29. Juni: Das jüdische Museum Dorsten

29. Juni: Das jüdische Museum Dorsten

Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten wird bis zur Mitte des Jahres 2018 seine Dauerausstellung überarbeiten. Die erneuerte Ausstellung soll die Vielfalt jüdischen Lebens in Westfalen repräsentieren und Aspekte der Gegenwart und Zukunft umfassen. Im Zentrum der inhaltlichen Ausweitung stehen daher die Themen „jüdischer Pluralismus“ und „Migration“.

Auch zusätzliche Anknüpfungspunkte für die heutige, von Einwanderung geprägte Gesellschaft werden entwickelt. Die Neukonzeption gibt außerdem die Gelegenheit, die Inklusion Benachteiligter zu verstärken.

Es werden z.B. neue Stationen zu Dorf, Mittelzentrum und westfälischer Ruhrgebietsstadt aufgenommen und weitere Themen wie jüdische Landwirte, Schützenköniginnen neben Unternehmer/innen, Bergleuten und Industriearbeitern ergänzt. Auch die unterschiedlichen Richtungen im religiösen Judentum erhalten mehr Raum. Grundlegenden Veränderungen durch die Neu-Einwanderung aus den GUS-Staaten sind darzustellen.

Für alle Generationen sollen neue Formate zum Entdecken und Erforschen angeboten werden. Die bisherige klassisch-nüchterne Darstellung wird um mehr mediale Präsentationen erweitert.

Das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder reicht nicht aus, um die Überarbeitung der Ausstellung zu finanzieren. Durch die großzügige Förderung der Kulturstiftung NRW, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Anneliese Brost-Stiftung und weiterer Förderer ist dies nun möglich geworden. Dem Verein ist aber aufgegeben worden, über einen Zeitraum von 3 Jahren nach Eröffnung der Ausstellung jährlich einen Bericht zur Nachhaltig- und Übertragbarkeit bezogen auf Jugendliche und Schüler mit Migrationshintergrund vorzulegen.

Aber das wird schon klappen!

Hier könnt ihr mehr das jüdische Museum erfahren!

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