.

Es gibt eine Vielzahl öffentlicher und privater Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen in Essen. Die grundsätzliche Hilfsbereitschaft Essener Bürgerinnen und Bürger ist ebenfalls sehr hoch. Allerdings mangelt es derzeit noch an einer zentralen Koordination vorhandener Angebote.”

Wollt ihr mehr erfahren?

Hier geht es zum kompletten Statusbericht!

Hier geht es zur Ehrenamt-Agentur Essen!

 

17. Mai 2016

Unser Kinderbeirat hat in seiner 3. Sitzung am 17. April 2016

über weitere 5 Förderungen entschieden.

Das war ein hartes Stück Arbeit am Sonntag, 17. April 2015 in der Zeit von 14:30 – 17:30 Uhr: Aus sieben Anträgen wählten die Mitglieder eigenständig 5 Förderprojekte aus!

Über eine Förderung können sich freuen:
– Die Stiftung Overdyck in Bochum für ein Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Straßenverkehr (1.500 €);
– Die Stiftung Glaubens- und Lebenshilfe in Essen, die damit gemeinsam mit Jugendlichen endlich das Biotop in der Engelsburg in Essen-Werden neu gestalten kann (1.500 €);
– Das Kinder- und Jugendhaus Flex in Essen ein sozialintegratives Projekt zur Realisierung einer Fußball-AG (1.500 €);
– Die ev. Kirchengemeinde in Essen-Vogelheim, die damit gemeinsam mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Materialien für die Gestaltung eines Beach-Sportplatzes anschaffen kann (1.500 €),
– Der Nachbarschaftsverein Mülheim-Styrum, der damit beim großen Familienfest die Anmietung des Spielmobils finanzieren kann (960 €).

Natürlich gibt es wieder eine/einen Patin/Paten für jedes Projekt, die/der spätestens in der nächsten Sitzung darüber berichten wird.

 

14. Mai 2016

Das Förderturmhaus 2 lädt ein:

Tag der offenen Tür am 21. Mai 2016

Mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm auf allen Etagen des Förderturmhauses 2 möchten die Kinder und das Betreuerteam am 21. Mai ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

Dafür waren in den letzten Wochen natürlich viele Vorbereitungen erforderlich. Die Theater AG hat ein Stück über das „Erwachsen werden“ einstudiert, im Musikraum stellen die Kinder mehrmals am Tag ihr Können auf den Instrumenten Gitarre, Keyboard, Schlagzeug und verschiedenen anderen Rhythmus-Instrumenten unter Beweis und im Werkraum kann nach Herzenslust mit verschiedenen Materialien gebastelt werden.

Wer jedoch lieber seine körperliche Fitness verbessern möchte, der kann mit unseren Förderturmkindern am „Wing Tsun“ Kampfsporttraining teilnehmen. Aber auch ein Blick in die verschiedenen Gruppenräume ist sicherlich interessant. Förderturmkinder und Betreuer können hier aus ihrer täglichen Förderarbeit und über die vielen schulischen Erfolge berichten, die sie mittlerweile verbuchen können.

Aus der hauseigenen Küche kommt das leckere Catering für den Tag. Besonders die frisch zubereiteten und leckeren Ofenberliner sowie Fruchtsaft-Cocktails sollte man sich nicht entgehen lassen, sie sind fettarm und gesund.

Neben den Förderturm-Angeboten werden am 21. Mai auch die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes einen Einblick in ihre Arbeit geben. Sie laden in ihr Stadtteilbüro ein und werden unter anderem den „Kulturrucksack“ oder ihre Arbeit mit arabischen Frauengruppen präsentieren.

Alle Einnahmen des Tages fließen natürlich in die Arbeit der Förderturmgruppen. Dafür bedanken wir uns schon jetzt ganz herzlich bei Allen!

Wer Lust hat vorbei zu kommen sollte sich bitte hier anmelden!

 

11. Mai 2016

Treffpunkt für Young* am Ehrenzeller Platz in Altendorf

jetzt auch offiziell eröffnet!

Gut für Altendorf, gut für die Kinder rund um den Ehrenzeller Platz, es gibt einen neuen Treffpunkt, der am 10. Mai offiziell eröffnet wurde.

Und das Netzwerk der Akteure im Stadtteil funktioniert. Die Allbau AG gibt die Räume, realisiert den Umbau, die Anneliese Brost-Stiftung finanziert über 3 Jahre Personal- und Sachkosten, der VKJ organisiert das Projekt und stellt eine Mitarbeiterin ein. Verständlich, dass sich die Beteiligten auf dem Foto über die gelungene Zusammenarbeit freuen (von links nach rechts): Frank Müller, Vorsitzender des VKJ; Ann Christin Vitzhun, Mitarbeiterin für Young*; Vera Luber, Geschäftsführerin des VKJ; Smuel Serifi, Prokurist der Allbau AG; Werner Meys, Vorstand Anneliese Brost-Stiftung

Zu den offenen Angeboten kommen im Schnitt täglich 15 Kinder. Es wird gekocht, Sport betrieben, gebastelt oder auch mal Abfall rund um den Platz eingesammelt. Das Angebot soll noch erweitert werden. Second-Hand-Spielzeug sowie Schul- und Schreibwaren sollen angeboten werden. Darüber hinaus ist ein Spielzeugverleih angedacht. Die entsprechende Garage steht schon neben dem Haus.

Mehr zu Young*

Die WAZ berichtete ausführlich über die Eröffnung.

 

6. Mai 2016

Das Kuratorium hat am 14. April 2016 über weitere 7 Projekte

mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 300.000 € entschieden

Das Kuratorium und der Vorstand der Anneliese Brost-Stiftung hat sich in seiner Sitzung ausführlich mit insgesamt 12 eingereichten Anträgen beschäftigt und für die nachfolgend aufgeführten 7 Projekte einstimmig eine Gesamtförderung von mehr als 300 T€ beschlossen. Die Antragsteller werden darüber in den nächsten Tagen schriftlich informiert. Wir werden die neuen geförderten Projekte natürlich in den nächsten Wochen detailliert unter „Aktuelles“ und bei den sozialen Netzwerken vorstellen.

  • Mädchenzentrum Gelsenkirchen: „Ich bin anders und behindert“
    Es geht um eine mobile Weiterentwicklung des bereits geförderten Projektes „Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben“ in den Jahren 2016 – 2019 Mädchen mit Migrationshintergrund und Behinderungen.
  • TVG Holsterhausen e.V., Essen: „Kopfstand -gemeinsam Perspektiven sehen“
    Ein weiteres mehrjähriges Projekt des TVG Holsterhausen für jugendliche Flüchtlinge für einen eigenen Treffpunkt und vielfältige Angebote im Stadtteil.
  • Institut für Stadtteilentwicklung, sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB), Essen: Mobile Bildungsbaustelle im Nordviertel
    In Kenntnis der Situation im Nordviertel und der Behelfsunterkunft für Flüchtlinge in der ehemaligen Tiegelschule soll über 3, 5 Jahre ein mobiler Ansatz untersucht werden, der modellhaften Charakter auch für andere Städte haben könnte.
  • Jugendamt der Stadt Essen: Circle of Life – ein Begegnungs- und Kulturprojekt im Juli auf der Zeche Carl
    Eine tolle Idee vieler Kooperationspartner in Essen zur Stärkung der Willkommenskultur. Ca. 150 Jugendliche aus Jugendfreizeit- und Übergangsheimen entwickeln in einer Woche ein Kunstprojekt auf der Zeche Carl, dass auch in anderen Städten und Regionen gezeigt werden soll.
  • Ensemble Ruhr: Bridges
    Schon das geförderte Projekt „Ensemble Ruhr & Kidz“ hatte nachhaltige Wirkung in den beteiligten Grundschulen und in der Öffentlichkeit. Das jetzt angemeldete Projekt „Bridges“ mit unterschiedlichen Spielorten (Moschee, Sikh- und Hindu-Tempel) verspricht neue und vielfältige Begegnungen.
  • Paten für Arbeit e.V., Essen: Ausbildungsplatzförderung
    Der Verein „Paten für Arbeit“ leistet seit vielen Jahren eine ausgezeichnete Arbeit und findet zurzeit nur noch schlecht Förderer. Über einen Zeitraum von 3 Jahren soll durch die Förderung durch die Anneliese Brost-Stiftung eine Verstetigung erreicht werden.
  • Stadt Essen, Fachbereich Schule: „Schlüsselkompetenzen als Bildungsbasis“
    Es geht um die Weiterentwicklung des mehrjährigen Modellprojektes „Grundschulkinder besser fördern“ mit einer weiteren (vierten) Schule in Altendorf (Hüttmannschule) über drei Schuljahre (2016 – 2019). Zudem wird das neue Modellprojekt, aufgrund der Erfahrungswerte aus der Anfangsphase, in den zwei Übergängen (KiTa-Grundschule und Grundschule – weiterführende Schule) durchgeführt.

 

1. Mai 2016

Eine Initiative der Anneliese Brost-Stiftung:

Ein Mehrgenerationenhaus mit Kita in der Wittenbergstrasse 10 in Rüttenscheid

Am Bauzaun kann man es schon sehen, das Mehrgenerationenhaus mit Kita wird in den nächsten 18 Monaten fertiggestellt. Bauherr ist die ANBRO Immobiliengesellschaft!

Mit dem Mehrgenerationenhaus (MGH) wird erstmalig in Essen ein Projekt realisiert, in dem sich Menschen verschiedener Generationen begegnen, aufeinander einlassen und wohnen.

Die urbane Zentralität und die gegebene Stadtteil-Infrastruktur erfüllen den Anspruch auf Lebensqualität für alle Generationen. Kurze Wege, entspanntes Einkaufen oder ein geringerer Mobilitätsaufwand, das Wohnen in Essen- Rüttenscheid bietet Bewohnern und Kunden viele Vorteile. Das MGH ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus-Haltestelle vor dem Haus, U-Bahn 5 min Fußweg) gut zu erreichen. Die schnell erreichten Autobahnanschlüsse der A 40 und der A 52 ermöglichen eine gute regionale und überregionale Anbindung.

Fußläufig entfernt befinden sich alle Geschäfte für den täglichen Verbrauch. Die Wittenbergstraße verläuft parallel zur Rüttenscheider Straße mit einer Vielzahl von Restaurants und Cafés sowie vielseitigen Geschäften. Auf dem Grundstück gegenüber befindet sich das Entwicklungsgebiet „Alte Pädagogische Hochschule“ mit vorhandenem Hallenbad, Spielplatz, geplantem Wohnungsbau mit Fuß- und Fahrradwegen in die Grünzüge rund um das Fußballstadion ETB Schwarz-Weiß. Das Alfried Krupp Krankenhaus liegt in unmittelbarer Nähe.

Und: Die Anzahl der Jüngeren (unter 20) in Essen ist niedrig, der Anteil der Älteren (über 60) liegt heute schon bei fast 30 Prozent. Für die nächsten Jahre wird der Anteil an Kindern und Jugendlichen zurückgehen, die Zahl der Seniorinnen* wird weiter steigen.

Hierdurch wird der Bedarf einer größeren Auswahl von Wohnmöglichkeiten für Menschen im Alter deutlich. Pflegeheime und Betreutes Wohnen können nicht die einzigen Alternativen sein.

Hier können sie die Broschüre zum Mehrgenerationenhaus herunterladen!

 

26. April 2016

Mädchenzentrum Gelsenkirchen: Abschlussbericht des Projektes:

„Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben“ 2013 – 2016

Nun liegt auch der Abschlussbericht des von der Anneliese Brost-Stiftung in den Jahren 2013 – 2016 geförderten Projektes des Mädchenzentrums Gelsenkirchen mit dem Titel „Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben“ vor. Natürlich gibt’s auch diesmal eine weitere Erfolgsgeschichte von einer Teilnehmerin, Frau T., über einen Mietvertrag mit Hindernissen.

Hier gibt es einige Auszüge aus dem Abschlussbericht:

Junge Menschen mit Behinderung werden nach dem Abschluss der Förderschule in die Selbstständigkeit entlassen. Sie verlassen den Schutzraum „Schule“ und stoßen auf unterschiedliche Barrieren bei der Bewältigung ihres Alltags als erwachsene junge Frauen, freie Entscheidungen werden ihnen oft abgesprochen. Bezogen auf diese Ausgangslage fanden vorab Informationsgespräche mit Fachkräften in Schulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe statt. Der Kontakt zu engagierten Frauen mit Behinderung als „Vorbilder“ für die Mädchen ging der Themenerarbeitung voraus. Das Projekt endete mit der Begleitung in der Phase der Verselbstständigung.

Der Weg in die Arbeitswelt geht meistens von der Förderschule direkt in die Werkstatt. Der Arbeitsmarkt sollte sich für neue Berufsfelder öffnen, orientiert an den Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen. Das Eingangsverfahren zur Berufsfindung muss optimiert werden. Praktika erleichtern bereits das Auswahlverfahren und positive Beispiele zeigen, dass die Werkstatt auch als Sprungbrett für den Eintritt in den ersten Arbeitsmarkt genutzt werden kann. Einige gute Beispiele liefern Einzelhandelskaufmärkte, Restaurants und Gärtnereien.

Die Abnabelung vom Elternhaus ist für junge Menschen mit Handycap besonders problematisch, sie sind teilweise überbehütet aufgewachsen, streben aber nach einer altersgerechten, freien Entfaltung in einem eigenen Haushalt. Verschiedene Wohnmodelle wurden im Rahmen des Projektes vorgestellt und besichtigt. Im Bereich der Mobilität beschreiben die Teilnehmerinnen immer noch bestehende Barrieren im ÖPNV, in Restaurants, beim Toilettengang etc. Ein Überblick über barrierefreie Einrichtungen in Gelsenkirchen wurde gemeinsam erstellt.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Verselbstständigung ein Prozess mit vielen Bausteinen ist, die weiterhin optimiert werden müssen. Frauen mit Behinderung wollen ihren eigenen, persönlichen Weg gehen. Die Gesellschaft muss sie begleiten, unterstützen und ihre Entwicklung möglich machen.

Hier geht’s zur Erfolgsgeschichte von Frau T. über einen Mietvertrag mit Hindernissen.

Hier geht’s zum Mädchenzentrum Gelsenkirchen.

 

7. April 2016

Grundschulkinder besser fördern – in gemeinsamer Verantwortung von Kita und Schule

Abschlussbericht nach 4 Jahren Förderung mit eindrucksvollen Ergebnissen

Wir berichteten mehrfach über das von der Anneliese Brost-Stiftung über 4 Jahre (2012 – 2016) geförderte Projekte für Kinder aus der Hövelschule, der Grundschule Nordviertel und der Schule am Wasserturm. Unter der Federführung des Bildungsbüros der Stadt Essen waren insgesamt 10 Kindertagesstätten (KITA) aus dem Umfeld der 3 Grundschulen beteiligt.

Nun liegt der Abschlussbericht mit eindrucksvollen Ergebnissen vor.

Insgesamt 535 Kinder wurden in 93 Kleingruppen bei dem Übergang von der KITA zur Grundschule begleitet.

Während die Kinder zu Beginn der Begleitung einen erheblichen Förderbedarf von 44, 2 % hatten, waren es nach dem Ende der Projektphase „nur noch“ 3,1 %.

Bildschirmfoto 2016-04-07 um 15.57.38

In den Tortengrafiken ist noch besser zu erkennen, wie sich durch die Projektarbeit die roten Flächen (Kinder mit erheblichem Förderbedarf) zugunsten der grünen Flächen (Kinder, die keinen Förderbedarf mehr haben) verringert wurden. Ein sehr großer Teil der geförderten Kinder konnte somit „fit für die Schule“ gemacht werden.

Bildschirmfoto 2016-04-07 um 15.58.36

Ein nachahmenswerter Ansatz, der sicher auch für andere Grundschulen erwägenswert ist – mal sehen ob „Nachahmer“ folgen werden!

Hier geht es zum Abschlussbericht!

 

2. April 2016

Ein neues Projekt des Zukunft Bildungswerks, Essen

Theaterprojekt an der Maia-Kunigunda-Schule in Essen-Karnap

Seit einigen Monaten erproben 15 Kinder der Grundschulklassen 2. bis 4. Jahrgang Dank der Förderung durch die Anneliese Brost-Stiftung das Theaterspielen und entwickeln ihr Theaterstück „Hotel 13“.

Das Theaterstück „Hotel 13“ wird nicht von einer Vorlage adaptiert, sondern selbständig von den Kindern durch Improvisationstechniken erarbeitet. In erster Linie wird hierzu die Forumtheater-Technik nach Augusto Boal angewendet. Hiernach improvisieren die Schüler, durch Impulse des Spielleiters die Szenen, die später im Stück Verwendung finden werden. Dabei brauchen die Ideen des Ensembles nicht verbal formuliert werden, sondern können spontan im Proben-Spiel umgesetzt werden und geben organisch Impulse zur Weiterführung und Entwicklung der Szenen. Zudem bietet diese Technik den jungen Schauspielern die Möglichkeit, die Perspektive des Darstellers als auch des Regisseurs einzunehmen.

Die Schüler erlernen, sich selbst in einer exponierten Bühnensituation darzustellen und erfahren den „Zauber“ in eine Rolle zu schlüpfen und sich dadurch selbst zu reflektieren. Alle Kinder erproben alle Rollen des Theaterstückes, sind dadurch an der Entwicklung der Geschichte unmittelbar beteiligt und verstehen die Inszenierung als Gruppenerlebnis.

Begleitet wird die einmal wöchentliche Probe von zwei erwachsenen Spielleitern und am Ende des Schuljahres wird das gemeinsam entwickelte Theaterstück den Eltern und Mitschülern präsentiert. Darauf sind wir gespannt.

Mehr zum Zukunft Bildungswerk

 

29. März 2016

Die Kinder aus Altendorf stellen ihr Projekt dem Westanzeiger vor!

Ein Bericht über unser gemeinsames Projekt Young* mit dem VKJ in Essen-Altendorf im Westanzeiger vom 23. März 2016 zeigt noch Mal wie wichtig dieses Engagement ist. Und: Die Kinder hatten erstmalig die Gelegenheit ihren Video-Clip „Ich glaub es hackt in Altendorf“ in voller Länge zu sehen, der jetzt auch beim WDR-Kinderrechtspreis eingereicht wurde. Preisverdächtig ist […]

Ein Bericht über unser gemeinsames Projekt Young* mit dem VKJ in Essen-Altendorf im Westanzeiger vom 23. März 2016 zeigt noch Mal wie wichtig dieses Engagement ist.

Und: Die Kinder hatten erstmalig die Gelegenheit ihren Video-Clip „Ich glaub es hackt in Altendorf“ in voller Länge zu sehen, der jetzt auch beim WDR-Kinderrechtspreis eingereicht wurde. Preisverdächtig ist der Clip auf jeden Fall.

Hier könnt ihr euch das Video „Ich glaub es hackt in Altendorf“ ansehen!

Hier geht es zum Artikel im Westanzeiger!

 

22. März 2016

Frohe Ostern

Es ist schwer nach den neuerlichen unmenschlichen Attentaten in Brüssel zur Tagesordnung über zu gehen. Und trotzdem oder gerade deshalb: Das gesamte Team der Anneliese Brost-Stiftung wünscht Euch und Eurer Familie friedvolle Ostertage. Übrigens: Die Fotos auf unserer Osterkarte stammen aus dem geförderten Projekt „Open Sunday“. Wir zeigen auch durch dieses Projekt wie friedvolles Zusammenleben […]

Es ist schwer nach den neuerlichen unmenschlichen Attentaten in Brüssel zur Tagesordnung über zu gehen. Und trotzdem oder gerade deshalb: Das gesamte Team der Anneliese Brost-Stiftung wünscht Euch und Eurer Familie friedvolle Ostertage. Übrigens: Die Fotos auf unserer Osterkarte stammen aus dem geförderten Projekt „Open Sunday“. Wir zeigen auch durch dieses Projekt wie friedvolles Zusammenleben aussehen muss, davon lassen wir uns nicht abbringen. Hier findet Ihr einen aktuellen Bericht aus dem Lokalkompass.

 

13. März 2016

Unser Kinderbeirat kommt groß raus

Wir sind stolz auf unseren Kinderbeirat und freuen uns über viel Berichterstattung in dieser Woche. Den Artikel „Essen hat die erste Stiftung in NRW mit einem Kinder-Beirat“ der WAZ kann man hier nachlesen. Und auch im Südanzeiger ist unser Kinderbeirat zu entdecken. Den Artikel „Nachwuchsförderung in zweifacher Hinsicht: Anneliese Brost-Stiftung hat Kinderbeirat“ gibt’s hier zum […]

Wir sind stolz auf unseren Kinderbeirat und freuen uns über viel Berichterstattung in dieser Woche.

Den Artikel „Essen hat die erste Stiftung in NRW mit einem Kinder-Beirat“ der WAZ kann man hier nachlesen.

Und auch im Südanzeiger ist unser Kinderbeirat zu entdecken. Den Artikel „Nachwuchsförderung in zweifacher Hinsicht: Anneliese Brost-Stiftung hat Kinderbeirat“ gibt’s hier zum Nachlesen.

In unserem Kinderbeirat reden die Jugendlichen also nicht nur mit, sondern bestimmen ganz konkret welche Projekte dabei unterstützt werden. Sachlich und sehr bedacht entscheidet unser Kinderbeirat dabei, was gefördert wird und welches Projekt finanzielle Zuwendung bekommt. Dabei ist die Anneliese Brost – Stiftung die erste größere gemeinnützige Stiftung in Deutschland, die einen Kinderbeirat einrichtet. In den Sitzungen entscheiden die Kinderbeiratsmitglieder eigenständig über Anträge kleinerer Projekte. Dafür stehen dem Kinderbeirat 15.000 € Fördergelder im Jahr zur Verfügung. In jeder Sitzung wird über ca. 7 Anträge entschieden.

Ihr wollt mehr über unseren Kinderbeirat erfahren? Hier geht’s zur offiziellen Seite: Kinderbeirat der Anneliese Brost-Stiftung.

 

9. März 2016

Unser neues Modell: Open Sunday

Bewegung für Kinder am Wochenende

Unser neues Modell ist jetzt komplett: In der Hövelschule in Altenessen, in der Gemeinschaftsgrundschule im Nordviertel und in der Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße können sich Kinder am Sonntag austoben.

Alle Kinder zu Spiel, Sport und Bewegung animieren, das ist das Ziel des Projektes „Open Sunday“.

Angeleitet von qualifizierten jugendlichen Coaches und Studierenden des Instituts für Sport- und Bewegungswissenschaften können Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 mitmachen. Das kostenlose Freizeitangebot in einer der sonst sonntags häufig ungenutzten Schul-Sporthallen ist bisher auf beeindruckende Resonanz gestoßen. Mehr als 85 Kinder, gleichermaßen Jungen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund haben in der ersten Pilotphase in der Essener Hövelschule das sonntägliche Angebot in der Zeit von 13:30 bis 16:30 Uhr angenommen.

Die Jungen und Mädchen werden dort angesprochen, wo sie sich auskennen, nämlich an der eigenen Schule unmittelbar in ihrem Sozialraum. Die Idee des „Open Sunday“ lebt davon, dass den Kindern und Jugendlichen mehr ermöglicht, mehr zugemutet und ihnen mehr Verantwortung und Freiheit übertragen wird als es in klassischen Übungsangeboten üblich ist. Die Teilnahme vollzieht sich sehr selbstständig, denn in dem mehrstündigen Angebot müssen Bewegungsaufgaben eigenständig gewählt werden. Klarheit und Strukturiertheit nehmen eine bestimmende Rolle in dem Konzept ein. Sie bilden besonders für herausfordernde Heranwachsende eine wichtige Bezugsgröße. Das Programm steht in einem Wechsel von Spannung und Entspannung. Wiederkehrende Rituale (Begrüßung, Informationen, Pausen, Verabschiedung) ergänzen sich mit Probier-, Übungs- sowie Mitspielphasen für alle Kinder und werden gerahmt durch den jeweils halbstündigen Auf- und Abbau und eine Reflektion. Kostenloses Obst, Gemüse und Getränke bieten in einer ruhigen Phase auch eine Förderung der Gesundheit. Inhaltlich orientiert sich der „Open Sunday“ nur in modifizierter Form an klassischen Sportarten, setzt verstärkt auf Balancieren, Springen, Schwingen, Klettern, Rutschen, Stützen, Seil-springen, Jonglieren, freie Spielformen, aufgebaute Bewegungslandschaften, gemeinsame Bewegungsspiele, Tanzen, Jonglage oder Parcours.

Auf der organisatorischen Ebene wird Stationenarbeit, auf inhaltlicher Ebene werden klare Regeln, Rituale, Plakate und Zeitstrukturen zu wichtigen Aspekten. Die Coaches beaufsichtigen die Stationen, wägen die Offenheit bezüglich des Bewegungshandelns gut ab, sind Mitspielerinnen und Mitspieler, manchmal auch Ideengeber und bauen nach den Bedürfnissen der Kinder die Stationen um. In Essen wird der Open Sunday neben der Hövelschule in der Grundschule im Nordviertel sowie in Altendorf in der Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße umgesetzt. Das Angebot ist für die teilnehmenden Kinder kostenlos und die Versicherungsfragen sind über die Sportjugend Essen abgedeckt.

Das Projekt wird vorerst über 2 Jahre mit einem Betrag von 90.000 € Jahre von der Anneliese Brost-Stiftung gefördert, bei positivem Zwischenbericht – davon ist eigentlich nach den ersten Erfahrungen auszugehen – erfolgt eine Förderung auch für das dritte Jahr mit noch Mal 37.000 €. Und: Der Kinderbeirat der Stiftung hat Mittel für Sportmaterial zur Verfügung gestellt.

Der Nordanzeiger hat über den hohen Zuspruch bereits zwei Mal berichtet, am 17. und 23. Februar 2016.

 

5. März 2016

Wichtig: Antragsfrist für Anträge an die Anneliese Brost

Stiftung am 21. März 2016 und den Kinderbeirat am 27. März 2016

Den Download-Antrag für die Anneliese Brost-Stiftung findet ihr hier!

Das Kuratorium (entscheidet über eingegangene Anträge) tagt am 14. April 2016.

Den Download-Antrag für Kinderbeirat findet ihr hier!

Kinderbeirat (entscheidet über eingegangene Anträge) tagt am 17. April 2016.

 

2. März 2016

Unser Kinderbeirat lädt zum Mediengespräch am 4. März 2016 ein!

Wir haben zwar schon im September 2015 unseren Kinderbeirat gegründet, aber bewusst auf eine breite Veröffentlichungen in allen Medien verzichtet. Die Kinder (und wir) wollten uns erst Mal kennen lernen und auch über erste Anträge entscheiden. Deshalb haben wir jetzt für Freitag, 4. März 2016 insgesamt 17 verschiedene Medienvertreter zu einem Gespräch eingeladen in dem […]

Wir haben zwar schon im September 2015 unseren Kinderbeirat gegründet, aber bewusst auf eine breite Veröffentlichungen in allen Medien verzichtet. Die Kinder (und wir) wollten uns erst Mal kennen lernen und auch über erste Anträge entscheiden.

Deshalb haben wir jetzt für Freitag, 4. März 2016 insgesamt 17 verschiedene Medienvertreter zu einem Gespräch eingeladen in dem Anna (11), Janis (11), Sara (13), Julian (14), Henri (14), Linda (15) und Sophia (17) über ihre Erfahrungen berichten.

Es gibt zwar schon 10 Kinderbeiräte in der Bundesrepublik aber nur 3 die von Stiftungen eingerichtet wurden, keiner davon in NRW, in denen Kinder und Jugendliche über eine Förderung alleine entscheiden können.

Für die meisten Stiftungen ist diese Form der Mitarbeit ungewohnt: Es geht darum Verantwortung abzugeben, zu vertrauen, gerade bei der Frage wer oder was gefördert wird. Ein Ansatz, der Mut verlangt und dem Motto folgt: Kinder wissen mehr als Erwachsene ihnen zutrauen. Die Jugendlichen bringen nicht nur Engagement und Begeisterung mit, sondern arbeiten auch anders, sie kommunizieren beispielsweise viel intensiver über das Internet oder visualisieren ihre Überlegungen in Mindmaps. So lernen auch die Alten von den Jungen.
den.

Insofern wollen wir nach unseren positiven Erfahrungen Mut machen und Nachahmer finden, vor allen Dingen im Land NRW, dem Land mit den meisten Stiftungen in der Bundesrepublik.

Jetzt wünschen wir uns „nur“, dass viele Medienvertreter kommen und auch ausführlich berichten.

 

27. Februar 2016

Helfen Sie uns helfen!

Die Anneliese Brost-Stiftung macht sich stark für Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet. Wir unterstützen eine Vielzahl von Projekten, die bedürftige Kinder und Jugendliche genau da unterstützen, wo sie am meisten gebraucht werden. Angefangen bei unseren beiden Leuchttürmen dem Förderturmhaus 2 und der Funke Stiftung, über unsere vielen Modelle wie Theaterprojekte, Medizinische Kinderschutzambulanz oder LotsInnen für […]

Die Anneliese Brost-Stiftung macht sich stark für Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet. Wir unterstützen eine Vielzahl von Projekten, die bedürftige Kinder und Jugendliche genau da unterstützen, wo sie am meisten gebraucht werden. Angefangen bei unseren beiden Leuchttürmen dem Förderturmhaus 2 und der Funke Stiftung, über unsere vielen Modelle wie Theaterprojekte, Medizinische Kinderschutzambulanz oder LotsInnen für Flüchtlinge, bis hin zu unserem Kinderbeirat engagieren wir uns auf viele verschiedene Arten.

Wie jede Stiftung sind wir dabei aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jede noch so kleine Spende hilft uns gezielt die Lebensumstände von Kinder und Jugendlichen positiv zu beeinflussen und einen langfristigen Unterschied in Ihrer Lebensqualität zu erreichen.

Sie wollen unsere Projekte unterstützen? Dann spenden Sie jetzt! Denn schließlich sind das die schönsten Erfolge unserer Stiftungsarbeit: Die jungen Menschen, die wieder Vertrauen fassen, sich selbst entdecken und sich endlich als Teil der Gesellschaft fühlen.

Wie Sie spenden können? Sie können eine allgemeine Spende per Überweisung oder PayPal an uns richten. Die Details finden Sie hier. Falls Sie ein konkretes Projekt unterstützen wollen, dann können Sie uns durch eine Zustiftung oder eine Treuhandstiftung helfen. Was genau das ist und wie es funktioniert, erfahren Sie hier.

Also: Unterstützen Sie uns und werden Sie ein Förderer von Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet!

 

22. Februar 2016

Aus unserem Leuchtturm „Kinderheim Funkstiftung“:

Teil 3 „Erfolgsgeschichten des Freizeitpädagogen“

Zwei Mal haben wir in letzter Zeit über unsere mehr als 10-jährige Förderung der beiden Lehrerinnen und der Heilpädagogin im städt. Heimverbund berichtet. Im letzten, dritten Teil kommt der Freizeitpädagoge zu Wort.

Aktuell beteiligen sich ca. 40 Kinder und Jugendliche der Funkestiftung an freizeit-pädagogischen Angeboten, 10 Kinder darüber hinaus an individualpädagogischen Maßnahmen.

Die Schwerpunkte in 2015 waren insbesondere:

– Regelmäßig stattfindender offener Freizeitreff gruppenübergreifen für Kinder und Jugendliche der Funkestiftung und der Außenwohngruppen, mit angeleiteten und begleitenden Angeboten im Spiel- Sport und Kreativbereich (wie z.B. Billard; Werken; Fitnesstraining; etc.). Vor allem für neue Bewohner bietet dies eine ideale und einfache Möglichkeit sich zu integrieren.
– Durchführung gruppenübergreifender Angebote im Bereich Sport; Spiel und Erlebnispädagogik.
– Fortführung des Schwimmtrainings für Schwimmabzeichen; Abzeichens. Besonderheiten beim Schwimmtraining: Die Beteiligung traumatisierter und verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher durch ein behutsames Heranführen an das Element Wasser und die Einbeziehung neuer ausländischen Mitbewohner, die in der Regel keine Schwimmkenntnisse haben und eine besondere intensive Begleitung benötigen, da sie erst Vertrauen und Sicherheit erlangen müssen.
– Badmintontraining, eine hervorragende Möglichkeit sich im Sport zu messen und z.B. im Doppel Match als Team zu behaupten. Einige Kinder haben sich dadurch auch für die Mitgliedschaft in einem Badmintonverein entschieden, was wiederum ihre Selbstständigkeit und den Kontakt nach Außen fördert.
– Fußballtraining, fördert die Gruppenfähigkeit jedes Einzelnen und sich als Team bei auswärtigen Turnieren zu behaupten. Hier erleben viele Kinder und Jugendliche erstmalig ein positives Gemeinschaftsgefühl, das sie als „Funke-Team zusammenschweißt. Wie beim Badminton haben sich einige Kinder einem Fußballverein im Wohnumfeld angeschlossen.
– Fitnesstraining in dem Fitnessraum für Jugendliche, die dort regelmäßig unter Anleitung trainieren, um irgendwann in einen Verein wechseln zu können.
– Durchführung von Erlebnisangeboten wie Paddeln, Rad- und Waldexkursionen, um die Kinder und Jugendlichen für die Natur zu interessieren und zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit von Freizeitgestaltung in ihrer unmittelbaren Umgebung aufzuzeigen.

Alle Angebote sollen den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben sich aktiv in ihrem Freizeitverhalten auszuprobieren und diese kennenzulernen. Dabei ist es wichtig gezielt auf die Verhaltensauffälligkeiten und damit verbundenen Defizite der Kinder einzugehen und zu versuchen diese trotz alle dem in ein Gruppengeschehen zu integrieren und in ihren Sozialkompetenzen zu fördern.

Viele der Kinder haben aufgrund ihrer erheblichen Verhaltensstörungen einen besonderen Bedarf an individueller Zuwendung und sind aufgrund ihrer Anamnese nicht immer in der Lage sich in Gruppenangebote zu integrieren. 2015 konnten so nach Vereinbarungen in Fachgesprächen mit den Gruppenerziehern für insgesamt 16 Kinder und Jugendliche Individualpädagogische Maßnahmen mit dem Freizeitpädagogen installiert werden, die in regelmäßigen Abständen von ca. 2-3 Wochen über einen längeren Zeitraum stattfanden oder noch weiterlaufen. Für diese Kinder und Jugendlichen wurden speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Angebote in Einzel und gezielten Kleingruppen Konstellationen durchgeführt, häufig im erlebnispädagogischen Bereich, wie Klettern, Paddeln, aber auch z.B. in der Einzelschwimmförderung liegen.

Erfolgsgeschichten gibt es auch hier, einige Beispiele.

L., 10 Jahre, die durch Verlust der Eltern einen großen Bedarf an Zuwendung und Bestätigung benötigt und ihre traumatischen Erlebnisse einfach mal für eine kurze Zeit vergessen kann um Freude zu haben.

J., 14 Jahre, ein völlig introvertierter und zurückgezogener Jugendlicher, der sich bisher nicht in eine Gruppe integrieren kann und sich langsam bei den Angeboten öffnet und auch dabei über seine Problematik reden kann.

R., 15 Jahre, ein völlig unsicherer Jugendlicher, der u.a. nicht schwimmen gelernt und sich dessen sehr geschämt hat. In der Einzelschwimmförderung, aber auch durch andere Angebote wie Klettern, konnte bei ihm ein Selbstwertgefühl aufgebaut und gefestigt werden.

A., 12 Jahre, ein kriegstraumatisiertes Kind, das erst langsam lernen muss ein Vertrauen aufzubauen und Sicherheit für sich zu erfahren.

P., 13 Jahre, ein sehr verhaltensgestörter Jugendlicher, mit einer erheblichen Aufmerksamkeitsdefizit, fehlenden Sozialkompetenzen und massiven Ängsten, der in kleinen Angeboten lernt soll zur Ruhe zu kommen (u.a. durch die Verfolgung seiner Interessen Sternenkunde durch den Besuch einer Sternwarte und eines Planetariums) und seine Ängste zu bekämpfen (z.B. eine gemeinsame abendliche Waldwanderung oder durch gezielte Einzel Kletternagebote in ruhiger und überschaubarer Atmosphäre).

Unsere drei Teile der Förderung des Kinderheims der Funkestiftung und die damit verbundenen Erfolgsgeschichten zeigen wie wichtig das Engagement der Anneliese Brost-Stiftung ist. Sie können auch mithelfen!

Hier geht’s zum städtischen Heimverbund

 

16. Februar 2016

Aus unserem Leuchtturm „Kinderheim Funkstiftung“:

Teil 2 „Erfolgsgeschichten der Heilpädagogin“

Beim vorherigen Mal haben wir über unsere mehr als 10-jährige Förderung der beiden Lehrerinnen im städt. Heimverbund berichtet. Im zweiten Teil berichten wir über die Arbeit der Heilpädagogin und ihre Erfolgsgeschichten.

Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit lassen sich wie folgt beschreiben: Der Blick bei allen Kindern und Jugendlichen ist stets auf deren Ressourcen und Fähigkeiten gerichtet. Die Stärkung des Selbstwertes steht im Vordergrund (Ichkompetenz / gute Beziehung zu sich). Die heilpädagogische Begleitung stellt ein zuverlässiges Angebot für die jungen Menschen dar, um stabile und korrigierende Beziehungserfahrungen zu machen.

Die Verarbeitung des bisherigen Lebensweges (Begleitung der entsprechenden Trauerprozesse) wird unterstützt. Auf diesem Wege werden die Kinder und Jugendlichen darin gefördert, neue Bezüge zu ihrer Vergangenheit und ihren Bezugspersonen (Familie) zu entwickeln.

Die Begleitung ist individuell auf die Bedürfnisse der Betreffenden abgestimmt. Konflikte und Schwierigkeiten aus dem Gruppenalltag, welche die ErzieherInnen benennen, können in der heilpädagogischen Begleitung bearbeitet werden.

Bei Bedarf findet ein Austausch mit beteiligten externen Institutionen statt. Zu den Aufgaben der Heilpädagogik gehören zudem die regelmäßige Teilnahme an den Teamsitzungen der jeweiligen Gruppen (ca. 2x im Quartal) und der kontinuierliche alltägliche Austausch mit den Erzieherinnen.

Zurzeit sind 18 Kinder in der heilpädagogischen Begleitung und Erfolgsgeschichten gibt es auch, hier einige Beispiele.

J., 17 Jahre, benötigt Trauerbegleitung durch den Tod der Mutter. Die Auseinandersetzung mit seiner bisherigen Lebensgeschichte schließt sich an (chronische Erkrankung der Mutter, Drogenproblematik des Jugendlichen). Um das Setting für J. angenehmer zu gestalten und um ihm besondere Fürsorge zu vermitteln, findet die Begleitung bei Spaziergängen bzw. im Rahmen eines Cafebesuches statt.

L., 16 Jahre, erhält die Begleitung, um ihre bisherige Lebensgeschichte zu verarbeiten. Die Vermittlung des Selbstwertgefühls und die Förderung der Sozialkompetenz stehen im Vordergrund. Eine Trauerbegleitung (Tod des Vaters) schließt sich ebenso an. Zur Lebensgeschichte des Jugendlichen gehört insbesondere die Bearbeitung der Mutter-Kind-Beziehung. Daher ist auch die Begleitung der Mutter ein Teil des Angebotes. Zur Förderung einer stabilen Beziehung zwischen beiden erfolgen auch Gespräche zu dritt (Jugendliche, Mutter, Heilpädagogin).

E., 11 Jahre. Die Auseinandersetzung mit der bisherigen Lebensgeschichte und der Wunsch des Mädchens, wieder nachhause zurückzukehren, stehen im Vordergrund. E. ist hierfür jedoch nur bedingt ansprechbar. Daher wird das Mädchen vor allem bezüglich eines positiven Selbstbildes (insbesondere bezüglich eines positiven Körperbildes) unterstützt. Die Förderung der kognitiven Fertigkeiten fließt mit ein.

A., 11 Jahre, M., 15 Jahre, S., 15 Jahre. Der Schwerpunkt bei diesen minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen liegt in der Förderung der deutschen Sprache, vor allem bezogen auf den Grundwortschatz. Dies erfolgt mittels spielerischer Angebote wie auch über das gemeinsame Handeln (kreative Angebote, Kleinigkeiten kochen etc.). Zudem besteht stets das Angebot, sich über den bisherigen Lebensweg auszutauschen, sofern dies den Betreffenden möglich bzw. von ihnen erwünscht ist. Da ein Schulbesuch für die Flüchtlinge nicht sofort erfolgen kann, trägt das heilpädagogische Angebot auch zur zeitlichen Strukturierung ihres Alltags bei.

Die Erfolgsgeschichten sind auch deshalb möglich, weil es ergänzende Angebote in den Ferien gibt, einzeln oder in zweier Gruppen, begleitet durch die Heilpädagogin (z. B. Besuch einer Töpferwerkstatt. kreatives Angebot im Unperfekthaus).

 

10. Februar 2016

Aus unserem Leuchtturm „Kinderheim Funkstiftung“:

Teil 1 „Erfolgsgeschichten der Lehrerinnen“

Seit mehr als 10 Jahren unterstützt die Anneliese Brost-Stiftung die Arbeit des städtischen Heimverbundes durch die Finanzierung von zwei Lehrerinnen, einer Heilpädagogin und einem Freizeitpädagogen und deren Sachkosten. Es ist deshalb auch mal Zeit in einer Serie von 3 Beiträgen die Arbeit der beiden Lehrerinnen, der Heilpädagogin und des Freizeitpädagogen detaillierter dazustellen.

Beginnen wollen wir mit einem aktuellen Statusbericht, auch einigen Erfolgsgeschichten der beiden Lehrerinnen.

Die schulische Förderung der Heimbewohner bezieht sich bei den meisten Schülern auf das Erarbeiten oder Festigen von Grundkenntnissen in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Dazu wird neben den Schulmaterialien auch die Arbeit am PC mit einbezogen, um den Jugendlichen unter anderem einen Wechsel in der Arbeitsweise zu ermöglichen und das selbständige Arbeiten zu fördern.

Konzentration, soziales Verhalten, schwankende Lernmotivation sind Faktoren, die stark in die Arbeit der zwei Lehrerinnen einfließen. Weiterhin macht es sich positiv bemerkbar, dass die Kinder/Jugendlichen in der Regel Einzelunterricht erhalten, dadurch kann zusätzlich auf das individuelle Lerntempo eingegangen werden.

Auch die derzeitige Flüchtlingssituation geht am Kinderheim der Funke-Stiftung nicht vorbei, insbesondere bei den sog. unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Bei diesen sind die schulische Bildung und die Erfahrung mit einer Fremdsprache sehr unterschiedlich und der Erwerb der deutschen Sprache erfolgt deshalb individuell. Der kulturelle Hintergrund sowie die sprachlichen Merkmale ihrer jeweiligen Muttersprache müssen bei der Vermittlung berücksichtigt werden.

Dazu gibt einige tolle Erfolgsgeschichten:

Z., 15 Jahre, kommt aus Syrien, hat in kurzer Zeit die deutsche Sprache erlernt. Er besucht das Berufskolleg. Zweimal pro Woche kommt er zur Nachhilfe in Mathe (z.Z. Gleichungen und Gleichungssysteme). Er ist Klassenbester und will seine Leistung auch in Mathe beibehalten.

M., 15 Jahre, stammt aus Ghana. Er ist seit etwa einem dreiviertel Jahr in der Funkestiftung und besucht seit Oktober das Berufsgrundschuljahr auf einem Berufskolleg. Einmal in der Woche benötigt er Hilfe um das Erlernte zu wiederholen, festigen und eventuelle Fragen zu klären.

M., 14 Jahre, kommt aus Syrien und spricht nur seine Muttersprache. Inhalte seiner Förderung sind das Erlernen des deutschen Alphabets in Aussprache und Schrift, Wortschatzübungen, Bildung von ersten kurzen Sätzen, Lesen.

S., 14 Jahre, kommt aus Ghana. Sie spricht gut Englisch, so dass sie die grammatikalischen Strukturen der dt. Sprache, die der englischen Sprache sehr ähnlich sind, gut versteht und umsetzen kann. Thema zurzeit: Konjugation der Verben, die 4 Fälle, Deklination des bestimmten Artikels. Bis sie als Quereinsteiger in einer Schule aufgenommen wird, besucht sie die Schulhilfe 4x in der Woche.

M., 15 Jahre, kommt aus Afghanistan und spricht nur Paschto. Er hat gar keine Erfahrung mit Fremdsprachen und die Verständigung fällt schwer. Das Erlernen des deutschen Alphabets in Aussprache und Schrift und die Grundlagen der deutschen Sprache bilden erstmal den Schwerpunkt der Arbeit. M. kommt 4x in der Woche.

Spenden Sie jetzt für dieses Projekt!

Hier geht’s zum städtischen Heimverbund

 

5. Februar 2016

Ein etwas anderer Elternratgeber!

Das Essener Friedensforum e.V. und der Verein Kurs in die Zukunft e.V. stellt einen Elternratgeber mit Informationen für Medienkompetenz vor, der mit Unterstützung auch der Anneliese Brost-Stiftung zustande kam. Darin enthalten sind wesentliche Buchvorschläge zu den Themen Frieden, Zivilcourage und Interkulturalität. Warum jetzt noch ein Elternratgeber? Der Herausgeber, Mehmet Bingöllü, begründet dies treffend in seinem […]

Das Essener Friedensforum e.V. und der Verein Kurs in die Zukunft e.V. stellt einen Elternratgeber mit Informationen für Medienkompetenz vor, der mit Unterstützung auch der Anneliese Brost-Stiftung zustande kam. Darin enthalten sind wesentliche Buchvorschläge zu den Themen Frieden, Zivilcourage und Interkulturalität.

Warum jetzt noch ein Elternratgeber?

Der Herausgeber, Mehmet Bingöllü, begründet dies treffend in seinem Vorwort: Der Frieden jetzt und in Zukunft ist ohne die Beteiligung junger Menschen undenkbar. Deshalb ist es so wichtig, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich mit den Themen „Gewalt“ und „Frieden“ auseinander zu setzen, sich dafür zu sensibilisieren und ihr Verhalten im Alltag zu überdenken…. Mehr denn je brauchen wir Bücher, die Verständnis für andere Kulturen wecken..“

Dem ist nicht hinzu zu fügen!

Hier geht`s zum Elternratgeber!

 

1. Februar 2016

Neu: Nachhaltige, zweijährige Förderung von „Kultur im Pott“ (KiP)

In der Kantschule in Essen-Katernberg treffen sich täglich 285 Schüler und Schülerinnen aus 12 unterschiedlichen Kulturen. Außerdem ist die Kantschule „Schule des gemeinsamen Lernens“. Kinder mit und ohne Handicap lernen gemeinsam in einer Klasse. Die Anneliese Brost-Stiftung fördert jetzt in den Schuljahren 2016/2017 zwei Klassen in den Kunstsparten Theater, Tanz/Bewegung. Eine Künstlerin mit diesen Ausrichtungen […]

In der Kantschule in Essen-Katernberg treffen sich täglich 285 Schüler und Schülerinnen aus 12 unterschiedlichen Kulturen. Außerdem ist die Kantschule „Schule des gemeinsamen Lernens“. Kinder mit und ohne Handicap lernen gemeinsam in einer Klasse.

Die Anneliese Brost-Stiftung fördert jetzt in den Schuljahren 2016/2017 zwei Klassen in den Kunstsparten Theater, Tanz/Bewegung. Eine Künstlerin mit diesen Ausrichtungen kommt einmal wöchentlich für zwei Schulstunden in jede dieser Klassen und unterrichtet in enger Kooperation mit den beiden Klassenlehrerinnen.

Die Kinder des ersten Schuljahres haben in den ersten 6 Wochen mit Basisübungen zu Koordination und Raumorientierung begonnen. Das vierte Schuljahr erarbeitet mit eigenen Ideen, auf der Grundlage ihres Erfahrungsschatzes aus 3 Jahren „Kultur im Pott“ (kurz: KiP) Unterricht, eine Inszenierung zu dem Thema „Kurz: der Mensch“; (eine Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen). Bei der Aufführung im Sommer 2016 werden beide Klassen miteinander auf der Bühne der Kantschule stehen und die Kinder des ersten Jahrgangs ihren ersten Auftritt vor Publikum erleben.

KiP begreift Kunst und Kultur als Vermittler über Grenzen der Nationalitäten, Religionen und Geschlechter hinaus. Es beinhaltet die durchgehende Unterrichtung der Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr in einer künstlerischen Richtung von einem externen Künstler einmal in der Woche für 2 Stunden.

Die LehrerInnen werden in diesen Stunden zu Lernenden mit den Kindern gemeinsam. So haben sie die Möglichkeit:
a) ihre Kinder von einer anderen Seite zu erleben und facettenreicher wahrzunehmen
b) mit den Kindern auf spielerische Art in Kontakt zu treten (wichtig für die Beziehungsbasis von Lehrperson und SchülerIn)

Die drei Wirkungsbereiche der Kunst-Kulturarbeit und deren Nachhaltigkeit sind vielfältig:

Individuelle Förderung /Inklusion als gelebtes Prinzip
• Wertschätzung erfahren
• Vertrauen in die eigenen Stärken, Kreativität als Stärke erfahren,
• Mut zum Unperfekten, Scheitern als Möglichkeit des Lernens und Andersmachens zu begreifen; „ich darf etwas nicht gut machen“ und traue mich trotzdem noch einmal etwas anderes auszuprobieren. Scheitern als wichtigen Bestandteil des Lebens begreifen lernen.
• Konzentration auf Übungen, Spiele, Rollen,
• Aktive, engagierte Mitarbeit bei der Entwicklung des Stückes
• Schauspielerisches Talent; (z.B. können Kinder, die im herkömmlichen Unterricht in der Rolle des Klassenclowns stören, ihr Talent zur Komik sinnvoll einbringen)
Soziale Kompetenz
• die Vielfältigkeit des Lebens und er anderen Menschen/Kinder erleben und als gleichberechtigt stehen lassen
• Lernen positive Rückmeldungen zu geben, lernen, das „Schöne“ zu sehen;
• Teamfähigkeit
• Zurücktreten von den eigenen Bedürfnissen zum Wohle des gemeinsamen Zieles
• anderen SpielerInnen Hilfestellungen geben
• Erkennen von Notwendigkeiten (u.a. Mithilfe bei nicht so beliebten Arbeiten anbieten)
• Herkunft, Geschlecht, Vorlieben, Können spielen keine Rolle; das Team steht im Zentrum
• Jeder unterstützt das gemeinsame Vorhaben mit seinen Kompetenzen; Gleichwertigkeit von allen Rollen; begreifen, dass jeder wichtig ist, damit das Ganze funktioniert
Teilhabe an Kultur und Bildung
• verantwortungsvolles Mitgestalten der Lebenswelt
• die Scheu vor Kultur nehmen, Theater/ Bühne als selbstverständlich, zum Leben gehörend erleben lassen
• Kinder von heute werden zu „Theatergängern“ von morgen
• vertraut machen, mit der Kultureinrichtung Theater (durch Theaterbesuche, selbst auf der Bühne stehen)

Hier geht’s zur Kantschule.

 

29. Januar 2016

Die WAZ berichtet über unser Modell am Consol Theater

Die WAZ berichtet in dieser Woche über unser Model am Consol Theater in Gelsenkirchen bei dem die Anneliese Brost-Stiftung Kinder spielerisch in ihrem Selbstbewusstsein stärkt. Das Projekt läuft derzeit mit der Regenbogenschule und der Wiehagenschule und wird im Herbst um eine weiter Schule ergänzt. Die Theaterklasse ist langfristig auf vier Jahre in einer Klasse angelegt […]

Die WAZ berichtet in dieser Woche über unser Model am Consol Theater in Gelsenkirchen bei dem die Anneliese Brost-Stiftung Kinder spielerisch in ihrem Selbstbewusstsein stärkt. Das Projekt läuft derzeit mit der Regenbogenschule und der Wiehagenschule und wird im Herbst um eine weiter Schule ergänzt.

Die Theaterklasse ist langfristig auf vier Jahre in einer Klasse angelegt und wird von einer Theaterpädagogin begleitet, die eng mit den Lehrer zusammen arbeitet. Ziel der Theaterklassen ist es, die Persönlichkeit jedes Kindes zu entfalten und das Gemeinschaftsgefühl im Klassenverband zu stärken.

Die Anneliese Brost-Stiftung fördert dieses tolle Engagement jetzt langfristig. In den nächsten vier Jahren, bis 2020, unterstützen wir das Projekt mit 44.900 Euro. Und die Berichte aus den Schulklassen geben uns Recht: Die Kinder sind mit Elan dabei.

Hier geht’s zum Artikel in der WAZ.

Und hier gibt es Erfahrungsberichte aus dem Consol-Projekt aus den vergangenen Jahren.